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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

286 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1914, 
sind zwei große Inseln östlich von Ukasiksalik. Eine kleine 15 m (50) hohe 
Insel liegt vor dem Südwestende, eine andere ragt etwa 2 Sm nördlich vom 
Nordende der westlichen Solomon-Insel und !/„ Sm ostnordöstlich vom Ostende 
der Insel Ukasiksalik 30 m (100’) aus dem Wasser. Akpalik (Tinker Island), eine 
kleine, faßähnliche, weiße Insel von 15 m (50‘) Höhe, ist die nordöstliche von zwei 
Inselchen, die 5 und 4 Kblg vom Nordende der östlichen Solomon-Insel liegen. 
Westlich von der Insel Ukasiksalik erhebt sich auf dem Festlande, etwa 5 Sm 
innerhalb der Küste, der viereckige Berg Merrifield zu 518 m (1700) Höhe. 
Nordöstlich von Ukasiksalik liegt die kahle Insel Ayagatot, die einen runden, 
etwa 70 m hohen Gipfel trägt; eine Klippe liegt 2 Kblg südlich, eine kleine Insel mit 
einer blinden Klippe an ihrem Südwestende liegt südöstlich von Ayagatot. Nördlich 
von Ukasiksalik liegen die Inseln Sioralik, Cone und Kasungatak und ver- 
schiedene kleine Inseln ohne Namen, Tunungayualuk ist eine große Insel mit 
steilen, bewaldeten Küstenabhängen; Tuktuinak, Tunungayaksoak und Aklatalik 
liegen vor der Nordwestküste von Tunungaynaluk. Tuktuinak hat am Ostende 
einen steilen Küstenabhang, der zu einem 183 m (600’) hohen Hügel ansteigt; 
im nordwestlichen Teil erhebt sich, getrennt durch eine tiefe Schlucht von dem 
übrigen Teil der Insel, ein schräg ansteigender grünlicher Hügel. Tunungayaksoak 
ist keilförmig und hat die höchste Erhebung nahe beim Südwestende. Aklatalik 
ist 152m hoch und trägt zahlreiche spitze Hügel. Pakertuk, etwa 5 Sm östlich 
vom Nordende der Insel Tunungayualuk, ist eine kleine Insel von 43 m Höhe, 
Nördlich von Ayagatot, zwischen dieser Insel und Kikkertaksoak (Sprack- 
lings Island), liegen die Insel Koriaravik (Waggon) und zahlreiche kleine Inseln 
ohne Namen. | 
An- und Einsteuerung, Von Davis Inlet kommend fahre man nach Passieren 
der kleinen Insel südwestlich von der westlichen Solomon-Insel in etwa 2 Kblg 
Abstand von der Küste der Insel Ukasiksalik entlang, bis man ihr Nordostende 
erreicht hat. Von hier aus kann man dann den südlichen inneren Weg oder den 
nördlichen äußeren Weg wählen. Der innere Weg hat den Vorteil, daß er im 
Anfang der Schiffahrtszeit schon eher frei von Treibeis ist; auch dringt selten 
der Nebel so weit landwärts. Der äußere Weg dagegen ist weniger gewunden und 
nach einer Seite hin offen. 
Wählt man den inneren Weg, so fahre man längs der Nordküste der Insel 
Ukasiksalik und dann südlich von einigen sanft abfallenden, ziemlich grünen 
Inseln entlang. Man laufe jedoch nicht zu nahe an die südlichen Ausläufer dieser 
Inseln heran, da dicht davor unreines Fahrwasser ist, Vom südlichen Ausläufer 
(anscheinend von der Südwestecke der Insel Kasungatak) steuere man 5 Sm weit 
rw. 295° (mw. NNW!/,W) und lasse eine dunkle Felseninsel mit zackigen, in 
Inselchen auslaufenden Huken im Südwesten und einige niedrige Inseln im Nord- 
osten; zwischen den letzteren Inseln durch kann man die weiter seewärts liegenden 
Inseln erkennen. Weiterhin passiere man südwestlich von einer etwa 61 m (200) 
hohen Insel und einem kleinen schwarzen Inselchen nordwestlich davon; einige 
blinde Klippen liegen nordwestlich von letzterem. Von der Westseite des kleinen 
schwarzen Inselchens führt der Kurs rw. 313° (mw. N5,W) südwestlich von der 
Insel Tunungayualuk und nordöstlich von einer Gruppe spitzer, hügelförmiger 
Inselchen entlang nach einer engen Durchfahrt zwischen Tunungayualuk und der 
Insel westlich davon. Von der Westhuk der Insel Tunungayualuk bleibe man 
in wenigstens 2 Kblg Abstand, um die Untiefe davor zu meiden, einige niedrige 
Inseln lasse man im Südwesten. Vom Südende der Insel Tuktuinak steuere man 
entweder durch das enge 3.6 m (2 Fad.) tiefe Fahrwasser westlich von Tuktuinak 
und auf nordwestlichen und westlichen Kursen in den Hafen von Zoar, oder 
man laufe zunächst zwischen den Inseln Tunungayualuk und Tuktuinak nord- 
ostwärts und dann zwischen Tuktuinak und Tunungayaksoak durch, wobei man 
1 Kblg nordöstlich von einem 1.5 m (5) hohen Inselchen passiere. Nachher 
steuere man um das Nordende der Insel Tuktuinak herum und in die Bucht 
hinein. Von der Nordwestküste der Insel Tuktuinak bleibe man wenigstens 
1/, Sm ab, da bei ihrer Westhuk eine Klippe liegt, auf der es brandet,
	        
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