Elevatio
Poli
10° -
20
30
40
Partes
Meridiani
eircularis
0.17 542 583
0.35 637 850
0.54 930 614
0.76 290 945
Bathe, J.: Zur Geschichte der Tafeln der Meridionalteile,
Tabelle 12. Aus der Tafel Schuberts (1792).
Zartes Meri-
diani elliptici
{1 ratio axium
= 230 :229
Correctio
si ratio axium
— 200: 199
Elevatic
Poli
Partes
Meridiani
cireularis
Partes Mert-
diani elliptiei
si ratio axium
— 230:229
0.17 391 900
0.35 340 987
0.54 496 462
0.75 732 547
0.00 022 548
0.00 044 435
0.00 065 013
0.00 083 666
50° 1.01 068 318
60 1 1.31 695 790
70 | 1.73 541 516
80 2.43 624 605
1.00 402 509
1.30 942 725
1.72 724 076
2.492767 7083
h
Ya
Correetio
si ratio axium
— 9200 :199
0.00 099 817
0.00 112 960
0.00 122 670
0.00 128 630
Die Tafel von Schubert scheint die erste gewesen zu sein, welche den
Newtonschen Abplattungswert 1 : 230 zugrunde legte. Nahe denselben Abplattungs-
wert benutzt die Tafel, welche enthalten ist in The Principles of Navigation simplified.
By Janet Taylor. 4. ed. London 1840. Sie (S. 235 bis 240) enthält die Meridional-
teile in ganzen Äquatorminuten für jede Minute der Breite bis 80° 59’. Ein Vergleich
mit der Schubertschen Tafel zeigt, daß der Wert, welchen Taylor für die Ab-
plattung annimmt, etwas größer ist als 1 : 230.
21. Die Tafel von J. de Mendoza y Rios (@« = 1: 321; 1791).
Während die bisher erwähnten Tafeln der Meridionalteile für das Sphäroid
die Abplattung der Erde zu groß annahmen, haben die zunächst folgenden einen zu
kleinen Wert der Abplattung benutzt. Noch im Jahre 1787 hatte J. de Mendoza
(siehe oben S. 539) die Korrektionstafel von Bezout für das Sphäroid mit dem Achsen-
verhältnis 179: 178 in sein Werk „Tratado de navegacion‘“ aufgenommen, Aber
schon damals war er der Meinung, daß der Abplattungswert 1: 179 zu groß sei,
Inzwischen hatte er selbst eine neue Tafel der Meridionalteile für das Sphäroid
berechnet. Sie wurde gleichzeitig mit der oben (S. 487) erwähnten Tafel für die Kugel
veröffentlicht in der Connoissance des temps pour l’annee commune 1793, A Paris
1791 (S. 304 bis 322). Für das Verhältnis der Erdachsen wählt er den Wert 320:321,
der ihm nach den Pendelbeobachtungen und Gradmessungen der wahrscheinlichste
zu sein scheint *). Die Tafel enthält die Meridionalteile für jede 10. Minute der Breite
in Äquatorminuten mit zwei Dezimalstellen. Eine Probe der Tafel folgt unten (S. 545).
In ‚seine große Tafelsammlung, die später in englischen Ausgaben (siehe
oben 8. 487) eine so weite Verbreitung gefunden hat, hat Mendoza diese Tafel nicht
aufgenommen. Statt ihrer bringt er dort neben der Tafel der Meridionalteile für die
Kugel die oben (S. 538) erwähnte Tafel der geozentrischen Breiten, mit deren Hilfe
nach der Delambreschen Formel die sphäroidischen Meridionalteile aus der Tafel
der sphärischen leicht entnommen werden können. ;
Aber in andere nautische Werke ist diese Tafel von Mendoza für das Sphäroid
übergegangen, so in das Werk: ;
Traite de geodesie a l’usage des marins, par P. Begat. Paris 1839 (Seefahrt-
schule Bremen). P. Begat gibt (S. 267) für die Abplattung den Wert 1:321 an und
als Formel für die Berechnung der Meridionalteile :
/ 4 sins
n — KO jog tg (45° 431) — 259% (&2 sin H4° OS 3)
Die Tafel, welche die Meridionalteile für jeden halben Grad der Breite von 0° bis 27°,
von 27° an für jede 10. Minute der Breite enthält, stimmt in den Zahlenwerten mit
der Mendozaschen überein ®),
Ausgedehnt auf jede Minute der, Breite, jedoch nur bis 84° reichend, findet
sich die Mendozasche Tafel für das Sphäroid in dem Werke: .
Handleiding tot de Stuurmanskunst door J. C..Pilaar. 2. Auflage. Amster-
dam 1847. 2. Teil. ‚Tafeln. (Seefahrtschule Bremen.) In der Erklärung der Tafeln
heißt es auf S. 60: „Tafel XXXII.; Vergrootende breedte. Deze tafel, uitgebreid
MM) Begleitwort zu den Tafeln S. 303. .
8) A. Germain ist im Irrtum, wenn er (Trait6 d’hydrographie, 1882, S. 21) sagt, B6gat habe
für die Berechnung der Tafeln seines Traite de geodesie ä Pusage des marins von 1839 den Ab-
plattungswert 1: 305 angenommen.