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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1916, 
Die Tickle Harbour-Huk ist das Ende eines durchschnittlich 1%/, Sm breiten 
Vorgebirges, das sich vom inneren Ende der Trinity-Bucht 5 Sm weit in nördlicher 
Richtung erstreckt. Das Land in der Nähe der Huk steigt zu 132 m (432’) Höhe 
an, die auch das Vorgebirge größtenteils beibehält. Rw. 234° (mw. W!/„S) 2 Sm 
von der Tickle Harbour-Huk legt die Hudson-Klippe 4.6 m (15’) unter Wasser 
am Nordende einer Felsenbank. Diese erstreckt sich */, Sm von der Ostseite, parallel 
zu dieser, 1 Sm weit in die Tickle-Bucht hinein. 
{In der Südostecke der Tickle-Bucht, an der Einfahrt in einen Salzwassersee, 
liegt Colliers-Arm. Er ist durch eine kleine Insel und durch ein Felsenriff geschützt, 
seine Einfahrt ist 1 Kblg breit, aber bei Niedrigwasser nur 1.2 m (4’) tief. Der Ebb- 
strom ist stark und setzt über einen Sandsteert; Ortskenntnis ist zum Einlaufen 
nötig. 
Die Eisenbahnstation Tickle-Hafen liegt 4 Sm südwestlich von der 
Einfahrt in den Colliers-Arm. 
Cottier-Bucht, eine offene Bucht, etwa 5'/, Sm südlich von der Tickle 
Harbour-Bucht, bietet bei ablandigen Winden !/, Sm von ihrem innersten Ende 
Ankerplatz auf 18 m (10 Fad.) Wasser über Sand. 
Long -Bucht ist offen, aber frei von Untiefen. Sie wird durch die Cottier- 
Huk, die am Nordostende eines 76 m (250’) hohen Vorgebirges liegt, von der Cottier- 
Bucht getrennt. 
Chapple - Bucht, zwischen der Chapple- Huk im Nordwesten und der 
Me Leod-Huk im Südosten 1!/, Sm breit, schneidet in südlicher Richtung 3!/, Sm 
weit in das Land ein. Die Ufer der Bucht fallen in kurzem Abstand vom Lande 
anter Wasser steil ab, wodurch sich die Bucht zum Ankern für große Schiffe nicht 
eignet. 11/, Sm innerhalb der Me Leod-Huk erstrecken sich von einem kleinen 
Vorgebirge an der Ostseite schmale Inselchen und Klippen 4 Kblg weit in nördlicher 
Richtung und schützen einen kleinen Bootshafen. Beinahe 1 Sm südlich von diesen 
Inselchen liegt ein anderes mit Klippen vor seiner Ost- und seiner Westseite, und 
nahe beim innersten Ende der Bucht ist das kleine, unter Wasser steil abfallende 
Mooring-Eiland. 
Kleine Schiffe ankern vor der südlichen Bucht im innersten Ende der Chapple- 
Bucht auf 6.4 m (3!/, Fad.) bis 22 m (12 Fad.) Wasser. Die westliche Bucht 
ist flach. 
Die Bahnstation Long-Hafen liegt etwa 4 Sm südsüdwestlich vom innersten 
Ende der Chapple-Bucht. 
Spreadeagle- Bucht, östlich von der Chapple-Bucht, ist in der Einfahrt 
beinahe 2 Sm breit. Eine Huk, von der sich ein Riff mit 9.1 m (5 Fad.) Wasser 
an der Außenkante beinahe */, Sm weit nach Norden erstreckt, teilt die Bucht in 
zwei kleinere Buchten. Größere Schiffe finden bei ablandigen Winden geschützten 
Ankerplatz in der östlichen Bucht auf 22 m (12 Fad.) Wasser über Sand, kleinere 
Schiffe ankern in der westlichen Bucht auf 11 m (6 Fad.) Wasser. 
Dildo-Arm, der südöstlichste Hafen der Trinity- Bucht, liegt östlich von 
der Spreadeagle-Bucht und ist etwa 2 Sm lang, 1 Sm breit und im allgemeinen 
tief. Sein inneres Ende teilt eine Huk, von der sich flaches Wasser 1!/, Kblg weit 
erstreckt, in zwei Buchten. Die östliche Einfahrtshuk steigt in einem Hügel zu 
46 m (150’) Höhe an und schützt die eben innerhalb der Einfahrt liegende Dildo- 
Bucht, an deren Ufern sich die Niederlassung befindet. 
Etwa 7 Kblg westsüdwestlich von der östlichen und ungefähr ebensoweit 
nördlich von der westlichen Einfahrtshuk liegen die 18 m (60’) hohen Dildo-Inseln, 
die sich in Nord-Süd-Richtung etwa 1 Sm weit ausdehnen. Eine Brutanstalt für 
Dorsch ist auf den Inseln, auch betreibt man Hummerzucht. Mitten im Fahrwasser 
über die Barre zwischen den Dildo-Inseln und der westlichen Einfahrtshuk in den 
Dildo-Arm kann man nur auf 13 m (7 Fad.) Wasser rechnen. 
An die Westseite des Dildo-Armes darf man nicht näher als auf 1*/, Kblg 
Abstand heranlaufen. 
Eis. Dildo-Arm friert Mitte oder Ende Februar zu, und taut Mitte oder Ende 
März wieder auf. Im Jahre 1884 war die Trinity-Bucht südlich von der Verbindungs- 
linie Tickle-Hafen-Huk-— Hopeall-Huk etwa eine Woche lang zugefroren, und im
	        
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