Die Häfen der britischen Kolonie Neufundland,
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und zwischen seinem Nordende und dem Festlande ist nur ein schmales Fahr-
wasser mit 7.3 m bis 11 m (4 bis 6 Fad.) Wasser.‘ Fane-Eiland ist an der Südseite
rein, auch vor seiner Ost- und Westseite liegen nur Untiefen von geringer Aus-
dehnung, aber von seinem Nordende aus erstreckt sich ein aus Steinen bestehender
Steert mit 1.8 m bis 3.7 m (1.bis 2 Fad.) Wasser darüber beinahe bis zum Fest£-
lande. Eine kleine Untiefe mit 7.3 m (4 Fad.) Wasser liegt in der Richtung rw,
297° (mw. NNWS8/,W) !/;, Sm‘ vom Südende Fane-Eilands entfernt.
Die Einfahrt zum Beaver-Arm liegt nordwestlich von Fane-Eiland und
den. Untiefen, die sich von Fane-Eiland nach Norden erstrecken. Der Arm er-
streckt sich 1.1 Sm .weit in nordöstlicher Richtung und ist 1!/, bis 3'/, Kblg breit.
An seiner engsten Stelle wird er durch einen Steert mit 6.4 m (21’) Wasser
darüber, der sich von der Südostseite des Armes in. das Fahrwasser hinein-
schiebt, noch mehr eingeengt. Unreiner Grund mit einer 0.3 m (1’) hohen Klippe an
seinem Südwestende befindet sich 3'/, Kblg vom innersten Ende des Armes entfernt.
Castor Cove. Die Einfahrt liegt zwischen der Old House-Huk und einer
Huk 0.9.Sm westnordwestlich davon. Die Bucht erstreckt sich 1.4 Sm weit süd-
westlich und verengt sich zu einer engen, nach dem Northwest- Arm führenden
Durchfahrt, Castor Cove.ist frei von gefährlichen Stellen, aber sehr tief und
nahe beim inneren Ende machen sich starke, vom Northwest-Arm kommende Tiden-
ströme bemerkbar. ‘:. ;
Der Northwest-Arm ist flach und mit Inselchen und Klippen angefüllt.
Ein. großer Salzwassersee erstreckt sich eben innerhalb der Einfahrt nach Süden
und kann bei Hochwasser von Booten erreicht werden. In der engen Einfahrt
sind sehr starke Tidenströme., ;
Leuchtfeuer. Siehe. »Leuchtfeuer aller Meere« 1915, Heft V, Tit. VI. ;
. Eis. Die Canada-Bucht friert im Dezember fest zu und bricht gewöhnlich
[rüh. oder spät im Mai wieder auf, Im Jahre 1905 war noch am 183. Juni Eis
vor der Einfahrt.
Tiden. Die Hafenzeit fürGouffre Harbour ist 6h 46min, die Springhoch-
wasserhöhe beträgt 1.6 m (51/,/), die Nipphochwasserhöhe 0.4 m (1!/,’).
... Im Bide-Arm ist die Hafenzeit 6r 37min, die Springhochwasserhöhe beträgt
1.6 m (5'/,), die Nipphochwasserhöhe 0.4 m (1!/,’). . .
‚+, Bei der Old House-Huk ist die Hafenzeit 6% 55", die Springhochwasser-
höhe beträgt 1.5 m (5°), die Nipphochwasserhöhe 1.1 m (3'/%').
Die Tidenströme im oberen Teile der Canada-Bucht werden durch die
großen Wassermengen beherrscht, die nach und aus dem Northwest-Arm fließen.
Wenn im Hauptfahrwasser der Flutstrom nach Norden setzt und das Wasser bei
der Old House-Huk steigt, so fließt noch immer Ebbstrom aus dem Northwest-
Arm und durch Castor Cove. Diese Ströme treffen zwischen der Old House-Huk
und Drummond-Eiland zusammen und erzeugen einen Neerstrom, der sich längs
der Küste bis zur Weymouth-Bücht hinunter bemerkbar macht.
Schiffe von oder nach der Beaver-Bucht können durch diese Ströme nach
üer Tenedos-Klippe hin versetzt werden.
‚In der Einfahrt zum Northwest-Arm ist der Strom sehr reißend, und bei
Springtiden können. Boote sehr schwer gegen den Strom durchkommen. .
Ankerplätze. Im Canaries-Hafen ist. Wasser genug zum Vermuren.
Nördliche Winde werfen aber schwere See in den Hafen und der Ankergrund
hält schlecht. a
Im Gouffre-Hafen findet man guten. Schutz südlich vom Gouffre-
Inselchen. Man ankert auf 24 m (13 Fad.) Wasser über hartem, aber ziemlich
gut haltendem Grund, wenn Kap Daumalen in ‘der Peilung rw. 60° (mw. 01/8)
eben durch die Gouffre-Huk verdeckt wird. Fischerfahrzeuge vermuren vorn
und hinten. | .
Im Aiguillettes-Hafen können nur kleine Fahrzeuge ankern. ;
Grevigneux-Hafen hat Raum für ein mäßig großes Schiff, wenn keine
Fischerfahrzeuge darin zu Anker liegen,
. . Im Bide-Arm, bis zu 2 Sm nördlich von der Lard-Huk, ist die Wassertiefe
so groß, daß es sich nicht empfiehlt, zu ankern. Etwas nördlich davon kann