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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1915. 
Die Häfen der britischen Kolonie Neufundland. 
(Amtlich) [Fortsetzung.] 
2. Häfen am nördlichen Teile der Ostküste Neufundlands. 
Riverhead Bay. 
Dieselben Quellen und Karten wie für Gold Cove, S. 188. 
Die Riverhead-Bucht ist das innere Ende der großen White-Bucht. Sie liegt 
südlich von Miller-Eiland und hat tiefes Wasser bis dicht an die Untiefen, die 
sich vor dem in die Bucht mündenden kleinen Fluß 2'/, Kblg weit ausdehnen. 
Die kleine Niederlassung Galeville liegt beinahe !/, Sm nordöstlich von der be- 
waldeten Oody-Huk an der Ostseite der Bucht. Die geographische Lage der 
Oody-Huk ist nach der Karte etwa 49° 32.8’ N-Br. und 56° 50’ W-Lg. Die Miß- 
weisung für das Jahr 1915 ist dieselbe wie für Gold Cove. 
Ansteuerung. Klippen und Untiefen erstrecken sich etwa 1'/, Kblg weit 
vom Südende des Miller-Eilandes in südlicher Richtung, 
Ankerplatz. Leidlichen Ankerplatz auf 31 m bis 36 m (17 bis 20 Fad.) Wasser 
findet man eben nordöstlich von der Oody-Huk. Auf 27m (15 Fad.) Wasser 
über steinigem Grund ankert man in der flachen Bucht, die !/, Sm nordöstlich 
von Galeville liegt; Stein- und Felsenriffe erstrecken sich beinahe 1 Kblg weit 
vom Ufer, 
Clay und Pumbly Cove. 
Dieselben Quellen und Karten wie für Little und Great Coney Arm, S. 182, 
Clay und Pumbly Cove sind zwei kleine Buchten etwa 1 Sm östlich von 
Granby-Eiland. Einige Häuser stehen an den Ufern beider Buchten. Die geo- 
graphische Lage von Clay Cove ist nach der Karte etwa 49° 43.8’ N-Br. und 
56° 39.8’ W-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1915 beträgt 31° W, ihre jährliche 
Abnahme etwa 4’, 
Ansteuerung. Von der Mitte des Granby-Eilandes (siehe unter Sops 
Arm, S. 185) erstreckt sich eine Reihe einzelner Klippen 4'/, Kblg weit in süd- 
licher Richtung. Den Abschluß dieser Klippenreihe bildet eine Klippe, die bei 
Niedrigwasser beinahe in der Wasserlinie liegt, aber gewöhnlich an Brandung 
oder Stromkabbelung erkennbar ist. Die Klippe fällt an ihrer Ostseite unter 
Wasser steil ab und zwischen ihr und dem Festlande ist ein 5'/„, Kblg breites, 
tiefes Fahrwasser. Im übrigen fällt Granby-Eiland unter Wasser steil ab, nur 
bis zur Gull-Klippe reicht unreiner, felsiger Grund; die Nordwestseite der Gull- 
Klippe fällt unter Wasser steil ab, Eine Bank mit 33 m bis 36 m (18 bis 20 Fad.) 
Wasser erstreckt sich !/, Sm weit vor der Osthuk des Granby-Eilandes. 
Ankerplatz. In Clay und in Pumbly Cove kann man auf 27m bis 36 m 
(15 bis 20 Fad.) Wasser ankern., 
Ankerplatz auf 27 m bis 33 m (15 bis 18 Fad.) Wasser für vorübergehenden 
Aufenthalt findet man auch östlich von der südlichen Hälfte des Granby-Eilandes, 
zwischen dem Eiland und der Klippenreihe, die sich von der Mitte des Eilandes 
41/, Kblg weit in südlicher Richtung erstreckt. Der Grund ist hier jedoch felsig 
und die Tidenströme setzen zwischen dem Eilande und dem Festlande mit 
einiger Geschwindigkeit durch, 
Purbeck Cove. 
Dieselben Quellen und Karten wie für Little und Great Coney Arm, S. 182, Außerdem Brit. Adm- 
Krt. Nr. 3009. Anchorages in White Bay, Plan: Purbeck Cove. 
Purbeck Cove ist der beste Ankerplatz an der Ostseite der White-Bucht 
südlich von Hauling Arm. Purbeck Brook, ein kleiner Fluß, mündet im 
innersten Ende der Bucht. Die geographische Lage des Beobachtungspunktes 
ist 49° 44’ 4” N-Br. und 56° 41’ 6” W-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1915 
beträgt 31° W, ihre jährliche Abnahme etwa 4’ 
Landmarken. Granby-Eiland, vgl. unter Sops Arm, Clay- und Pumbly Cove, 
5.185. Shale Point, etwa 2 Kble nordöstlich von Western Head, an der Westseite der
	        
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