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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Bathe,.J.: Zur Geschichte der Tafeln der Meridionalteile, 
491 
des Äquators KE = 1, die halbe Achse KP = a. “Gefordert wird, den Meridian der 
Seekarte für dieses Sphäroid zu teilen, oder, was dasselbe ist, die Länge a C zu finden, 
welche zu einer Breite Kß gehört bei dem Kurswinkel von 45°. Er bezeichnet den 
Radius des Parallelkreises in der Breite QL, nämlich L’S, mit z, P S mit y, das Meridian- 
element rb = LI mit 6, das Äquatorelement Cc mit v und schreibt dann die Gleichung 
— v2 
der Ellipse in der Form z?= Aw, Daraus ergibt sich die Subtangente 
SM= AL. ; 
© Yı—z? 
ei  VSWFZ_ yYıZa 
2 U TR) 
Er —B.{(L-—gqz1E.(1 7} 
Weil * = S ist, so ist 
A qm} 
Der Verfasser. entwickelt den zweiten und dritten Faktor dieses Ausdruckes 
in Reihen, führt die Multiplikation aus und integriert gliedweise zwischen den Grenzen: 
zZ = Halbmesser des Äquators und z = Halbmesser der in Betracht kommenden 
Breite. Das Resultat ist: _ . 
v= aC=: A -—1nz - — A — — 50” — usw. 
1. 1 3 5 7 21 
+79 +69 +359 556% ta9 50389 + usw. 
1 2 3 1 35 
+3 V +35 tat toasgh + q? + usw. 
1 1 3 5 
+36 % 356% + 375669° 3079 + usw. 
A! 5 
+ tat +z969 + usw. 
7 7 
+5560 + amt + usw. 
7 . 
+ 1096 q° + USW. 
Dabei ist zu beachten, daß. die Glieder der zweiten und der folgenden 
Horizontalreihen als Faktor die über ihnen stehenden Potenzen von z haben. A steht 
für den Wert aller folgenden Glieder, wenn z = dem Halbmesser des ÄAquators 
wird, mit entgegengesetztem Vorzeichen, 
Murdoch fügt (S. 6) folgende drei Anmerkungen hinzu: . 
ı. Wenn q=0 ist, d. h.. wenn die Gestalt einer Kugel vorliegt, so ist 
y=lInR — Int. 
2. Wenn das Vorzeichen von 4 umgekehrt ist, so gibt die Formel die Meridional- 
teile für ein verlängertes Sphäroid. ; 
3. Wenn q= 1 ist, so ist v=InR —Inz, und das ist die Gleichung einer loga- 
rithmischen Spirale, beschrieben in. der Ebene des Aquators. 
Was zunächst diese Anmerkungen betrifft, so ist in der Tat, wenn q = 0 ist, 
" . - Z 2 —+} 
; = (1—Z7) 
oder, in moderner Schreibweise; 
dz — 
; dr sd 
In diesem Falle ist z gleich dem Kosinus der Breite, also 
A m An ASP ME, 
cos p Y1-—cos?p  s-sinp cos 
32) Weil die Dreiecke L1g und LMS ähnlich sind. 
Nun
	        
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