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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1915. 
Untiefe von 2 Kblg im Durchmesser liegt eben nordöstlich von der Huk an der 
Westseite der Einfahrt. 
Einlaufen dürfen nur Ortskundige, da verschiedene Klippen in der Ein- 
fahrt liegen. 
Ca. 
Little Northwest Arm, 
südlich von Besom Cove, erstreckt sich 1%/, Sm weit in südwestlicher Richtung 
und ist an seinem innersten Ende vom Northwest Arm nur durch einen etwas mehr 
als 1 Kblg breiten Landrücken getrennt. 
Little Northwest Arm Head an der Südseite der Einfahrt ist steil, aber eine 
Klippe mit 0.9 m (3’) Wasser darüber liegt beinahe 1 Kblg davon entfernt, und eine 
andere mit 1.8 m (6’) Wasser darüber liegt zwischen dieser Klippe und der Huk. 
Das innerste Ende des Armes ist durch kleine Inseln und Klippen gesperrt. 
Ankerplatz, aber nur mittelmäßigen, findet man eben innerhalb der engsten 
Stelle des Armes auf etwa 46m (25 Fad.) Wasser. 
Ward Cove 
ist eine kleine schmale und im allgemeinen flache Bucht !/, Sm südlich von Little 
Northwest Arm Head. Ward Head ist 38 m (125’) hoch, steil und rein von Untiefen. 
Von Norden aus gesehen erscheint dieses Höft als einzelner spitzer Gipfel unter 
dem höheren Land nordwestlich davon. 
Beaver Brook Cove 
ist eine kleine Bucht 4.2 Sm südwestlich von Ward Head. Die Küste dazwischen 
ist rein, nur von dem kleinen, 3 m (10°) hohen Inselchen, das fast 1 Sm südlich von 
Ward Head liegt, erstreckt sich eine Untiefe 1!/, Kblg weit südlich. Mitten vor der 
Einfahrt in die Beaver Brook-Bucht liegt eine Klippe 1.3 m (4’) unter Wasser. Am 
Nordufer der Bucht stehen einige Hütten und eine Sägemühle, die durch Wasser 
getrieben wird. (Fortsetzung folgt.) 
Kleinere Mitteilungen. 
Temperatur- und Schiffahrtsverhältnisse an der Murmanküste. Nach 
»Göteborgs Handels- och Sjöfarts-Tidning« berichtet der russische Ingenieur 
Emeljanoff, der sich lange Zeit mit der Frage des Eisenbahnbaues nach dem 
russischen Norden beschäftigt hat, über die Temperatur und Schiffahrtsverhält- 
nisse an der Murmanküste folgendes: 
Das Meer vor der Murmanküste friert niemals zu, und die Murman- 
häfen sind der Schiffahrt das ganze Jahr zugänglich. Polareis kommt der 
Murmanküste nie näher als auf 200 Sm, weil es vom warmen Golfstrom fort- 
geführt wird. 
Die russische Murmanküste gleicht der norwegischen; hohe Klippenküsten 
werden von langen, tiefen Fjorden durchschnitten. Der Strand ist im allgemeinen 
sehr steil, Riffe und Untiefen, die für größere Fahrzeuge gefährlich werden 
könnten, kommen im allgemeinen in mehr als 1l/, bis 1%, Sm Abstand vom 
Strande nicht vor, so daß man meistens in 2 Sm Abstand von der Küste entlang- 
fahren kann, und da das Eismeer vor der Küste ansehnliche Tiefe hat, ist die 
Schiffahrt dort ganz bequem. 
Die Wintertemperatur auf Murman ist ungefähr dieselbe wie in St. Peters- 
burg. Gewöhnlich hat man —5° bis 6° C, Tauwetter ist häufig und —12° bis 15° 
Kälte pflegen nur gelegentlich für wenige Tage einzutreten.
	        
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