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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

Die Häfen der britischen Kolonie Neufundland. 
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unter Wasser steil abfällt und die dort liegenden Klippen sichtbar sind. Östlich 
von Shell Bird-Eiland kann man nicht entlangfahren, da eine von Sops-Eiland 
vorspringende Bank die Durchfahrt nur für Boote befahrbar macht. 
Westlich von der Hauling-Huk ist eine kleine Bucht mit flachem Wasser, 
das etwas über die Verbindungslinie der beiden Einfahrtshuken hinausreicht. 
Nachher fällt die Küste auf einer Strecke von !/, Sm unter Wasser steil ab. 
Die Nordküste von Georges-Eiland ist von flachem Wasser besäumt und 
eine kleine 8.2 m (27’)-Stelle mit Schlickgrund liegt in der Richtung rw. 60° 
(mw. 01/,S) 2 Kblg von der Steering-Klippe. ; 
Das Fahrwasser zu dem beinahe runden Becken von 3'/, Kblg Durch- 
messer nördlich von der westlichen Hälfte von Georges-Eiland ist schmal und 
gewunden und im allgemeinen nicht zu empfehlen. 
Western Tickle, die Durchfahrt westlich von Georges-Eiland, kann nur 
von kleinen Fahrzeugen benutzt werden; eine Kies- und Schlickbank liegt am 
Nordende von Western Tickle. 
Southern Channel, das eigentliche Fahrwasser nach Sops Arm, führt 
zwischen der Südküste von Sops-Eiland und dem gegenüberliegenden Festlande 
durch. Die Südküste von Sops-Eiland fällt von der Innenkante der Felsenbank 
(Foul Ground) mit 11 m bis 13 m (6 bis 7 Fad.) Wasser darüber nach Westen 
zu steil unter Wasser ab; auch die Südseite der Durchfahrt ist der Karte 
nach rein. 
Tiden. Die Hafenzeit für Sops Arm ist 7b Omis, die Springhochwasserhöhe 
beträgt 1.4 m (4%), die Nipphochwasserhöhe 0.8 m (2%)... a 
Die Höhen der Gezeiten zeigen starke tägliche Ungleichheit, namentlich 
bei Hochwasser. Aufeinanderfolgende Hochwasserhöhen weichen bis zu 0.45 m, 
aufeinanderfolgende Niedrigwasserhöhen 0.08 m bis 0.15 m voneinander ab, I 
Die Tidenströme sind im South Channel schwach, im Tickle setzen ‚sie 
jedoch manchmal mit merklicher Geschwindigkeit, Zwischen der Hauling-Huk 
und Sops-Eiland und auf dem Ankerplatze nordöstlich von Georges-Eiland wurde 
tagelang beständig nach Nordosten setzender Strom beobachtet, . 
Ankerplätze. Guten Ankerplatz findet man nordwestlich von der Steering- 
Klippe auf 12.8 m bis 20 m (7 bis 11 Fad.) Wasser über Schlick. Dieser Anker- 
platz ist leicht zu erreichen und bietet Schiffen von mäßiger Größe am meisten 
Schutz in Sops Arm. Große Schiffe ankern nordöstlich von der Steering-Klippe 
auf 16.5 m bis 26 m (9 bis 14 Fad.) Wasser, müssen dabei jedoch die 8,2 m (27’)- 
Stelle meiden, die in der Richtung rw. 60° (mw. 01/,S) 2 Kbig von der Steering- 
Klippe liegt. 
Das runde Becken von 3'/, Kblg Durchmesser und 22 m bis 36 m (12 bis 
20 Fad.) Wassertiefe nördlich von der westlichen Hälfte von Georges-Eiland kann 
für gewöhnlich als Ankerplatz nicht empfohlen werden wegen des schmalen und 
gewundenen Fahrwassers, das hinführt. ;- 
In Western Tickle kann ein mäßig großes Schiff auf 14.6 m (8 Fad.) 
Wasser ankern. 
Giles Cove, eine kleine Bucht am Westende von Sops Arm, bietet leid- 
lichen, wenn auch engen Ankerplatz für Schiffe von mäßiger Größe, Untiefen 
erstrecken sich von den Ufern etwa 64 m weit. Große Schiffe ankern gelegent- 
lich vor der Bucht auf etwa 27 m (15 Fad.) Wasser, 
Burnt Head Cove und Country Cove, südöstlich von Giles Cove, bieten 
keine geeigneten Ankerplätze, da‘ die Wassertiefe eben außerhalb der seichten 
Stellen, die sich etwa 3%, Kblg weit von der Küste erstrecken, schnell auf 55 m 
und 73 m (30 und 40 Fad.) zunimmt. Man kann allenfalls vor Burnt Head 
Cove auf 36 m (20 Fad.) Wasser ankern, wird aber beim Schwaien sehr dicht 
unter Land kommen. 
Zum Anlaufen dieser Buchten darf man die zwar 4.3 m bis 4.6 m (14 bis 
15’) tiefe, aber enge Durchfahrt zwischen den Pigeon-Inseln und ‚der Küste 
nicht wählen, 
Baileys Cove, eben östlich von den Pigeon-Inseln, bietet guten Ankerplatz 
auf 16 m bis 24 m (9 bis 13 Fad.) Wasser innerhalb oder außerhalb einer Klippe,
	        
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