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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

Schulz, B.: Beiträge zur Kenntnis der Oberflächenverhältnisse der Ozeane usw. 
408 
Y. Die Beobachtungen von L. Mecking im nördlichen Stillen Ozean, 
(Nagasaki— Honolulu — San Franeiseo.) 
Datum | en 
ac. = 
1912 |*RSS 
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4. III 
Q, 
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N.-Br. 
O-Le., 
Luft- 
tem- 
jeratur 
of 
Wasser- Si 
tom- |Wasser- Salzgehalt| Wasser 
peratur| tem- | % farbe 
°O. peratur ® 9% Gelt 
9930 907 
135° 27 
9,5 | 
15.2 
—5.9 
34° 58’ 
34° 30 
339° 59’ | 
33° 15’ 
320 127 
30° 55’ 
144° 52’ 
152° 5 
158° 48’ 
165° 41’ 
171° 50 
17709 59 
12,3 
14.6 
13.6 
17.0 
15.4 
17.0 
17,5 
76 
73 
17.3 
17.1 
—4.7 
—_ 929 
35.40* 
34.63 | 
34.72 | 
34 86% 
—3.7 
—03 
1.7 
34 
a 
279 27 
25° 17 
9230 54’ 
W-Lg. 
L70° 45’ 
165° 41’ 
154° 7 
21.4 
998 
_—09 
35.16 
35.19 | 
35.21 
(2) 
27° 00 
29° 31’ 
32° 6 
34° 53 
350 48' 
148° 48 
143° 10 
137° 48’ 
131° 32’ 
1080 77 
15.6 | 
18.0 
16.7 
15.0 
13.8 
_94 
35.28 
35.01 
34.16 
33.39 
33.921 
15.8 
14.7 
+08 
O9 
(2) 
9 
330 217 
30° 50V 
28° 10’ 
25° 23’ 
90 30) 
134° 11’ 17.0 
1400 11’; 17.9 
145° 12/1 19:7 
150° 7} 212 
1550 m 994 
15,8 
17.1 
18.6 
20.5 
99 4 
+12 
108 
34.53* 
35.26 
35.47* 
35.27* 
—Au 7 
03 
21° 28 
220 28 
940 4! 
162° 49 
169° 22 
175° 407 
23.6 
23,2 
9237 
23.2 
23.8 
2027 
+.4 
—0.6 
A101 
35.26 
34.95* 
35,57 
1—2 
250 23 
26° 46’ 
29° 31’ 
310 51’ 
34° 7 
33° 59 
230 46 
O-Lg. 
178° 6 
171° 43 
154° 49 
149° 10’ 
14309 9 
1370 * 
131° & 
23.2 
23.0 
19.2 
JR 
23.0 
21.1 
78 
—+0.2 
+19 
+ 
35.45* 
35.57 
34.79 
34,90 
35.05 
34.69 
33 12% 
2 
1—2 
27? 
3 
597 
; and 
nt 
4-— 5 
Aräometrisch ermittelter Wert, mit -- 0.08%.) korrigiert, 
Bemerkungen 
Im 8 der Linschoten- 
Straße, 
Nördlich der Hawali- 
Inseln. 
Im WSW von San 
Francisco. 
Nördlich der Hawali- 
Inseln. 
Nähe der Nordküste 
von Kiuschiu. 
Das charakteristische Kennzeichen für den Salzgehalt des Stillen 
Ozeans, besonders seines nördlichen Teiles, ist dessen Salzarmut im Vergleich 
zum Atlantischen Ozean. Das Gebiet mit über 35°% 9 Salzgehalt, das im Atlan- 
tischen Ozean sich von etwa 40° S-Br. ununterbrochen bis Island und weiter bis 
73° N-Br. fast bis Spitzbergen erstreckt!), ist im Stillen Ozean durch eine Zone 
geringerer Salinität längs des 10.° N-Br. in zwei Gebiete zerteilt, von denen das 
nördliche sich von 15° N-Br. nur bis etwa 35° N-Br. ausdehnt. 36°%09 Salz- 
gehalt wird in diesem Teile anscheinend überhaupt nicht erreicht, während sich 
die von der 36% ,9-Isohaline umschlossene Meeresfläche im Atlantischen Ozean 
von 12° bis über 40° N-Br. ausdehnt und der Salzgehalt im Innern dieses Gebietes 
bis auf fast 38% 9 ansteigt. Dieser Gegensatz, über dessen Ursache bis jetzt 
noch keine Klarheit herrscht?), scheint nun nach den von L. Mecking ge- 
sammelten Wasserproben noch größer zu sein, als bisher angenommen 
wurde, Die 35%.,-Isohaline verläuft nach G. Schott zwischen 140° O-Lg. und 
140° W-Lg. mit geringen Ausbuchtungen längs des 34.° bis 35.° N-Br.; über 35 0 
1) Vgl. G. Schott, Die Verteilung des Salzgehaltes im Oberflächenwasser der Ozeane. 
‚Peterm. Geogr. Mitteil.« 1902, Tafel 19. 
? Vgl. O0. Krümmel, »Handbuch der Ozeanographie.« Bd, I. 2, Aufl. Stuttgart 1907. 8. 368. 
Woeikow. »Peterm. Geogr. Mitteil.« 1912, S. 5ff., Tafel 2,
	        
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