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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Die Häfen der britischen Kolonie Neufundland. 
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3/, Sm weit aus. An deren Ostseite, am Ostufer der Förde entlang, führt eine 
Rinne für Boote nach der Mündung des Flusses, 
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1914, Heft V, Tit. VI. 
Southern Arm und Seal Cove. 
Quellen: Englisches Shb. »Newfoundland and Labrador Pilot«, fourth Edition 1907 mit Nachtrag 1910; 
Amerikanisches Shb. »Newfoundland and the Labrador Coast«, third Edition 1909. D. Adm-Krt, Nr. 379, 
Nord Atlantischer Ozean, Dampferwege; Nr. 444, Newfoundland, Nördlicher Teil; Brit. Adm-Krt, Nr. 285, 
Orange Bay to Gander Bay, including Notre Dame and White Bays; Nr. 3125, Southern Arm and 
eal Cove, 
Southern Arm liegt etwa 21/, Sm nordnordöstlich von Middle Arm und bildet 
einen ausgezeichneten Hafen mit gut geschütztem Ankerplatz ohne Untiefen. Seal 
Cove, eine kleine Bucht eben nördlich von Southern Arm, gewährt guten Anker- 
platz bei nördlichen, östlichen und südlichen Winden. Die geographische Lage 
des Leuchtturmes auf dem Nordende von Southern Arm Head ist 49° 56’ N-Br. 
und 56° 22’ W-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1915 beträgt 31.3° W, ihre 
jährliche Abnahme etwa 4’. 
Allgemeines. Southern Arm ist zwischen der Flat-Huk im Westsüdwesten 
und dem südwestlichen Teil von Southern Arm Head im Ostnordosten 51/, Kblg 
breit. Von da erstreckt sich die Förde zunächst 7 Kblg weit südöstlich und 
dann 9 Kblg weit in südlicher Richtung bis zu einer Barre, wobei ihre Breite 
auf 397 m abnimmt. Die Barre ist !/, Sm lang und reicht von Ufer zu Ufer. Sie 
steigt vor einem zweistöckigen Hause und einer Ladebrücke an der Ostseite aus 29 m 
(16 Fad.) Wasser steil an. Ihre engste Stelle unter Cheese Hill, 1.8 Sm von Flat- 
Huk, ist nur 1 Kblg breit, Oberhalb der Barre erweitert sich die Förde zu einem 
3/, Sm langen ovalen Becken mit 397 m größter Breite und 20 m bis 31 m (11 bis 
17 Fad.) Wassertiefe in !/„ Kblg Abstand vom Lande, Die Ufer der Förde sind 
hoch und dicht bewaldet, hier und da sind einige Häuser mit Gartenland; etwas 
Flachland befindet sich an ihrer Ostseite nahe beim innersten Ende, 
An der Südwestseite von Southern Arm, etwa 6 Kblg innerhalb der Flat- 
Huk, liegt die kleine offene Pumbley-Bucht mit einigen Häusern. . 
Seal Cove ist 2 bis 4 Kblg breit. Im innersten Ende der Bucht befindet 
sich Sandstrand mit zerstreuten Felsblöcken, hinter denen sich eine kleine 
Niederung zu einem Tal hinzieht, das in südöstlicher Richtung verläuft, Von 
dem Sandstrande aus erstreckt sich ein seichtes felsiges Flach über 1 Kblg weit 
in die Bucht; außerhalb dieses Flaches ist die Bucht rein. In ihrem innersten 
Ende stehen einige Häuser und eine kleine Kirche mit einem Turm, an der 
Nordseite der Bucht sind einige Häuser und eine Ladebrücke. 
Landmarken. Auffällig ist der spitze und dicht bewaldete Cheese-Hügel, 
der 1.8 Sm innerhalb der Flat-Huk zu 72 m (235) Höhe ansteigt. Die Pound- 
Klippen, 1/, Kblg südwestlich von Pound Head (einer Huk 3 Kblg nordwestlich 
von der Lucies-Huk an der Nordseite der Einfahrt), ragen 3.0 m (10’) aus dem 
Wasser. Als Einlaufmarken dürften die Häuser und die kleine Kirche dienen. 
Bei Nacht dient das Leuchtfeuer von Seal Cove als Landmarke. 
An- und Einsteuerung. Die Küste zwischen Pound Head und Big Head, 
11/, Sm nordnordöstlich davon, ist steil, und es liegen keine Untiefen davor, 
Auch die Küste südsüdwestlich von Crow Head, der westlichen Einfahrtshuk von 
Southern Arm, fällt unter Wasser steil ab. Es befinden sich nur zwei Stellen 
mit beinahe in der Wasserlinie liegenden Klippen westlich von Crow Head, 
1, und !/, Kblg von der Küste entfernt. Die 18 m (10 Fad.)-Grenze führt aber 
nur wenig außerhalb der äußeren Untiefe entlang, 
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1914, Heft V, Tit. VI. 
Tiden. Die Hafenzeit für Seal Cove beträgt 7* 10min, die Springhochwasser- 
höhe 1,5 m (5), die Nipphochwasserhöhe 1.1 m (31/,’). 
Ankerplatz, Der beste Ankerplatz in Southern Arm ist vor der Barre 
in der Nähe des zweistöckigen Hauses mit der kleinen Ladebrücke davor. Man 
ankere so dicht wie möglich unter der Westseite:
	        
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