Pettersson, O.: Studien in der Geophysik und der kosmischen Physik,
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Rekurrenz der 92jährigen Periode.
Man findet, daß die Epochen »@%« der sekulären Sonnentätigkeitsperioden
in den zwei letzten Jahrhunderten mit den Seite 212 angegebenen astronomischen
Symmetrieepochen koinzidieren. Man kann mit einiger Wahrscheinlichkeit die
Rekurrenz dieser Periode, welche, im Gegensatz zu der kürzeren 9, 11 und
13järigen, eine durchgehende ist, noch länger verfolgen. Nach der Analogie
mit den beiden letzten sekulären Perioden sollte man erwarten, daß eine be-
deutende Entwicklung von Sonnenflecken stattfand in den
Epoche Beobachtete Sonnenfleckenmaxima
1837 bis 1870 1889 1837, 1848, 1861, 1870
1750 « 1787 1797 1750, 1761, 1769, 1778, 1787
1670 « 1693 1705 1675, 1685, 1693 .
1570 « 1595 He 1588, 1593, 1596
1370 « 1390 1433 1370, 1371, 1372, 1373, 1374, 1375, 1376, 1381, 1382, 1383
Die Fleckenmaxima im 19., 18., 17. Jahrhundert wurden in Europa, die-
jenigen vom 16. und 15. Jahrhundert in China beobachtet. Besonders merk-
würdig sind die chinesischen Beobachtungen!) (von Hirayama zitiert) der großen
Fleckenperiode von 1370 bis 1383, in der nicht weniger als zehn Jahre als be-
sonders fleckenreich notiert sind, eben weil diese Reihe vereinzelt dasteht, denn
die chinesische Serie enthält keine Notiz von Sonnenflecken weder zwischen 1276
und 1370 noch zwischen 1383 und 1547. Wir können daraus schließen, daß
einige Jahrzehnte vor der symmetrischen Mondbahnkonstellation in 1433, in dem
Periheliumknotenapside mit einem absoluten Maximum der Gravitationsstörung
eintraf, wahrscheinlich verbunden mit einer Ruheperiode in der Sonnentätigkeit
(wie z. B. diejenige in 1797 bis 1810), ein‘ gewaltiger Ausbruch von Flecken
stattfand, der durch die chinesischen Annalen sein Denkmal in der Naturgeschichte
erhielt und Wolf Veranlassung gab zu der Behauptung, daß das Ende des
14. Jahrhunderts ein absolutes Maximum in der Sonnenwirksamkeit
bezeichnet.
Die kürzeren Sonnenfleckenperioden.
Innerhalb der sekulären Perioden fallen kürzere Perioden von 9, 11 und
13 Jahren, wovon diejenige, welche zwischen 1760 und 1797 einfiel, besonders
interessant ist, weil die Apsidenperiode A und die Knotenperiode T- zu dieser
Zeit gemeinsame Epochen hatten und das Fleckenphänomen regierten in Über-
einstimmung mit der 9jährigen Knotenapsidperiode, wie man aus der folgenden
Tabelle und dem Diagramm Fig. 5, Taf. 11, ersieht.
Jahr Knotenapside' 4 Jahr
1761 Max. (R= 85.9) 1760,816 6 Jahre
5 Jahre . 1784 Min, (R= 10.2) 1784.804
1766 Min. (R= 11.4) 1766.813 3 Jahre
3 Jahre 1787 Max. (R==132) 1787.802
1769 Max, (R = 106.1) 1769.511 6 Jahre
ö Jahre 1793 kein Minimum 1793.800
1775 Min. (R== 7.0) 1775.808 R — 46.9
3 Jahre ; 3 Jahre :
1778 Max. (R = 154.4) 1778,807 1796 kön Maximum 1796.798
A
Knotenapside
Auf die az Knotenapsidjahre”) fällt jedesmal ein Sonnenfleckenmaximum
und auf die a@vı Knotenapsidjahre ein Minimum solange, bis der Winkel, welchen
die Knotenapside mit der Erdbahnapside bildet, bis zu 5° reduziert ist. In der
9 jährigen Periode von 1796.8 (Winkel = + 5°) bis 1805.78, wo der Knotenapsiden-
winkel —1° ward und die aı Knotenapside aus dem Sonnenquadranten heraustrat,
1) R. Wolf: Astronomische Mitteilungen, eine Vierteljahrsschrift d. Naturforsch, Ges. in
Zürich, 34. Jahrg., 1889 8. 257. ;
?) Betrachtet man die Fleckenfrequenz der verschiedenen Jahre in dem Zeitintervall 1760 bis
1793, findet man folgendes: Fortsetzung der Fußnote 2 S. 214.