Pettersson, O.: Studien in der Geophysik und der kosmischen Physik. 211
Betrachtet man die Lage der Mondbahn relativ zu der Richtung der Erd-
bahnapside, so. findet man die folgenden Stellungen der den‘ Maxima zunächst
fallenden Knotenapsiden.
Fir. 4,
CS
17
Dr
zz
Aa
aan
Knotenapside .1778.8 (R =— 154.4).
Khnotenapside 1871.8 (R = 139.1).
Die gestrichelte Linie bezeichnet die Richtung der Erdbahnapside.
Bei den größten Minimumepochen war die Lage der Mondbahnapside und
der Mondknoten wie folgt:
RtS
Th
18101 R=—0
1
—_u
1902xıT R =14.
Az
Die römischen Ziffern bezeichnen die Monate der Jahre, in die die ge-
ringste Sonnenaktivität fiel, in dem 19. und dem 20. Jahrhundert. Exakt läßt
sich nicht der Zeitpunkt der absoluten Minima bestimmen, da, wie es z. B. im
Jahre 1810/11 der Fall war, kein einziger Sonnenfleck erschien während 19 Monate.
In solchen Fällen habe ich die Konstellationen in der Nähe des Perihels der Erde
zum Vergleich herangezogen,
Die sekulären Maxima und Minima der Sonnenaktivität in den
beiden letzten Jahrhunderten trafen also ein unter korrespondieren-
den Mondbahnkonstellationen und mit einem Zeitintervall von nahezu
92 Jahren.
Diese Korrespondenz kann man noch weiter im Detail folgen, wenn man
den Gang der Sonnenaktivität in den nächsten Dezennien vor und nach den
beiden Maxima betrachtet. Dieser Gang war ein sehr regelmäßiger: es wechselten
Maxima und Minima in der Nähe des absoluten Maximums des 18, Jahrhunderts
gerade so wie in dem 19. Jahrhundert folgendermaßen: .
Im 18. Jahrhundert: 4 Im 19. Jahrhundert:
Flieckenmaximum 1769x (R==158.2) 90 Jahre 9 Monate Fleckenmazimum 1860vır (R = 116.7)
4==5 Jahre 4 Monate 4A=6 Jahre 6 Monate
Fleckenminimum 177511 (R=0) 91 <« 11 « Fleckenminimum 186717 (R=0)
4A =3 Jahre 1 Monat . 4A =3 Jahre 4 Monate
Fleckenmaximum 17787 (R=239.9) 92 « Fleckenmaximum 1870v (R=176)
4A =—6 Jahre 2 Monate 4A4=6 Jahre 1 Monat .
Fleckenminimum 1784vır (R = 6.0) 91 « «11 Fleckenminimum 1876v1 (R==1.6)
In beiden Jahrhunderten folgte zur Zeit der höchsten Sonnenaktivität ein
Minimum sechs Jahre nach einem Maximum und drei Jahre danach wieder ein
Maximum. Die Regelmäßigkeit tritt noch besser hervor, wenn man statt der