638 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1914.
xwinemünde. .
Putbus. ....
(ireifswald . . .
Wustrow. ...
Winter \
Frühling |
Sommer
Herbst
Jahr
&
Ss 15
18
<<: 1
b- zi
: N ZA S
CZ L- Wa
7 m Se .
Fi > | SS | N
. < £
S
>
> |
=
m. -
© „4
af
ee
=
Ma
®
= A
DZ
&
„P b-
m > N
es
= SS
=
S
=
%
=
bi
24
2.10
2,58
3924
„28 2.97 3,62 2.8? 2,77 3.27 2.2 2.95 3.31 286| 2.98 ,3.41 2.81
31 3.11 2.93 3.07|2.81 2.08 2.76:2.48 2.08 2.46|2.82| 3.00 3.53 2:81
2,84 2.73| 2.60 ' 335 | 2.47 E41 2.45 [3.02 2.00 250 !3.10 ‘2.43
3.27 13.25 300 '3.161281| 3.17 325281 3.16 13.20 13.12 | 3.17 : 3.22 1 3.01
Die tägliche Schwankung (Tabelle 26) läßt das schon vorher nachgewiesene
Gesetz erkennen. Wir haben auch hier die größere Schwankung in den Monaten
mit der geringsten Windstärke, also den Sommermonaten Juli bzw. August, ein
Minimum dagegen im Winter, Dezember bzw. Januar. Die größte mittlere täg-
liche Schwankung im Jahresdurchschnitt zeigen die Stationen Putbus und Greifs-
wald (1.26 bzw. 1.27); Wustrow zeigt von allen die relativ kleinste mit nur 1.07.
Tabelle 26.
Größe der täglichen Periode der Windstärke (Maximum — Minimum).
z aß
z = A |1P1 5
zz - S . © = ©
a 15 | 1= al=|ä]=:|2|2 a|ilz
Ss = N == |] amd _ = = < © u x zZ |S -
s 5151 Ela ls la || 13 S SS 12 1151| 5
= SE AlE 3515155 141.5 |) > 1 S | z
= a1 IE > < SL S 0A SS ii = | zZ —_
Swinemünde. .
Putbus, .,..
Greifswald . . .
Wustrow....
*1.04/1.10 1.27|1.31/1.36,1.41 1.50.46 11.33 1.14. 11.05 |*1.04 *1.06 1.28 1.45 (1.16 | 1.21
1.06 1.12.1.17.1.29 1.37 1.49 1.50 1.56 1.42 1.19 1.09 *1.05 *1.07 1.27 1,52 1.23 | 1.26
“1.06 1.12/1.25'1.40/1.45'1.38 [1.57 11.79 1.49 1.22 1208| 1.12 *1.09 1.36 1.57 11.23 | 1.27
*1. 01.1 04106:.11311.14:1.18 L18 1.11:1.09.1.02 1.02] LO3(*1OLL1L 1161L03 11.67
III. Die Stürme.
a. Wustrow.
Wie bei dem vorangegangenen Teile meiner Arbeit, so sind auch hier bei
der Untersuchung der Stürme zunächst die 24 jährigen Anemometeraufzeichnungen
von Wustrow einer eingehenden Betrachtung unterworfen worden. Dann habe
ich wieder die Aufzeichnung von Greifswald und Putbus herangezogen und
endlich speziell für diesen Teil die Tagebücher der Signalstationen Darsserort,
Stralsund, Wittower Posthaus, Arkona, Thiessow, Greifswalder Oie, Ahlbeck und
Swinemünde, die mir auch für den oben erwähnten Zeitabschnitt größtenteils
in den meteorologischen Jahrbüchern zur Verfügung standen.
Unter Stürme werden hier solche Winde verstanden, die im Stundenmittel
eine Geschwindigkeit von 15 m p. Sek, erreichten, eine Zahl, die für Wustrow
bis zum Jahre 1898 ihre Gültigkeit hatte; als in diesem Jahre die schon im
vorigen Abschnitt erwähnte Korrektion angebracht wurde, galten für Wustrow
solche Winde als Stürme, die eine Geschwindigkeit von 12 m p. Sek, erreichten.
Diese Änderung ist natürlich für die Betrachtung der Stürme ohne Einfluß ge-
blieben. Trotzdem werde ich auch zu Anfang die beiden 12jährigen Perioden
nebeneinander stellen.
Jährliche Periode. In den Jahren 1887 bis 1898 entfallen auf das Jahr
durchschnittlich 39,5, das sind 10.8 %/ Sturmtage, von 1899 bis 1910 sind 22.1
oder 6.1 %, Tage mit Sturm. Als Mittel in 24 Jahren ergeben sich demnach
30.8 Sturmtage pro Jahr oder 8.5 °%,. Daraus ist ohne weiteres ein deutliches
Abweichen der 12jährigen Perioden voneinander zu erkennen, und man sieht,
daß beliebig gewählte Zeitabschnitte ein und derselben Station, besonders bei
der Untersuchung der Stürme, wesentlich voneinander verschiedene Resultate
liefern können, Es seien deshalb auch bei der Verteilung auf die einzelnen
Monate beide Zeitabschnitte noch einmal nebeneinander gestellt.