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Annalen der Hydrographie und Maritimen "Meteorologie, April 1916.
diesen Inseln liegen noch mehrere andere kleine Inseln und Klippen, von denen
die äußerste, die Eastern-Klippe, 24 m (79’) über Wasser ragt. Die Ragged-Inselchen,
2 Kblg westlich von der südwestlichen Grace-Hafen-Insel, sind 11m (35°) hoch,
Die Feather-Huk an der Südseite der Einfahrt ist der Ausläufer einer Hügelkette,
die Haypuk-Klippe, 6.1 m (20°) hoch, ist eben von ihr getrennt.
An der Nordwestseite der Bucht, ?/, Sm südwestlich von der Old Sow-Huk,
liegt die 22 m (72’) hohe Long Harry-Klippe, und rw. 172° (mw. SSW) 3'/, Kblg
von dieser entfernt liegt die kleine und 16 m (53’) hohe Salvage-Klippe.
Die Hügel an beiden Seiten des Hafens steigen bis zu 152 m (500°) Höhe
an. Als Landmarken dienen der 135 m (443’) hohe Greens-Hügel und der 119 m
(392’) hohe Brennans-Hügel; beide liegen nordwestlich von der Stadt.
Die katholische Kirche, die nordöstlichste von den drei Kirchen der Stadt,
hat zwei Türme, die in der Richtung rw. 240° (mw. W) in Linie sind. Die Ship-Huk,
1!/; Sm westsüdwestlich vom Leuchtturme auf der Beach-Huk, ist ein 30 m (98)
hoher Hügel. Außer diesen Landmarken sind noch folgende Tonnen im Hafen aus-
gelegt.
Eine weiße Tonne liegt an der Westkante der Boulder-Bank, etwa 1’/, Sm
südwestlich von der Feather-Huk. Eine rote Tonne liegt auf 3.3 m (11°) Wasser
an der Südostkante einer Untiefe, die sich von der Nordwestseite des Hafens vor-
schiebt. Von der Tonne aus peilt der Leuchtturm auf der Beach-Huk rw. 240°
‘mw. W) 2 Kblg. Auf die richtige Lage dieser Tonnen kann man sich aber nicht
verlassen, da sie nur vor kleinen Ankern liegen. Im Winter werden sie durch Spieren-
tonnen ersetzt.
Leuchtfeuer. Siehe „Leuchtfeuer aller Meere‘‘ 1914, Heft V, Titel VI.
Tiden. Die Hafenzeit für den Grace-Hafen ist 7% 25"in, die Springhoch-
wasserhöhe beträgt 1.3 m (41/,‘), die Nipphochwasserhöhe 0.9 m (3).
Tidenströme treten im Hafen nicht auf.
Barre. Etwa 1!/, Sm südwestlich von der Feather-Huk liegt eine Barre
quer über dem Hafen. Die größte Wassertiefe über ihr ist 7.3 m (24’) im Hauptfahr-
wasser, die geringste ist 2.7 m (9‘) über der Boulder-Bank. 4.0 m (13’) ist zwischen
der Boulder-Bank und der Südostseite des Hafens. Bei stürmischem Wetter brandet
es auf dem flachen Teile der Barre, selten jedoch in der 7.3 m (24’) tiefen Fahr-
rinne.
Einsteuerung. Beim Einlaufen halte man die Kirchtürme der katholischen
Kirche in der Richtung rw. 242° (mw. W1/;N) nördlich frei von der Salvage-Klippe.
Man läuft dabei etwa 2 Kblg nordwestlich von der White-Klippe ein, die 2 Kblg
nördlich von der Eastern-Klippe 7.3 m (4 Fad.) unter Wasser liegt und an Bran-
dung kenntlich ist. Peilt dann die Eastern-Klippe rw. 150° (mw. 58), so halte man
die Mitte des Fahrwassers und steuere südlich von der Salvage-Klippe entlang. Diese
Klippe hat tiefes Wasser rundumzu, aber bei schwerer See brandet es 59 m inner-
halb davon.
Ist man an der Salvage-Klippe vorüber, so bringe man den Leuchtturm
auf der Beach-Huk in der Richtung rw. 242° (mw. W1/,N) mit der Ship-Huk in
Linie und steuere auf dieser Richtlinie in der 7.3 m (24’) tiefen Fahrrinne über die
Barre. Kommt dann der westliche Abhang des Greens-Hügels in der Richtung
rw. 304° (mw. NNW3/,W) in Linie mit dem Westturm der katholischen Kirche,
so befindet man sich südwestlich von der Boulder-Bank. Von hier aus halte man
dann die Long Harry-Klippe in der Richtung rw. 41° (mw. 0ONO0!/,O) achteraus
in Linie mit der Huk nordöstlich von der Klippe, um die Untiefe vor der Nord-
westseite des Hafens zu meiden: die Beach-Huk fällt an ihrer Südseite unter Wasser
steil ab.
Die Fahrrinne nördlich von der Salvage-Klippe kann auch benutzt werden.
Muß man in den Hafen hineinkreuzen, so bleibt man nördlich von der
Boulder-Bank, wenn man den Brennans-Hügel in der Richtung rw. 282° (mw.
NW1!/,W) mit dem östlichen Turm der katholischen Kirche in Linie hält, und süd-
westlich von der Bank, wenn man den westlichen Abhang von Greens-Hügel in
der Richtung rw. 304° (mw. NNW3/,W) mit dem Westturm der katholischen Kirche
in Linie hält. Kreuzt man über die Barre, so achte man darauf, daß die Huk nord-