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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

4#
AL

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1916.

Die vieljährigen Beobachtungen auf den holländischen Feuerschiffen
sind in sehr vielseitiger Weise in einer Abhandlung von J. P. van der Stok
bearbeitet, deren numerischer Teil in drei Lieferungen (13a, b und c) der
»Mededeelingen en Verhandelingen« des Königl. Niederländischen Meteorologischen
Instituts unter dem Titel: »Das Klima des südöstlichen Teils der Nordsee unweit
der Niederländischen Küste« erschienen ist (1912).
Tabelle 6. Niederländische Feuerschiffe,

&
& | = sit E © |?
5 EM B = 2. .—- u 9 Fe » = x > — =
31815/3131 SC 51 13
SHARE |:
A. M’’'‘*are Anzahl der Tave mit Nebel.
8 52 4.4! 4.2' 4,01 3.5! 1.1, 0.8' 1.2' 2.4! 4,3' 4,5) 41.8] 25
0) 5.01 4.57 3.5; 4.0| 4.1| 1.6: 0.5, 1.3, 1.51 2.8, 3.0] 36.8| 20
8.6 6.9, 6.6, 40 41 3.6/ 2.0) 7.2 2.2| 3.61 6.0] 7.4] 56.2 20
8.4 6.0 5.71 4.0 3.6 401.2 0.6 1.1| 1.9/ 5.0. 6.4| 47.9] 25
3.8 3.3 3.5| 3.6 44 5.4 25 1.1‘ 0.9| 1.1| 2.5| 2.9] 35.0] 25
3.6| 3.9! 31) 45 3.0 3.7 2.01 1.7 0,6] 1.5| 1.2| 3.8] 32.6] 25

1. Terschellinger Bank .......!
IL. Leuchtschiff Haaks .......
111. « Maas...)
IV. <« Schouwenbank. . .}
V. f Noord- | 1884-1908
VI. k ) Hinderf 1859-1883

B. Wahrscheinlichkeit einer Wache mit Nebel.
£{. Terschellinger Bank .......1.073/.073',051 052[.048;.042).010 ‚0071.009'.0201.045].049].03961
JI. Leuchtschiff Haaks. .......1.0638 000.047 (012.017 045 013 000.013 015 034 022 ‚03521
ILL < Maas ‚...... 1.122.084 .072',045 1.045.044 ‚016!.0091.019'.037 „085/.1041.0562:
IV. « Schouwenbank. .. „1161.074..065 1.041 ‚040'.045'.010 ‚004 .009‘.018!.065/.093 ‚0477
V. * S bear Fa ‚047 .0451.048..036 ‚049.065 025 013 ‚0081007026 .035 0330]
vL \ Hinder f 1859-1883 1.039.052 .038|.052/.030..045..019 "015..005|.084 (0141044 ‚0304

25
20
20
25
25
25

C. Mittlere Dauer des
I. Terschellinger Bank .......
II. Leuchtschiff Haaks........
DL « Maas ........
IV. « Schouwenbank. ..
V. fNoord- este
VI. ] Hinder (1859-1883

Nebel« ’n Stunden an einem Tage mit Nebel,
‚5.1; 5.7] 5.2| 3.8! 3,71 3.7! 3.2 4.3} 4,59
„3/ 1; 5.0: 5.1| 4.5 2.7! 4.7| 3.4 3.9| 48 4,31 4,72
52 48 4.7, 5.2 4.9| 2.7! 2.6 3.1/ 4.1 6.5| 6.7| 5.53
5.0) 5.01 44! 4.7| 4,3! 2.6 2.9 3.4! 4.3! 5.4| 6.9| 5.21
5.1 533.6 46 42 3.6 4.7 31 29 3.7) 47| 4.46
5.4' 5,3| 5.2 4.0) 5.0 3.6! 3.9| 2.8) 4.7) 3.7] 5.1| 4.78

%

25
20
20
25
25
DS

In diesen Beobachtungen ist, anders als in den dänischen, am Ende jeder
Wache nicht das Wetter des Moments, sondern das der ganzen Wache in Viertelstunden
 angegeben worden. Die Zahlen der Tabelle 6B sind also nicht vergleichbar
 mit jenen der Tabelle 5ec, und die Stundenzahlen der Tabelle 6C sind
auf ganz anderem Wege gewonnen als die der Tabelle 5d, Dennoch geben die
Zahlen dieser letzteren Tabellen die mittlere Zahl der Nebelstunden an einem
Nebeltag in beiden Gruppen in den Monaten Mai bis September annähernd
gleich und in den übrigen Monaten auf den dänischen Schiffen nur um so viel
größer an, als man es nach deren höherer Breite für den Winter auch erwarten
kann — ein Zeichen für die Brauchbarkeit beider Methoden, von denen aber
die auf den dänischen Schiffen angewandte die ungleich einfachere ist. Die Berechnung
 der Nebeldauer aus dessen Häufigkeit bei den Beobachtungsterminen ist
aber nur statthaft, wenn bei diesen tatsächlich nur das angeschrieben wird, was
zur Zeit des Termins wirklich statt hatte, nicht das, was seit dem letzten Termin
in der Zwischenzeit vorgekommen ist. Im letzteren Falle würde die Methode
viel zu große Zahlen geben. Eine Probe an den holländischen Zahlen zeigt dies
sofort. Am Leuchtschiff Maas wurden durchschnittlich 311 Nebelstunden im
Jahr beobachtet; das Jahr hat 8766 Stunden, 562/70 davon würden 508.4 Stunden
geben, also im Verhältnis 1: 1.63 zu viel. Am Leuchtschiff Noord-Hinder, alte
Reihe, wurden durchschnittlich nur 157 Nebelstunden notiert, 8766 X 0.0304 gibt
266.5, also im Verhältnis 1:1.70 zu viel. Die Zahl der Wachen, während
deren Nebel vorkam, ist eben naturgemäß größer als die Zahl der Fälle, wo er
im Moment der Terminbeobachtung herrschte.
Die mittlere Zahl der Nebelstunden an einem Nebeltag an den schottischen
Leuchttürmen findet man, wie oben schon erwähnt, in Buchans Aufsatz vom
Jahre 1903.
            
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