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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

Die Häfen der britischen Kolonien Neufundland., 
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nordwestlich davon. Sioralik (Sandy island) liegt noch weitere 2!/, Sm nach 
Norden. Flat Rock, 91/„Sm nördlich von den Kidlit-Inseln, besteht aus zwei Hälften 
und ist 12 m (40’) hoch. Negro-Eiland, 2 Sm westsüdwestlich von Flat Rock, 
trägt 3 Hügel, von denen der mittelste 46 m (150’) hoch ist; er ist rund und 
sehr dunkel und hebt sich gut gegen die sonst helle Farbe der Insel ab. Pyramid- 
Eiland ist etwa 61 m (200’) hoch; es liegt 41/, Sm nordnordwestlich vom Negro- 
Eiland und sieht auf südwestlichen Peilungen wie eine Pyramide, auf nordwest- 
lichen wie zwei Pyramiden aus. Brandung steht !/, Sm nordnordöstlich vom 
Nordende der Insel und 3 Klippen liegen ostsüdöstlich von ihrem Südende. Die 
äußerste dieser Klippen ist 12 m (40) hoch und trägt einen großen Felsblock 
auf ihrem Gipfel. Hen and Chickens heißen 7 Klippen, die, 31/, Sm nördlich vom 
Pyramid-Eiland auch bei Hochwasser über Wasser liegen. Die ‚mittelste und 
höchste der Gruppe ist etwa 12 m (40’) hoch. Three Brothers sind drei Inselchen 
9 Sm nordnordwestlich von Hen and Chickens, die südlichste ist etwa 18 m (60°) 
hoch; eine kleine runde Insel von 30 m (100’) Höhe liegt 21/, Sm nördlich, eine 
6m (20°) hohe .Klippe !/, Sm südöstlich davon. 4 Kblg vor der Südosthuk der 
Insel Tunnulusoak ragt die Insel Amushavic 15 m (50) aus dem Wasser, und 
etwa 1Sm südwestlich von dieser. liegt die 46 m hohe Insel Kugjautak (Wedge). 
Außer den angeführten Inseln sind in der Karte noch mehrere unbenannte Inseln 
angegeben, die beim Ansteuern von Ford-Hafen als Landmarken verwertet werden 
können. Bei Nacht kennzeichnet den Hafen ein Leuchtfeuer, . 
Ansteuerung. Von Nain kommend fahre man zwischen dem Festlande und 
der Insel Tunnulusoak südwärts und dann durch das Fahrwasser zwischen dieser 
Insel und Palungatak (vergl. S. 283). Nachher steuere man auf östlichen Kursen 
in der Mitte des Fahrwassers entlang, das zwischen der Insel Tunnulusoak im 
Norden und den Inseln Taktuk Niatak und Kugjautak im Süden auf die Insel 
Amushavik zu führt. Man laufe zwischen dieser Insel und Tunnulusoak durch und 
dann an der Küste von Tunnulusoak entlang nach dem Ford-Hafen. Dieser Weg 
zwischen Amushavik und Tunnulusoak scheint nach der Brit. Adm-Krt. Nr. 375 
nicht günstig zu sein, da hier vor der Küste der Insel Tunnulusoak Klippen liegen, 
Wählt man vom Süden kommend den äußeren Weg, so hat man nach Aus- 
sage der Eingeborenen reines Fahrwasser, wenn man vom Südwestende der Insel 
Kikkertaksoak (Spracklings Island) aus 15 Sm weit rw. 327° (mw. N%/,O) nach 
dem Westende der andern Insel Kikkertaksoak (Big Island) steuert und von da 
mit rw. 2° (mw. NO1/N)-Kurs, 4 Sm, auf Sioralik zu hält. Man behalte die 
Westhuk dieser Insel nahe an St-B., um eine Untiefe zu meiden, und laufe dann 
auf rw. 316° (mw. N1/,W)-Kurs nach der Einfahrt des Ford-Hafens. (Siehe auch 
unter Ansteuerung bei Zoar weiter hinten.) 
Auslaufen. Vom Ford-Hafen nach dem innern Wege führt ein gutes 
Fahrwasser nördlich von Kugjautak und nordwestlich von Nukasusutok entlang. 
Nach dem Passieren der Insel Nukasusutok halte man auf die Insel Nachalik zu, 
meide aber die Klippe vor den:niedrigen Inselehen südwestlich von Nukasusutok. 
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere«, 1914, Heft V, Tit. VI. 
Tiden. Die Hafenzeit für Ford Harbour ist 6b 46 min, die Springhoch- 
wasserhöhe 2 m (6'/,), die Nipphochwasserhöhe 1.2 m (4). 
Ankerplatz. Im innersten Hafen der Bucht findet man auf 24 m bis 29 m 
(13 bis 16 Fad.) Wasser Ankerplatz über gut haltendem Schlickegrund. 
N Zoar. 
Dieselben Quellen und Karten wie für Ford Harbour, S. 284, 
Zoar, eine Niederlassung der Herrnhuter, liegt am Westufer. einer kleinen 
Bucht. Die geographische Lage ist nach der Brit. Adm-Krt. Nr. 375 etwa 56° 
7.5’ N-Br. und 61° 22’ W-Lg. ‚Die Mißweisung für das Jahr 1914 ist ungefähr 
39.9° W, ihre jährliche Abnahme 5 x 
Landmarken. Etwa 21 Sm südöstlich von Zoar liegt die große Insel 
Ukasiksalik‘ mit tief in das Land einschneidenden Buchten und steil abfallenden 
kegelförmigen Hügeln auf den Huken an der Nordküste. Die Solomon-Inseln
	        
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