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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 43 (1915)

138 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteoroiogie, März 1915. 
südwestlich von Kap Goboso und soll auf südwestlichen Peilungen Ähnlichkeit 
mit einem Entenschnabel (duckbill) haben. 
. Die Küste zwischen Hooping-Hafen und der Fourch6-Huk (Kap D’Argent), 
5 Sm südlich davon, besteht aus steilen und hohen Abhängen, 
Die An- und Einsteuerung bietet an der Hand der Karte keine Schwierigkeit; 
nur eine einzelne Klippe mit 11 m (6 Fad.) Wasser darüber befindet sich 1 Kblg 
vor Kap Tasse, das etwa 31/, Sm südlich von Canada Head liegt. 
Ankerplatz. Im Eastern-Arm kann man auf 29 m bis 36 m (16 bis 20 Fad.) 
Wasser über gut haltendem Grund ankern. Der Ankerplatz ist aber nicht 
empfehlenswert, da er nach Süden offen ist und bei steifer Brise Dünung 
hineinrollt. Im inneren Ende des Armes und in der Flußmündung liegen zahl- 
reiche Felsblöcke, 
Guten Ankerplatz findet man im inneren Ende des Northern-Armes vor 
felsigem Strand auf etwa 40m (22 Fad.) Wasser über Schlick. Die Bucht an 
der Nordseite des Armes ist zum Ankern zu tief, kleine Schiffe machen dort 
aber im Sommer an Klippen fest, 
Fourche Harbour. 
Dieselben Quellen und Karten wie für Hooping Harbour S. 137. Auf der Brit. Adm-Krt, Nr. 17] aber 
Plan: Fourch6 Harbour. . 
Fourch6 Harbour, am Orte Greenspond genannt, liegt etwa 5'/, Sm südlich 
vom Hooping-Hafen. Die geographische Lage des Beobachtungspunktes auf der 
Granite-Huk an der Südseite der Einfahrt ist 50° 30' 27” N-Br. und 56° 15’ 10” 
W-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1915 beträgt 32° W, ihre jährliche Ab- 
nahme etwa 4, 
Allgemeines. Die Einfahrt ist zwischen Eastern Head im Nordosten und 
der Granite-Huk im Südwesten 6 Kblg breit. Innerhalb der Einfahrt erstreckt 
sich der von hohen, steilen, dicht bewaldeten Hügeln umgebene Hafen zunächst 
3 Sm weit in westlicher Richtung und dann in einem schmalen Arm noch %/, Sm 
weit in nordwestlicher Richtung, Beim inneren Ende dieses Armes mündet ein 
ziemlich großer Fluß. 
2 Sm innerhalb der Einfahrt, an der Westseite eines bewaldeten Vorlandes, liegt 
Northeast Cove, eine kleine Bucht mit einigen Fischerhütten und Anlegebrücken, 
Landmarken. Eastern Head ist eine hohe, steil abfallende Huk; die Granite- 
Huk ist eine dunkle, allmählich abfallende Felsenhuk, sie ist der Ausläufer des 
hohen Landes südwestlich davon. 
Die Küste zwischen der Granite-Huk und der 10'/, Sm südwestlich davon 
liegenden Orange-Bucht hat hohe und steile Abhänge. An der Nordseite von 
Robineau Cove, der zweiten kleinen Bucht südwestlich von der Granite-Huk, ist 
ein auffällig spitzer Küstenabhang von 328 m (1075’) Höhe. 
An- und Einsteuerung. Die Ansteuerung bietet an der Hand der Karte 
keine Schwierigkeit. Hohe nördliche Dünung wird jedoch häufig zwischen der 
Granite-Huk und der Orange-Bucht beobachtet. Ein Landen an dieser Küste ist 
dann schwierig, und wenn gleichzeitig steife nördliche Winde herrschen, sogar 
unmöglich. Auch die Einsteuerung ist nicht schwierig, da die Einfahrt voll- 
kommen rein ist; es liegt nur eine 16.5 m (9 Fad.) -Stelle in der Richtung rw. 126° 
(mw. SSO) 11/, Kblg von Eastern Head. 
Segelschiffe dürfen wegen der schweren Böen bei westlichen Winden nur 
mit günstigem Winde einlaufen. 
Ankerplatz. Wegen der großen Wassertiefe im Hafen können größere 
Schiffe nur eben außerhalb der Einfahrt zu dem engen Northern-Arm Östlich 
von einer grünen Fläche an der Westseite des Hafens ankern. Die Wassertiefe 
beträgt hier 26 m bis 36 m (14 bis 20 Fad.) über Schlick und Steinen. Man 
liegt hier geschützt gegen die Östliche See, die oft in den äußeren Teil des 
Hafens hineinrollt, ist aber bei westlichen Stürmen den heftigen Böen ausgesetzt, 
die von dem hohen Land in der Umgebung herabwehen. 
Kleine Schiffe ankern im Northeast Cove auf 13 m bis 15 m (7 bis 8 Fad.) 
{Fortsetzung folgt.) 
Wasser.
	        
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