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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

168 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1914, 
Kakao und Schokolade . . . . 
Glas. . 0... 
Porzellan . 
Jutewaren , 
Holz. . . 
Tee... 
Tabak , . 
Schuhwaren 
Uhren . . 
Hutwaren . 
Möbel . . 
Tauwerk . 
b) Ausfuhr. 
Wolle... x 
Apfel... 
Sruchtmus. . 2.2... 
Metrocknete und andere Früchte . 
Holz. . . 
Kupfer. . 
3old, . 
Silber . 
ärbsen . 
Aäute . 
Baumrinde , 
Der Schiffsverkehr gestaltete sich im Jahre 1908 wie folgt: 
für £ 257 000 
128 422 
9414 
6 042 
73 248 
17 601 
3121 
2.628 
1087 
12 019 
10016 
Schiffsverkehr 1908 
Dampfer 
R-T. 
Segler 
R-T. 
[nsvesamt . . 
j ein 
| aus 
f ein 
| aus 
j ein 765 
| aus ı 717 
. ein 479 
englise‘ „W014 x 
glische \ aus ] 520 
1 430 975 
1428 137 
11 266 
11 266 
632285 | 151 16473 
582 941 139 17 084 
787 424 7 4872 
833 930 6 4089 
142 084 
144 8541 
Davon deutsche . . 
Dampferlinien. Von London nach Neuseeland fahrende Dampfer laufen 
zweimal im Monat Hobart an. Mit den Häfen Australiens besteht regelmäßige 
Dampferverbindung. Dampfer des Norddeutschen Lloyd sollen Hobart regel- 
mäßig alle 14 Tage und die Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft 1äßt 
ihre Schiffe gelegentlich anlaufen. Während der Frucht-Verschiffungszeit 
— Februar bis April — laufen die Postdampfer der Peninsular & Oriental Steam 
Navigation Co. und der Orient Royal Mail Line Hobart wöchentlich an, um 
große Ladungen Obst von dort nach dem englischen Markt zu bringen. Mehrere 
Dampfer der White Star-, der Aberdeen-, der Holt’s Blue Funnel-Linie und 
anderer Linien laufen in der Frucht-Verschiffungszeit den Hafen an. In das 
Innere führen Bahnlinien. Hobart ist der südliche Endpunkt der Main Line 
Railway, die Tasmanien durchquert, und steht mit Australien in direkter tele- 
graphischer Verbindung. Das Kabel geht über Low Head in Tasmanien nach 
Flinders in Victoria. Der Derwent ist für größere Dampfer noch etwa 10 Sm ober- 
halb Hobarts fahrbar, für kleinere Dampfer noch etwa 10 Sm weiter. See- 
fischerei wird von ungefähr 60 Segelfahrzeugen mit 120 Mann Besatzung 
betrieben, 
Schiffsausrüstung, Huddart, Parker & Co, und die Union Steamship Co. of 
New Zealand haben durchschnittlich 4000 t Bunkerkohlen auf Lager. Die Kohlen 
kommen aus Neu-Süd-Wales und aus Tasmanien, sie werden in Leichtern von 
300 bis 400 Tonnen längsseit gebracht und mit Dampfwinden übergenommen. 
Der Preis der Kohle frei längsseit ist etwa 1£ 2sh. Frischer Proviant ist 
durchgängig billig zu haben. Dauerproviant ist in hinreichender Menge zu 
denselben Preisen wie in den größeren Hafenstädten Australiens zu haben. 
Wasser wird aus den Wasserleitungen an den Ladebrücken entnommen und 
kostet 1sh 6d die Tonne. Das Flußwasser ist brakig. Sonstige Schiffs- 
ausrüstung, für jeden Bedarf ausreichend, ist zu haben, Für Ballast bezahlt 
man frei längsseit 1 sh 6 d die Tonne. 
Auskunft für: den Schiffsverkehr. Das deutsche Konsulat befindet sich 
in der Collin-Straße, Verschiedene englische See-Versicherungsgesellschaften 
sind am Ort; desgleichen ein Agent des Germanischen und des Norddeutschen 
Lloyd, jedoch kein deutscher Schiffsmakler oder Schiffshändler. Die Haupt- 
banken sind: Bank of Australia, Union Bank of Australia, Commercial Bank of 
Tasmania, Die Hafenbehörde (Hobart Town Marine Board) hat auch die Auf-
	        
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