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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1915.
Niederschlag, mm!)
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Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
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Nach einigen Monaten mit ungewöhnlich niedrigen Monatsmitteln des Luft-
drucks erreichte dieser im März wieder nahezu normale Monatswerte, Im übrigen
kennzeichnete sich dieser Monat in seinem Gesamtverhalten als ziemlich kühl,
trüb und niederschlagsreich bei durchschnittlich geringer Luftbewegung, wenn
man die Aufzeichnungen der Windmesser zu Rate zieht. Den mannigfachen und
verschiedenartigen Umlagerungen des Luftdrucks entsprechend, waren die Wind-
richtungen verhältnismäßig gleichmäßig auf die Windrose verteilt, am häufigsten
waren im ganzen nordöstliche und nordwestliche Winde. Die Veränderlichkeit
der Luftdruckverteilung zusammen mit der ganz überwiegenden Herrschaft von
Tiefdruckgebieten und ihren Ausläufern ließ in diesem Monat keinen Tag an der
ganzen Küste gleichmäßig frei von Niederschlägen. Bis auf vereinzelte und ge-
ringfügige Niederschläge trocken waren nur der 7. von Rügen ostwärts, der
10. und 15. an der ganzen Küste, der 16, und 21. ostwärts bis Rügen, der 22,
an der ganzen Küste, der 23. an der Ostsee, sowie der 29. bis 31. an der ganzen
Küste. Heiter in größerer Ausdehnung war das Wetter nur am 10. von Rügen
ostwärts, am 22, ostwärts bis Mecklenburg, am 23. von Rügen ostwärts, am 28,
29. und 31. an der Nordsee und am 30. von der Odermündung bis Memel,
Nebliges Wetter über größerem Gebiet herrschte am 4., 5,, 6., 10. und 11. an
der Nordsee und teilweise auch der westlichen Ostsee, am 12. bis 14, an der
ganzen Küste, am 15. von Rügen ostwärts, am 24. ostwärts bis zur Oder und am
25. an der Ostsee. Steife und stürmische Winde stellten sich über größerem
Gebiete ein am 16. aus dem Nordwestquadranten an der Ostsee, am 18. aus Ööst-
‘) Die Niederschlagswerte sind auf ganze Millimeter abgerundet.
\ Vgl. die Erläuterungen der Januar-Tabelle, »Ann. d. Hydr. usw.« 1905, 8. 143.