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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1916.
Tabelle II.
Tiefe
M.
„)
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)
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13. November
(6. November
Salzgehalt | Temperatur
fon °
Salzgehalt | Temperatur
no >
26.33
27.59
31.87
33.06
33.71
33.86
34,31
34.07
5.80
3.83
3,90
3.75 |
3,59
3.65
6.78
7.20
24,96
32,56
33,24
33.31
33.51
33,86 |
34.42
5.71
3.98
3.94
5.90
5,88
3.85
6.79
6.72
27. November
Salzgehalt ' Temperatur
oo °
33.12
33.19
33.21
33.26
33,33
33.58
33.96
34147
6.17
5.42
6.64
6.88
6.98
7.40
728
7128
|
Das vorliegende Material widerspricht also wenigstens nicht der Auffassung,
daß die Anordnung der Wasserschichten einen entscheidenden Einfluß auf die
Heringsfischerei ausübt. Um so wichtiger erscheint deshalb die Aufgabe, durch
ausgedehnte synoptische Daueruntersuchungen in größerem Maßstabe die internen
Bewegungen im Meere zu studieren, unter besonderer Rücksicht auf die gleich-
zeitigen Fluktuationen in dem Vorkommen von Heringen, sowohl was die Lokalität
als die Tiefe betrifft. Vielleicht wäre es sogar möglich, durch frühzeitiges Erkennen
eines Anschwellens der unteren Schichten zu einer Art von praktisch wertvoller
Fischereiprognose zu gelangen.
Ich hoffe, daß diese Untersuchungen schon im nächsten Herbst und Winter
während längerer Zeit und bei einer größeren Anzahl von Beobachtungsorten fort-
geführt werden können. Wie die Technik dieser Arbeit durch besondere instru-
mentelle Hilfsmittel möglichst vereinfacht werden soll, werde ich in einer künftigen
Mitteilung beschreiben.
Zusammenfassung,
I. Die Resultate einer ersten synoptischen Daueruntersuchung der internen
Bewegungen des Meerwassers vor der Bohuslänschen Küste im November 1915
werden kurz referiert.
II. Es hat sich dabei ergeben, daß diese Bewegungen teils relativ kurzdauernd
und von lokalem Charakter, an jedem Beobachtungsort verschieden sind, daß sie
teils generellen, das ganze Meeresgebiet umfassenden Veränderungen von längerer
Dauer (1 bis 2 _ Wochen) und beträchtlicherer Amplitude (Niveauschwankungen
von mehr als 30 M.) entsprechen.
III. Zwischen den „generellen‘‘ Niveauänderungen der Isohalinen und der
Barometerkurve des gleichen Beobachtungsortes (Bornö) wurde ein auffallender
Parallelismus festgestellt.
IV. Die hydrographischen Veränderungen scheinen mit gleichzeitigen Fluk-
tuationen der Heringsfischerei zu korrespondieren.
Oceanografiska Institutionen. Göteborgs Högskola, März 1916.
Hans Pettersson.
Meeresuntersuchungen im Stillen Ozean vor der Bucht von San Diego,
Californien.
Die Vereinigten Staaten von Nordamerika haben von jeher dem von ihnen
militärisch kontrollierten nordöstlichen Quadranten des Stillen Ozeans auch die-
jenige wissenschaftliche Tätigkeit gewidmet, die von einem geordneten Staats-
wesen immer zu erwarten ist, wenn die Interessen des Seeverkehrs und der
Großfischerei von dieser Seite entsprechende Pflege und Förderung finden sollen.
Von den bahnbrechenden Lotungsreisen der »Tuscarora« in den siebziger Jahren
des vorigen Jahrhunderts bis zu den biologischen Forschungsexpeditionen des
berühmten Alexander Agassiz auf dem ebenso bekannten Dampfer »Albatroß«