Diekermann, C.: Die Windverhältnisse an der vorpommerschen Küste usw,
Tabelle 27.
Stürme zu Wustrow 1887 bis 1910.
239
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1887 bis 1898. | 64| 54 | 59 | 17 | 13 | 17 | 25 | 21 | 32 | 32 | 55 6]
1899 « 1910. .] 69|34 | 17 |12 | 6| 4| ıl 7112 121141| 2
1887 bis 1910, ‚| 1833| 88 | 76 | 29 |*19 | 21 | 26 | 28 | 44 | 78 96 [307 828
pro Monat. . .} 5.6 3.7 3.1|1.2/*08| 0.9, 1.1 12| 18| 3040| «5 197
rozente . .. |17913.0102/ 40*2.6 29/35/38 61 98133, 4,16.
183 1 SI DE 474.
1451 351 12] 74|266
5 |213] 740
„1 | 8.9130.8
2615.41 9.71 85
Es tritt dann das eben Gesagte noch stärker hervor. In den Winter-
monaten sind die Gegensätze weniger groß. Wie verschieden sind jedoch die
Zahlen vor allem im Mai bis September in den Jahren 1887 bis 1898 bzw. 1899
bis 1910; es zeigt z. B. im ersten Zeitraum der Juli 25 Sturmtage, im zweiten
jedoch nur einen einzigen! Wie sehr müssen daher auch die Schlüsse von-
einander abweichen, die man aus beiden Zeitabschnitten getrennt zieht. Die
24jährige Periode dürfte meiner Ansicht nach der Wirklichkeit schon bedeutend
näherkommen, wenn ich selbst diese noch für etwas zu klein halten möchte,
um unbedingt feststehende Gesetze für den Gang der Stürme herzuleiten. Nur
soviel geht aus beiden Beobachtungsreihen gemeinsam hervor, daß das Maximum
der Sturmtage in den Winter fällt, das Minimum dagegen in den Sommer. In
den einzelnen Monaten zeigt sich die schon oben erwähnte größe Verschiedenheit.
Es sei fortan nur. die 24jährige Periode wieder in Betracht gezogen. Danach
hat der Monat Januar mit durchschnittlich 5.6, das sind 17.9 °%, die höchste
Zahl der Tage mit Sturm, ihm folgt der Dezember mit 4.5 bzw. 14.4 %% und
weiterhin der Februar mit 3.7 bzw. 13.0 %, und der März mit 3.1 bzw. 10.2 %.
Die geringste Zahl der Sturmtage hat Fie. 1
der Mai mit 0.8 bzw. 2.6 9%, der Juni en Bd |
mit 0.9 bzw. 2.9 OR und endlich der Windhäufigkeiten zu Wustrow (1887 bis 1910).
Juli und August. FAR ST AS P KB
Schon vorher, S. 630, machte ich un SM
auf den entsprechenden Verlauf der ;
Windstillen, Windgeschwindigkeit und
Stürme aufmerksam. Werfen wir einen
Blick auf Figur 1, so zeigt sich, daß
da, wo Windgeschwindigkeit und
Stürme ihr Minimum haben, nämlich
im Sommer, deutlich ein Maximum
der Windstillen vorhanden ist; in den
Wintermonaten sind die Verhältnisse
natürlich umgekehrt. . In den übrigen
Monaten wächst mit abnehmender
Windgeschwindigkeit und Zahl der Sturmtage die Zahl der Windstillen und ent-
gegengesetzt. _
Zur Beantwortung der Frage nach der täglichen Periode der Stürme
werden wir vor allem die Monate in Betracht ziehen müssen, die auch eine
größere Sturmhäufigkeit aufweisen. Ja selbst, wenn wir die Sommermonate
außer acht lassen, so kann, die einzelnen Monate für sich betrachtet, von einer
einheitlichen Periode der Stürme, d.h. einem Maximum der Sturmhäufigkeit zu
einer bestimmten Tageszeit kaum die Rede sein, (Tabelle 28.) So schwankt das
Maximum in den Monaten September bis Dezember und März zwischen 8: V und
15 N, im Januar fällt es sogar auf 10® N und im Februar auf 2® V. Eine gewisse
Regelmäßigkeit hat allerdings bei allen das Minimum, das in den angegebenen
Monaten durchschnittlich in die Zeit von 5% bis 7h N fällt. Vergleichen wir die
einzelnen Jahreszeiten, so ist mit Ausnahme der Sommermonate der Eintritt