Eckardt, W. R.: Über die Ursachen der jahreszeitl. Regenfälle in d. westlichen Mittelmeerländern, 205
Gibraltar:
Winter .
Frühling
Sommer
Herbst .
Mureia:
Winter .
Frühling
Sommer
Herbst, .
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14 3 | 29 | 5 | 3 1 9
13 16 16 8 3 | 5 22
Die Ostküste Spaniens bietet demnach mit ihren Herbstregen ein Beispiel
für den echten ozeanischen Typus in den Subtropen. Beträgt doch die Regendichtigkeit
zu Valencia im September 14.5; sie übertrifft also die der Westküste,
wo Porto im Mittel 11.4 und im. November nur 13.6 aufzuweisen hat‘).
So hätten wir in allgemeinen Zügen einige Hauptursachen der jahreszeitlichen
Regenfälle der Iberischen Halbinsel charakterisiert. Es ist vielleicht angebracht,
zum Schluß noch auf folgende wichtige Tatsache hinzuweisen, auf die
auch F. Trzebitzky?) aufmerksam gemacht hat:
Betrachtet man die Verteilung der nassesten und trockensten Monate, so
findet man, daß diese meistens auch der regenärmsten, bzw, regenreichsten
Jahreszeit angehören. Allerdings ist das nicht immer der Fall; auch hebt sich
oft noch weit außerhalb des Gebietes, in dem ein bestimmter Monat der feuchteste
ist, dieser Monat als sekundäres Maximum aus der jährlichen Periode heraus.
Dieses Verhalten der Monatsregenmengen, das die Änderung der Niederschlagsverteilung
von Ort zu Ort als kontinuierlich erscheinen läßt, bildet eine wesentliche
Stütze der Auffassung, nach der die verschiedenen Typen des Niederschlags
zu erklären sind, nämlich nicht durch die Annahme von besonderen
Ursachen für jeden Typus, sondern überall durch dieselben Kräfte, die nur, je
nach der Entfernung vom Orte ihrer stärksten. Wirksamkeit, sich in ihrer Größe
ändern und sich daher in ihrer Wirkung mehr oder: weniger verdecken,
* (Schluß folgt.)
Reisen deutscher Segelschiffe, von denen im Jahre 1914. meteorologische
Tagebücher bei der Deutschen Seewarte eingegangen sind.
(Amtlich)
Im Jahre 1914 gingen bis 31. Juli bei der Deutschen Seewarte 69 meteorologische
Tagebücher (gegen 75 im gleichen Zeitraume des Vorjahres) von deutschen
Segelschiffen ein.
Ausreisen. Von diesen Tagebüchern berichten 49 über Ausreisen vom
Englischen Kanal, Bristol-Kanal und einem Hafen des Südatlantischen Ozeans
um Kap Horn nach Häfen der Westküste Amerikas. Über Reisen im Atlantischen
Ozean geben uns 15 meteorologische Tagebücher Aufschluß, Unter dieser Zahl
befinden sich sieben von Brasilien und dem La Plata weiter nach Australien
ums Kap der Guten Hoffnung und eins um Kap Horn nach der Westküste Nordamerikas.
Über Reisen um das Kap der Guten Hoffnung nach Häfen des Stillen
Ozeans berichten 12 Schiffe, unter denen sich das belgische Schulschiff »l’Avenire
befindet.
) J. von Hann: Handbuch der Klimatologie, III. Bd. 3. Aufl. S. 115,
?) Studien über die Niederschlagsverhältnisse auf der südosteuropäischen Halbinsel, Inaug.
Dissert. Marburg 1911. S. 54.