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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Ludewig, P.: Der Einfluß meteorologischer Faktoren auf die drahtlose Telegraphie. II, 195 
Fig. 2. Fig. 3. 
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> I, Beobachter. 
x 31. 
o I.Beobarhter 
x 2 Beobachter- 
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Stromstärke in der Sendeantenne 
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ö 5 10 15 
Stromstärke i.d.Sendeantenne 
Ampere 
«+ 
Die Parallelohmmethode ist daher für alle quantitativen Messungen 
unbrauchbar. Denn auch, wenn man eine Eichung vorher vorgenommen hat, 
bleibt doch der subjektive Fehler, der in diese Messungen eingeht, bestehen. So 
mag darauf hingewiesen werden, daß besonders bei Ballon- Fig. 4. 
fahrten ihre Benutzung recht bedenklich erscheint, da die 
Möglichkeit besteht, daß das Gehör des Menschen sich 
unter geringem Luftdruck verbessert oder verschlechtert. 
Sie vermag nur dort Dienste zu leisten, wo es nur 
auf eine rein qualitative Bestimmung der Lautstärke an- 
kommt, wo man also nur bestimmen will, ob ein Empfang 
besser oder schlechter geworden ist. Ein für diese Ver- 
suche recht brauchbarer Parallelwiderstand, der so ein- 
gerichtet ist, daß man mit drei Kurbeln schnell und be- 
quem das Verschwinden des Tones im Telephon einstellen 
kann, wird von der Firma Gebr. Ruhstrat (Göttingen\ 
geliefert (siehe Fig. 4). 
Messung mit Kontaktdetektor und Galvanometer. 
Die zweite und wichtigste ist eine objektive Methode und benutzt das 
Galvanometer als Meßinstrument (siehe Schaltung nach Fig. 5). 
Es sei angenommen, daß als Detektor D wieder ein Kontakt-Detektor benutzt 
wird, der direkt in die Empfangsantenne eingeschaltet ist. Parallel zum Detektor 
liegt das Galvanometer G. Seine Aus- Fie, 5 Fig, 6 
schläge bilden in diesem Fall ein Maß a 8 
für die Empfangsenergie. . 
Es ist auch bei dieser Methode 
zu bestimmen, welche Beziehung 
zwischen den Ausschlägen des Gal- 
vanometers und der Empfangsenergie 
besteht. Für alle Detektoren wird 
sie voraussichtlich nicht die gleiche 
sein. Für den Bleiglanz-Detektor 
fanden Klages und Demmler die ; Ks CtH—— 
Kurve der Fig. 6. Als Abszissen sind Stromstärke in d Sendeantenne 
hier die Stromstärken in der Sendeantenne, welche der Empfangsenergie pro- 
portional zu setzen sind, und als Ordinaten die Ausschläge des Galvanometers auf 
der Empfangsstation aufgetragen. Die Kurve zeigt einen annähernd geradlinigen
	        
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