136 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 19153.
man ankern, sicherer ist es jedoch 3 Sm innerhalb der Einfahrt in der Mitte des
Armes auf 16.5 m bis 24 m (9 bis 13 Fad.) Wasser oder noch weiter nördlich hinter
der Bide-Untiefe zu ankern, Geschützten Ankerplatz auf 20 m (11 Fad.) Wasser
findet man auch in dem Becken am innersten Ende des Armes; Schiffe müssen
aber, um klar zu schwaien, wenigstens in 1 Kblg Abstand von den Ufern ankern.
In der Chimney-Bucht findet man zunächst Ankerplatz auf 14.6 m
(8 Fad.) Wasser über Sand und Schlick in der Mitte der kleinen Otter-Bucht,
nordwestlich von Green-Eiland, an der Westseite der Chimney-Bucht; Untiefen
erstrecken sich aber auf einige Entfernung von den Ufern der Bucht. Guter
Ankerplatz auf 33 m (18 Fad.) Wasser über Schlick ist in der Nähe der Grosse-
Huk, wo man sie rw. 340° (mw. Nz0’/,0), 31/, Kblg entfernt, peilt, ferner %/, Sm
nördlich von der Cabin-Huk an der Westseite der Bucht auf 20 m bis 24 m
(11 bis 13 Fad.) Wasser über Schlick.
Guten Ankerplatz auf 22 m (12 Fad.) Wasser findet man auch im Ööst-
lichen Teil von Dowers-Hafen, nordöstlich von der Chaine-Huk an der Ostseite
der Chimney-Bucht; der Raum mit mehr als 9.1 m (5 Fad.) Wasser ist jedoch
nur 1%, Kblg breit.
Im Northeast-Arm ist guter Ankerplatz nordöstlich von der Zephyr-
Klippe auf 15 m bis 18 m (8 bis 10 Fad.) Wasser, oder zwischen der Zephyr-
Klippe und der Westseite des Armes. Dieser Ankerplatz ist aber ungeschützt
gegen südliche Winde, die manchmal mit ziemlicher Stärke die Bucht hinaufwehen.
Zwischen Drummond- und Fane-Eiland kann man der großen Wassertiefe
wegen nicht ankern.
Im Beaver-Arm kann man in der Mitte des Armes auf 15 m bis 16 m
(8 bis 9 Fad.) Wasser ankern. Beaver Cove, an der Festlandsküste westlich
von Fane-Eiland, bietet den besten und reinsten Ankerplatz im nördlichen Teil
der Canada-Bucht; man ankert in der kleinen Bucht auf 27 m bis 31 m (15 bis
17 Fad.) Wasser über Schlick.
Die größten Niederlassungen für den Fischereibetrieb befinden sich im
Canaries-Hafen. Eine kleine Ladebrücke und einige Häuser für Ansiedler, die
Lachse fangen und in der Umgebung jagen, sind auf einer niedrigen Sandhuk
'/, Sm südöstlich von der Old House-Huk angelegt.
Ein Dampfer kommt von Tilt Cove im Sommer und Herbst jede Woche
einmal nach Grevigneux-Hafen.,
Schiffsausrüstung. Frischer Proviant ist in kleinen Mengen im Grevi-
gneux-Hafen zu erhalten. Wasser kann man im Gouffre-Hafen leicht einem
Flusse entnehmen, der an der Westseite mündet. Auch im innersten Ende dieses
Hafens mündet ein Fluß, er ist aber Booten davorliegender Felsblöcke halber
unzugänglich, Ein ziemlich großer Fluß mündet im inneren Ende des Northeast-
Armes, ein anderer im inneren Ende des Beaver-Armes, Der Lachsreichtum
darin hat aber durch beständiges Fischen mit Netzen bedeutend abgenommen.
Rocky-Bucht.
Dieselben Quellen und Karten wie für Croce Harbour 5. 91 mit Ausnahme der Brit. Adm-Krıt., Nr, 279.
Die Rocky-Bucht liegt an der Mitte der Südwestküste von Bell-Eiland und
ist der einzige Platz dieses Eilandes, wo kleine Schiffe und Boote Schutz finden.
Die geographische Lage der Billard-Huk an der Südwestecke von Bell-Eiland ist
nach der Brit. Adm-Krt. Nr. 1734 50° 43’ N-Br. und 55° 40’ W-Lg. Die Mißweisung
für’ das Jahr 1915 beträgt etwa 32.5° W, ihre jährliche Abnahme ungefähr 4°,
Landmarken. Etwa 1 Sm nördlich von der Billard-Huk, in der Nähe der
Küste, liegt das 11 m (36‘) hohe Green-Eiland. Red-Eiland oder South-Klippe,
2.1 Sm südsüdwestlich von der Lamy-Huk, dem südlichen Ende von Bell-Eiland,
ist etwa 1'!/, Kblg breit und 10 m (33’) hoch. Isle aux Canes, 4 Kblig südlich
von der östlichen Einfahrtshuk zur Rocky-Bucht ist niedrig, trägt aber einen
runden, im Sommer mit Gras bewachsenen Hügel,
An- und Einsteuerung. Die Ufer von Bell-Eiland fallen überall unter
Wasser steil ab mit Ausnahme von der Rocky-Bucht, wo Inselchen und Klippen
die Annäherung an Land erschweren.