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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

412 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1915, 
Head nicht benutzen; bei gewöhnlichem Wetter kann man aber durchfahren, 
Man bleibt nördlich von dieser Bank, wenn man den südlichen Abhang der Felsen 
von Upper Caplin Cove-Huk in der Richtung rw. 96° (mw. SO3/,O) nördlich frei 
hält von Gull-Eiland, und man bleibt östlich von der Bank, wenn man die Ein- 
fahrt an der Nordosthuk von Sweeny - Eiland in der Richtung rw. 184° 
(mw. SW7/,S) östlich frei hält von der Bellens-Huk. Western Head fällt unter 
Wasser steil ab. 
Bed Rock, eine Klippe mit 2.7 m (9’) Wasser darüber, liegt von Gull-Eiland 
in der Richtung rw. 82° (mw. OSO) 1/, Sm entfernt, Die See brandet bei 
stürmischem Wetter auf Bed Rock und rollt über eine 8.7 m (43, Fad.)-Stelle 
zwischen Gull-Eiland und Indian Cove auf die Küste zu. Gull-Eiland fällt an 
seiner Südseite unter Wasser steil ab, in nordöstlicher und östlicher Richtung 
aber erstrecken sich Untiefen und Klippen 1 Kblg weit von Gull-Eiland aus, 
Man kann östlich oder westlich von Sweeny-Eiland in den Hafen hinein- 
laufen. Die Durchfahrt östlich von Sweeny-Eiland ist aber nur 27 m breit und 
bei Niedrigwasser nur 3,7 m (12°) tief, Große Schiffe laufen westlich von Sweeny- 
Eiland ein, Segelschiffe jedoch nur unter günstigen Windverhältnissen; die 
Biegungen im Fahrwasser sind scharf, der Wind springt an der Einfahrt oft um 
und die Böen sind schwer, namentlich bei westlichen Winden, 
Hat man, von Westen kommend, mit Hilfe der oben angeführten Richt- 
marke die Western Head-Klippe achteraus, und ist die Einfahrt Östlich von 
Sweeny-Eiland in der Richtung rw. 184° (mw. SW”’/,S) östlich frei von der 
Bellens-Huk, so halte man nach der westlichen Einfahrt ab. Umfährt man das 
Westende von Sweeny-Eiland, so bringe man das Haus auf der Davis-Huk 
— mit der Raute in der Tür — in der Richtung rw. 118° (mw. SSO?3/,O) in 
Linie mit dem Nordostende von Button-Eiland, um eine Klippe zu meiden, die 
dicht beim Südwestende von Sweeny-Eiland liegt. 
Weiterhin halte man die Mitte des Fahrwassers zwischen Sweeny- und 
Button-Eiland und zwischen Button- und Jim Day-Eiland. Sind diese Eilande 
achteraus, so bringe und halte man die höchste Stelle von Macarthy-Eiland in 
der Richtung etwa rw. 340° (mw. NzO) mit dem Westende von Jim Day-Eiland 
achteraus in Linie und ankere auf 18 m bis 27 m (10 bis 15 Fad.) Wasser, wo 
die Kirche rw. 93° (mw. SOzO) peilt, oder weiter hinauf im Southeast-Arm. Man 
bleibe dabei gut frei von den Huken an der Westseite, um die dortige Tiger- 
Klippe zu meiden, 
In den stellenweise nur etwa !/, Kblg breiten Northwest-Arm laufen 
kleine Schiffe nach der Karte, 
Eis. Fortune Harbour friert im Dezember zu und taut zwischen dem 
1. und 15. Mai wieder auf, 
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1914, Heft V, Tit. VI. 
Tiden. Die Hafenzeit für Fortune Harbour ist 7b 14”, die Springhoch- 
wasserhöhe beträgt 1.2 m (4’), die Nipphochwasserhöhe 0.9 m (83°). 
Hafenanlagen. In einer kleinen Bucht, südöstlich von Button-Eiland, an der 
Ostseite des Southeast-Armes sind mehrere Landungsstege und eine Ladebrücke., 
Webber Bight, 
eine kleine Bucht südöstlich von der Bellens-Huk, schneidet in südsüdöstlicher 
Richtung etwa 3/, Sm weit in das Land ein. Die Bucht ist rein, ausgenommen 
dicht unter Land; aber offen gegen nördliche und nordwestliche Winde, die 
schwere See hineinwerfen, . 
Bei ablandigen Winden kann man in der Bucht auf 18 m bis 29 m 
(10 bis 16 Fad.) Wasser ankern, der Ankergrund ist aber nicht gut, 
Eine Niederlassung befindet sich an den Ufern einer kleinen Bucht im 
innern Ende von Webber Bight.
	        
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