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und Gallium sind typische
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LABORSTUDIE
Analyse von Spurenmetallen
Es war eine Herausforderung, eine
Methode zur verlässlichen Analyse von
Spurenmetallen in den Meerwasser- und
Sedimentproben aus der Nordsee zu
antwickeln. Einerseits mussten die Ele-
mente, die typisch für den Korrosions-
schutz sind, von den natürlicherweise
in der Meeresumwelt vorkommenden
Elementen abgegrenzt werden.
untersuchten Elemente sind weitest-
gehend in nur sehr niedrigen Konzentra-
tionen in der Meeresumwelt vorhanden.
Jie entwickelten Methoden auf Basis
der induktiv gekoppelten Plasma Tandem
Massenspektrometrie (ICP-MS/MS)
erlauben es nun bis zu 39 Elemente
n Wasserproben und 73 Elemente in
Sedimentproben sicher und mit den
Jenötigten niedrigen Nachweisgrenzen
zu quantifizieren.
Andererseits sind die Probeneigen-
schaften generell sehr komplex und die
Bestandteile von
Opferanoden
Die chemische Charakterisierung ver-
schiedener Opferanoden auf Aluminium-
Basis und Zink-Basis zeigte, dass diese
neben ihren Hauptbestandteilen bis zu 15
Elemente (Zink-Anoden) bzw. 26 weitere
Elemente (Aluminium-Anoden) enthalten
können (Reese et al. 2020). Die Element-
gehalte entsprachen im Wesentlichen
den Herstellerangaben.
Im Bereich der Offshore-Windenergie
werden vor allem Anoden auf Aluminium-
Basis verwendet, die hauptsächlich aus
Aluminium, Zink und Indium bestehen.
Umweltkritische Schwermetalle, wie Blei
und Cadmium, wurden nur in sehr ge-
ringen Mengen gefunden. Anoden auf
Zink-Basis enthielten dagegen höhere
Gehalte an Blei und Cadmium.
Für die Feldstudien in Offshore-Wind-
parks wurden Elemente identifiziert, die
mindestens eine der folgenden Krite-
rien erfüllten: (1) hoher Mengenanteil in
den Anoden, (2) hohe Toxizität, (3) Vor
handensein von Vergleichsdaten oder
Bewertungskriterien, (4) Möglichkeit der
Quellenzuordnung (sogenannte Tracer).
Basierend auf diesen Kriterien wurden die
Elemente Aluminium, Zink, Indium, Gal-
lium, Blei und Cadmium ausgewählt. Die
Elemente Indium und Gallium können da-
bei als typische Tracer für Opferanoden
verwendet werden, da sie natürlicher-
weise kaum im Meer vorkommen und
bisher keine weiteren menschlichen
Quellen auf See bekannt sind.