accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

52 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1915, 
einen Überblick über die vorkommenden Änderungen der Temperatur und des 
Salzgehalts der Oberfläche, die uns die Geschichte des Kampfes zwischen äqua- 
torialen und polaren Strömungen erzählen, zu gewinnen, sondern auch Zusammen- 
hänge zwischen der Intensität der einzelnen Strömungen und der Luftdruck- 
verteilung zu finden, um auf diesem Wege zu versuchen, auch langdauernde 
Witterungsanomalien in Europa erklären zu können, Sie sehen, es sind weit- 
reichende Aussichten, die sich auf diesem Gebiet der Forschung eröffnen, Aus- 
sichten, die wohl die vorzunehmenden umfangreichen Arbeiten lohnen, Deutsch- 
land beteiligt sich an diesen Arbeiten durch Sammlungen auf einer Linie nach 
Fig. 2. 
Internationale Meeresforschung 
Wasserproben (Oberfläche!‘ 
Wohn 
DE 
—s 
_ FE Der 
* 
sana0k. 
= AM 
Kireknoot 
“ Bristol 
ir 
nn 
iraben 
O-Havaha-Canarl 
BCck nase Vıiaoler 
vahn- 
ME 
Var 
A 
rer al 
— Veutscher Anteil (Deutsche Seewarte, Hamburg) 
Mexiko und nach Südamerika, dank dem Entgegenkommen der Hamburg— 
Amerika-Linie und der Hamburg —Südamerikanischen Dampfschiffahrts-Gesell- 
schaft. Die Beobachtungen mit den Wasserproben werden der Deutschen See- 
warte eingeliefert und der Salzgehalt wird hier durch Chlortitration ermittelt, 
Auf den beiden deutschen Routen werden jährlich über 1200 Wasserproben ge- 
sammelt; die Ergebnisse werden an die Zentralstelle der internationalen Meeres- 
forschung in Kopenhagen übermittelt, welche die Drucklegung der gesamten 
Beobachtungen veranlaßt. 
Diese internationale Organisation zur Sammlung von fortlaufenden Be- 
obachtungen über die Temperatur und den Salzgehalt der Oberfläche des Nord- 
atlantischen Ozeans ist als der erste Schritt auf neuen Wegen aufzufassen. Wie 
sich allmählich ein Netz von ständigen meteorologischen Stationen über den ganzen
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.