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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Wettbewerb-Prüfung von Marine-Chronometern im Winter 1914/15, 295 
folgenden Zusammenstellung die prozentische. Verteilung der Chronometer auf die 
einzelnen Klassen angegeben. Hierbei sind die Werte der 11. bis 30. Prüfung zu 
je fünfjährigen Mitteln vereinigt, 
ferner: 
l 
Klasse 
„—75, Wettbewerb-Prüfung 
L— 
i 5 
ha 
26.— 
2. 
6. 
7. 
38. 
11 
1001 
23 
0/0 
39 
36% 
51 
20 
3 
229% 
19° 
16 1: 
13 
IV 
‘169%. 
R 
Q 
1 
[- 1 
81 u 
75 16 5 # 
74 20 3 3 
55 33 9 3 
V 11 
39% 
0 
0 
S 
360 
377 
390 
415 
451 
449 
453 
452 
476 
462 
465 
444 
Zu der vorstehenden Zusammenstellung ist zu bemerken, daß bei der Ver- 
teilung der Chronometer auf die einzelnen Klassen überall diejenigen Grundsätze 
der Beurteilung maßgebend waren, die seit der 22. Wettbewerb-Prüfung ein- 
geführt worden sind. — Die Zahlen der am Schlusse angegebenen Spalte 3 sind 
aus der Gleichung ; 
Z3=5p +4p +3P: + 2Pı + Ps 
hervorgegangen, wo p; bis ps; die vorstehenden Prozentzahlen bezeichnen. Die 
Zahl XS stellt demnach eine Verhältniszahl für die Gesamtleistung während einer 
Prüfung dar. Eine gewisse Willkür liegt natürlich wie bei jeder Klasseneinteilung 
in einer solchen Beurteilung. — Der für die diesjährige Prüfung erhaltene 
Betrag X == 444 bleibt hinter dem der letzten Jahre zurück. Dies erklärt sich 
vielleicht dadurch, daß infolge eines früheren Anfangs der Prüfung den Chrono- 
metermachern nicht genügend Zeit für die Feinstellung (Reglage) blieb. 
Wie in früheren Jahren mußten mehrere Instrumente wegen zu großer Be- 
schleunigung (Akzeleration) in eine tiefere Klasse versetzt werden. Aus diesem 
Grunde wurden 13 Chronometer statt der ersten der zweiten, 6 Chronometer der 
dritten und 2 Chronometer der vierten Klasse überwiesen. 
Die für die besten Chronometer ausgesetzten Preise wurden für die folgenden 
Instrumente erster Klasse erteilt: 
für das Chronometer Union 
Chronometer-Werke 
A. Lange & Söhne 
A. Lange & Söhne « 
A. Lange & Söhne « 
Chronometer-Werke x 
Für sämtliche Chronometer sind nach Beendigung der Wettbewerb-Prüfung 
unter Benutzung der Gangformel 
g=g, + a (t— 20°C) + b (t — 20°C)? 
die Temperatur-Koeffizienten und die Summe der übrigbleibenden Fehlerquadrate 
[vv] abgeleitet worden. — Das Ergebnis ist in der weiter unten folgenden Zu- 
sammenstellung enthalten. 
, 1) Der Kürze wegen sind, wie in früheren Jahren, diejenigen Chronometer als zur Klasse V 
gehörig bezeichnet worden, welche die für die Klasse IV festgesetzten Höchstbeträge der Gütezahlen 
überschritten haben.
	        
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