620 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1914.
Bucht ist etwa 52° 4’ N-Br. und 55° 45.5’ W-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1914
beträgt ungefähr 34° W, ihre jährliche Abnahme 5.
Landmarken, Table Head, etwa 4 Sm südlich von Deer-Eiland, ist ein für
sich allein liegendes, sehr auffälliges Vorland aus Basaltsäulen über Sandstein,
Es ist 61 m (200°) hoch, abgeplattet und überall steilj Truck-Eiland liegt nord-
Östlich davon. Peterel-Inseln heißen die niedrigen Inseln und Klippen südlich
von Table Head, vor der St, Peter-Bucht; sie sind teils über teils unter Wasser,
Die St. Peter-Inseln, südsüdwestlich von den Peterel-Inseln, sind klein und niedrig,
viele Klippen, teils unter teils über Wasser, liegen dazwischen. Die Inseln sind
ebenso wie die Peterel-Inseln schwarz und felsig.
Für von Süden kommende Schiffe kommen zunächst die Inseln vor der
Chateau-Bucht (siehe weiter hinten) als Landmarken in Betracht, Eine Hügel-
kette mit Hügeln bis zu nahe 275 m (900’) Höhe erstreckt sich in geringem Ab-
stand von der Küste von der Chateau-Bucht nach dem innersten Ende der
St. Peter-Bucht,
Für von Osten kommende Schiffe bildet Belle Isle eine ausgezeichnete
Landmarke. Dieses in südwestlicher Richtung etwa 9!/, Sm lange und 3 Sm breite
Eiland besteht aus einer baumlosen Hügelkette, die bis zu 207 m (680') Höhe
ansteigt. Die Hügel bestehen meistens aus Granit, wechseln mit Ton und Schiefer
ab und bilden mit ihren Abhängen steile Küsten, ausgenommen am Nordende des
Eilandes, wo zwei niedrige Huken die kleine Black Joke-Bucht einschließen,
Lark-Eiland, mitten vor der Westseite von Beile Isle, ist schmal, 6 Kblg lang
und 61 m (200°) hoch.
An- und Einsteuerung. Von Norden kommend bleibe man in gutem Abstand
von der Festlandsküste, laufe östlich von den Peterel- und den St. Peter-Inseln
entlang und steuere den Hafen von Süden her an, indem man in mehr als !/, Sm
Abstand westlich von den St, Peter-Inseln entlang fährt. Untiefen erstrecken
sich von verschiedenen Inseln der St. Peter-Gruppe 2 Kblgy seewärts, und die
felsige Allen-Untiefe liegt etwa 1°), Sm Östlich von der äußeren Peterel-Insel
14.6 m (8 Fad.) unter Wasser und brandet bei schwerem Wetter.
Von Süden kommend bleibe man in angemessenem Abstand vor der Fest-
Jandsküste und in mehr als !/, Sm Abstand westlich von den St. Peter-Inseln,
Laufen von Osten kommende Schiffe nördlich von Belle Isle entlang, so
müssen sie das Northeast-Riff meiden, das 1!/, Sm nördlich von der Nordosthuk
von Belle Isle liegt und bei Springniedrigwasser trockenfällt; das Fahrwasser
zwischen dem Riff und Belle Isle ist tief. Für Schiffe, die südlich von Belle Isle
entlang fahren, könnte die Klippe gefährlich werden, die !/, Sm NW!1/„N vom
südwestlichen Ausläufer von Belle Isle entfernt und schätzungsweise 2.7 m
(9’) unter Wasser liegt. Schwere Brandung ist auf dieser Klippe schon beob-
achtet worden. Es scheint dieselbe zu sein, die im Jahre 1881 von der »Ontario«
gemeldet ist; nach den Angaben dieses Schiffes sollte die Klippe aber etwa 1 Sm
nordwestlich von der Südwesthuk von Belle Isle liegen.
Die Einfahrt in die Bucht zwischen der St. Peter-Huk und dem am
weitesten nach drinnen gelegenen Inselchen ist 3%, Sm breit und etwa 11m
(6 Fad.) tief, Eine Untiefe mit 4.0 m (13) Wasser liegt aber beinahe 2 Kblg
südwestlich von dem Inselchen, und ein Riff erstreckt sich von der St. Peters-
Huk 1?/, Kblg nach Osten,
Leuchtfeuer, Signal- und Funkentelegraphenstation siehe unter Belle
Isle-Ankerplätze weiter hinten.
Ankerplatz, Man findet %/, Sm vom innersten Ende der Bucht Ankerplatz
auf 24 bis 37 m (13 bis 20 Fad.) Wasser über Sand. Der Ankerplatz ist nicht gut,
aber im Notfall brauchbar.
Wasser und Holz ist zu haben.
Chateau-Bucht.
Dieselben Quellen und Karten wie für die St. Peter-Bucht S. 619. Außerdem Brit. Adm-Krt. Nr. 1151,
Chateau Bay
Die Chateau-Bucht liegt etwa 5 Sm südsüdwestlich von der St. Peter-Bucht
und westlich von den Inseln Castle und Henley. Die Haupteinfahrt zu der Bucht