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Annalen -der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1916,
Eilands, 2 Kblg östlich von der Long-Bucht schiebt sich ein Felsenriff über
1 Kblg weit von der Küste vor, und eine Klippe mit 1.8 m (6’) Wasser darüber
liegt eben innerhalb der westlichen Einfahrtshuk, 1/, Kblg vor dem Westufer der
Long-Bucht.,
Deer-Hafen,
etwa !/, Sm westlich von der Long-Bucht, ist 3 Kblg lang, etwa 1 Kblg breit und
9.1 m bis 16 m (5 bis 9 Fad.) tief. Die Einfahrt ist 1/, Kblg breit und 9.1 m
(5 Fad.) tief und liegt zwischen einer kleinen Insel im Norden und Klippen im
Süden, die dicht vor einer Huk sind.
Eis, Deer-Hafen ist im Februar zugefroren und taut gegen Ende April
wieder auf. (Fortsetzung folgt.)
Kleinere Mitteilungen.
1. Einige Bemerkungen zu A. Wedemeyers Aufsatz: »Der Mittags-
hafir und -halazun von Abul Hassan«. (Januarheft 1916 S. 20 bis 29.)
In dieser Arbeit gibt Herr Dr. A. Wedemeyer eine sehr elegante Dis-
kussion der Häfir- und Halazünlinie, die ich in meiner Arabischen Gnomonik
zum ersten Mal, freilich mit weniger Erfolg als Wedemeyer, versucht habe,
nachdem ich in mühsamer Weise aus z, T. sehr schwer zugänglichen fremdsprach-
lichen Schriften das grundlegende Material herbeigeschafft hatte. Es hat sich
durch die Wedemeyersche Arbeit gezeigt, daß meine Parameterdarstellungen zur
mathematischen Erforschung der Kurven wenig zweckmäßig sind, und daß manches
viel durchsichtiger und anschaulicher gestaltet werden kann. Die Verbesserung,
die meine Darstellung durch Herrn Wedemeyer erfuhr, bedeutet zweifellos
einen wissenschaftlichen Fortschritt und ist als solcher gewiß zu begrüßen. In-
dessen sind mir einige Irrtümer anderer Art an der Wedemeyerschen Studie
aufgefallen, die ich noch in Kürze richtig stellen möchte.
1. Wedemeyer sagt S. 20, daß das Werk Abü’l Hasans den Titel »Anfang
und Ende« führe, Derselbe heißt jedoch richtig: 65 skAf al - Gamital-
mabädi wa’l gäjät, was H. Suter!) mit »das Ganze der Anfänge (Prinzipien)
und der Enden (Resultate)« übersetzt, wie ich auch im Vorwort zur Arabischen
Gnomonik angegeben habe. J. J. S6dillot, der Übersetzer der arabischen
Manuskripte, aus denen er den Trait6 des instruments astronomiques des Arabes,
Paris 1834/35 erstellte, schreibt: »Collection des Commencements et des Fins«,
Man liest dafür auch oft: »Das Buch, welches den Anfang mit dem Zweck ver-
einigt« (z. B. bei R. Sonndorfer, Theorie und Konstruktion der Sonnenuhren,
Wien, 1864 S. 13).
2. Unter den Nachmittagsstunden 1b, 2b bis 5b (S. 20) sind natürlich
temporäre Stunden (ungleiche) zu verstehen, von denen bei den älteren Völkern
stets 12 den in den einzelnen Jahreszeiten verschieden langen Tag ausmachten,
Die Mittagslinie wurde nicht mit 0%, sondern mit 6® und 7% zugleich bezeichnet.
3, Wedemeyer nennt den Häfir eine »Meßkarte, die indirekt zur Be-
stimmung der Sonnenhöhe (h) diente«. Nach meiner Darstellung in der Arabischen
Gnomonik 5S. 12, die freilich nur auf einer Vermutung basierte, hat er damit
auch nicht Unrecht. Aber bei Abfassung seiner Arbeit habe ich Herrn Wede-
meyer brieflich eine direkte Belegstelle für den Gebrauch des Häfir bei den
Arabern mitgeteilt, die SEdillot in dem arabischen Ms. Nr. 1148 gefunden hatte,
Es heißt dort: »Um sich des Häfir zu bedienen, stelle man die Fläche, auf der
die Stundenlinien verzeichnet sind, parallel dem Horizont, sei es, daß man das
Instrument auf den Boden setzt oder es mit drei Fäden wagrecht schwebend
erhält wie die Schale einer Wage. Hierauf drehe man es bezüglich der Sonne,
bis daß der Schatten des Gnomons. den man auf der oberen Fläche errichtet
\ Die Mathematiker und Astronomen der Araber und ihre Werke, Leipzig 1900 8, 144.