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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1914. 
Landmarken. Für Schiffe, die nördlich von Cut Throat-Eiland entlang 
und dann durch Smoky Tickle laufen wollen, kommen zunächst die schon unter 
Holton Harbour S. 354 angeführten Inseln Cut Throat, Pigeon und Fairy als 
Landmarken in Betracht; dann die bei Dark Tikle Harbour erwähnten Inseln 
Double und Thomey. Marks-Eiland, westlich von Cut Throat-Eiland, ist flach, 
52 m (170°) hoch und teilweise bewaldet; das kleine, mit Gras bedeckte, 7.6 m 
(25’) hohe Inselchen Green liegt eben vor seinem Nordende. Rodney Mundy- 
Eiland, 2 Kblg südlich von Marks-Eiland, ist von sehr unregelmäßiger Form, 
in nördlicher Richtung etwa 2 Sm lang und 91 m (300’) hoch. Zwischen Rodney 
Mundy-Eiland und Cut Throat-Eiland liegen mehrere unbenannte Inseln und 
das 46 m (150°) hohe Hullet-Eiland. Pigeon-Eiland ist 52 m (170’), Indian-Eiland 
76 m (250°) und Ponsonby-Eiland 30 m (100) hoch. 
Für von Südosten kommende Schiffe kommen zunächst die schon bei 
Holton Harbour $S. 354 angeführten Herring-Inseln, die Tommy-Klippen und Big- 
Eiland als Landmarken in Betracht. Westlich von den Tommy-Klippen liegen 
die Duck-Inseln, die 30 m (100°) und 24 m (80°) hoch und mit Gras bedeckt sind; 
ihre Seiten zeigen grauen Felsen (nicht zu verwechseln mit den Duck-Inseln 
südwestlich von Teapot-Eiland). Double-Inseln heißen die beiden etwa 18 m (60°) 
hohen, durch Klippen und Riffe beinahe miteinander verbundenen Inseln westlich 
davon. Tinker-Eiland liegt 0.9 Sm westnordwestlich vom westlichen Double-Eiland. 
Es ist eine kahle, rötliche und unter Wasser steil abfallende Klippe von 17 m 
(55’) Höhe. Bacalhao-Eiland liegt etwa 11!/, Sm nördlich von den Duck-Inseln, 
fällt ebenfalls unter Wasser steil ab und ist 43 m (140') hoch; ein Inselchen ragt 
eben westlich von Bacalhao-Eiland 11 m (35’) aus dem Wasser. 
An- und Einsteuerung. Wählt man den Weg nördlich vom Cut Throat- 
Eiland, so meide man zunächst das Felsenriff, das sich vom Pigeon-Eiland 
13/, Kblg weit nach Südosten erstreckt, und die 1.2 m (4) unter Wasser liegende 
Klippe, 1/, Sm rw. 242° (mw. W’/ N) vom Südende des Riffes. Man bleibt südlich 
vom Riff und der Klippe, wenn man Green-Eiland in der Peilung rw. 259° 
(mw. NWzW5/, W) südlich vom Fairy-Eiland frei hält. Smoky Tikle, die Durch- 
fahrt zwischen den Eilanden Cut Throat und Marks, kann nur mit Lotsenhilfe 
und von Schiffen mit nicht mehr als 3.6 m (12) Tiefgang befahren werden. 
Hat man das Ostende von Rodney Mundy-Eiland und die davor liegende Insel 
umfahren, so muß man beim Abhalten nach Indian-Hafen das Arthy-Riff meiden, das 
etwa 3 Kblg südlich von Smoky-Huk, dem Ostende von Rodney Mundy-Eiland liegt. 
Kommt man von Südosten und will man zwischen Big-Eiland und Bacalhao- 
Eiland durchfahren, so muß man zwei Untiefen meiden, die zwischen den beiden 
Eilanden 5.5 m (3 Fad.) und 4.1 m (21/, Fad.) unter Wasser liegen. Läuft man 
westlich von dem 11 m (835’) hohen Inselchen am Westende von Bacalhao-Eiland 
entlang, so meide man die blinde Klippe eben westlich von dem Inselchen. 
In den Hafen können Schiffe bei Hochwasser mit 4.9 m (16’) Tiefgang 
durch das nordöstliche oder das östliche Fahrwasser einlaufen, das südwestliche 
Fahrwasser können nur kleinere Schiffe benutzen. 
Tiden. Die Hafenzeit für Indian Harbour ist 6% 20min, die Springhoch- 
wasserhöhe 2.1 m (7’), die Nipphochwasserhöhe 1.2 m (4’). 
Ein Dampfer kommt auf dem Wege von und nach St. Johns über Battle 
Harbour im Sommer alle vierzehn Tage nach Indian Harbour. 
Wasser ist mit etwas Mühe zu bekommen. Holz ist nicht vorhanden, 
Krankenhaus. Die Royal National-Mission hat in Indian Harbour für 
die Hochseefischer ein Krankenhaus errichtet. Das zweistöckige hölzerne Gebäude 
ist mit 12 Betten für Kranke ausgerüstet, es wird im Juni eröffnet und im 
Oktober mit dem Schluß der Fischerei geschlossen. 
Edwards Harbour 
liegt an der Westseite von Rodney Mundy-Eiland. Der Hafen ist nur kleinen 
Schiffen zugänglich; eine blinde Klippe liegt in der Einfahrt. Südöstlich vom 
Hafen ist die Salmon-Bucht, in der man im Mai und Juni reichlich Lachs mit 
Netzen fangen kann.
	        
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