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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1915, 
Nach knapper Charakterisierung des Regenreichtums der einzelnen 
Stationen sollen hier noch die einzelnen Küstenabschnitte mit dem jedesmal 
dazugehörigen Hinterland kurz ihre Besprechung finden‘). 
Zu diesem Zwecke wurden die Stationen der Tabelle I nach fünf Küsten- 
gebieten gruppiert und innerhalb eines jeden Gebietes von neuem geordnet nach 
folgenden Gesichtspunkten: 
I. Relativ regenarme Küstenstationen, 
[{I. Regenreiche Stationen in der Küstennähe, 
III. Seeferne Stationen, 
IV. Stationen von größerer Seeferne. 
Bei Mecklenburg konnte noch eine weitere Teilgruppe eingeschaltet werden: 
ITA. Stationen mit Normalität der absoluten Regenverhältnisse. 
Bei Auswahl der letzten Gruppe wurde nach den Erwägungen des Abschnittes 
„Normal-Stationen‘ verfahren. 
Tabelle II. 
Vergleich der durchschnittlichen Seehöhe mit der zugehörigen durchschnittlichen jähr- 
lichen Niederschlagsmenge nach Küstengebieten. 
Laufende Nummern aus der Tabelle I 
Seehöhe 
Niederschlag 
Preußische Seenplatte. 
41 
0 
IV 
8, 10 
16, 17, 37, 47, 58, 62, 73 
61, 76, 79, 100 
102, 103, 104 
Pommersche Seenplatte, 
9, 26, 28, 85 
5, 12, 13, 25, 30, 41 
90, 95, 98, 99, 101, 104, 106, 107, 108, 109 
52, 66, 86. 89, 97 
Mecklenburgische Seenplatte. 
1, 4, 21, 27, 34, 75 
2, 11, 14, 15, 23, 24, 31, 42, 70 
22, 29, 40, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 57, 69, 78, 80 
83, 91, 92, 93, 94, 96 
48, 56, 64, 67, 68, 71, 77, 82, 84, 87 
+ 4 8 83.3 Schleswig. 
Nordsee- “ 32, 33, 36 
Ostsee- } Küste { 20, 38. 43, 46, 63, 65, 81 
Ad 
55 
124 
1? 
5 
119 
51 
16 
S 
Al 
62 
37 
|» 
512 
664 
542 
637 
504 
595 
632 
513 
499 
613 
599 
599 
549 
745 
751 
Nordsee. 
1 6, 7. 18, 39 
II 8, 19, 44, 45, 74 
11L—IvV| 35. 59, 60. 72, 88 
13 
30 
656 
731 
694 
I: Relativ regenarme Seestationen. 
II: Regenreiche Stationen in der Nähe der Küste. 
IIA: Stationen mit normaler Regenhöhe. 
| II: * « einiger Entfernung von der See, 
1V- * < größerer $ 
Tabelle II gibt uns die Übersicht über die so erhaltenen Gruppen, wobei 
die durchschnittliche Seehöhe und die durchschnittliche Jahreshöhe des Nieder- 
schlages für jede Gruppe berechnet sind. 
Wir entnehmen der Tabelle IT folgende Tatsachen: 
Bei Schleswig tritt das Übergewicht des westlichen Niederschlagsreichtums 
über den an der Ostsee insofern deutlich hervor, als derselbe Niederschlag von rund 
75 cm im Westen sich schon bei der durchschnittlichen Seehöhe von 6 m zeigt, während 
der Osten denselben Niederschlagsbetrag erst bei der Seehöhe von 20m aufweist. 
1) Hierbei hat sich der Verfasser an ein Vorbild angelehnt, das Polis in seiner Arbeit: „Die 
Niederschlagsverhältnisse der mittleren Rheinprovinz und der Nachbargebiete‘“ gegeben hat (Stuttgart 
1899), insbesondere in dem Abschnitt: „Höhenverhältnisse und Niederschlag“ ınit dem zugehörigen 
Diagramm,
	        
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