Herrmann, E.: System der Einwirkung von Sonne und Mond usw.
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HE, «& 7, Hr u w, Hy a @, H, a, w, HH; as zz Ho 0 Ws
mm 9 ® mm ° 9° mm © © mm 5 o mm 9 z mm ° o
sh V 0.44 266 266 0.40 25 25 0.18 44 44 0.17 259 259 0.22 266 266 0.42 353 353
20N 0.45 263 260 0.39 34 27 0.12 59 49 0.16 286 273 0.19 273 256 0.42 5 345
9hN 0.38 264 256 0.35 47 33 0.04 80 58 0.25 304 275 0.17 256 220 0.39 17 334
Mittel 0.42 — 261 0.38 — 28 0.11 — 50 0.19 — 269 0.19 — 247 0.41 — 344
In den Kolumnen «&’ sind die Werte gegeben, die man aus den vorherstehenden
Werten von & für den Beobachtungstermin um 8 V erhält.
Die Abweichungen der Werte H und «’ für die einzelnen Wellen liegen
durchaus in den Fehlergrenzen solcher Rechnungen, und zwar auch die Abweichungen
der Winkelgrößen, denn diese sind im Verhältnis zu 360° zu berechnen,
so daß Abweichungen von 10° nur einen Fehler von unter 3%, ergeben.
Bei den höheren. Wellen betragen die Abweichungen bezogen auf die Länge der
ganzen Periode sogar nur die entsprechenden Teile der in der obigen Zusammenstellung
sich ergebenden Differenzen.
Hätte nun durch die Art der Rechnung eine kürzere, insbesondere eine
tägliche Periode, sich in hervortretender Weise eingeschlichen, so müßten die w’
entsprechende systematische Abweichungen voneinander zeigen und dies auch in
der Fig. 1 sich bemerkbar machen. Da dies jedenfalls nur in ganz geringem
Maße der Fall ist, so kann man zunächst unbedenklich die Periode des tropischen
Mondumlaufes im Luftdruckgang als durch die obigen Werte dargestellt ansehen.
Bemerkenswert ist die größere Amplitude der sechstel Umlaufsperiode, eine
Eigentümlichkeit, die auch die Gezeiten zeigen. Ferner deuten die @’ eine gewisse
Gesetzmäßigkeit an. Geht man von dem Eintritt des Maximums der ganzen
Periode aus, so fallen die Maxima der ungeraden Teilperioden mit diesem zusammen,
während die Maxima der halben und der sechstel Periode um
135° = 180° — 45° ihrer Umläufe, die viertel Periode aber um 45° ihres Umlaufes
in der Richtung der wachsenden Zeiten gegen jenes verschoben sind.
Berechnet man- nämlich unter dieser Annahme aus den @’ der höheren Wellen
x’ der Hauptperiode, so erhält man dafür folgende Werte:
aus a’, 262°, aus «/, 257°, aus a’, 257°, aus «’, 265°, aus a’; 260°,
welche Werte mit dem Wert &«', = 261° zu einem Mittel vereinigt,
«&, = 260°
ergeben.
Perioden des tropischen, synodischen und anomalistischen Mondumlaufes
in dem Gange der meteorologischen Elemente sind nun bereits mehrfach der
Untersuchung unterworfen. Von der Überzeugung ausgehend, daß die thermische
Wirkung der Sonne mit ihrer Jahresperiode die wesentlichste Ursache der atmosphärischen
Vorgänge bildet, erschien es mir entscheidend, weiter zu untersuchen,
ob und in welcher Weise die Elemente der Mondbahn die Jahresperiode der
einzelnen Jahre beeinflussen. Im allgemeinen wird man geneigt sein, die kürzeren
Perioden als die ungestörten, die längeren Perioden als diese störend anzusehen.
Obwohl in der hier angenommenen Darstellung durch eine Reihe von Produkten
trigonometrischer Funktionen die verschiedenen Perioden zunächst gleichberechtigt
nebeneinander stehen, mag diese Auffassung hier zunächst auch beibehalten werden.
Damit scheidet für die Störung der idealen Jahresperiode zunächst die Periode
des tropischen Mondumlaufes aus, und nur der Umlauf der Mondknoten (@) und
des Perigäums (0) kommen in Betracht. Es sind daher die Perioden mit den
täglichen Winkelgeschwindigkeiten mn + ro, MN— rw, MN+Fro, MN—TO in
Rechnung zu ziehen, wobei m und r absolute ganze Zahlen bedeuten, Es sind
von mir auch hierbei die täglichen Luftdruckbeobachtungen zu Thorshavn, und
zwar um 8% V, benutzt worden. Durch die üblichen Summationen für die einzelnen
Intervalle jeder Periode hatte ich zunächst den Luftdruckgang der Perioden
n+oN—ONTAN—O NF3I@, N— 30, N+20,n—20, +50, n— 50,
n +30, n— 30, und zwar für einen 18jährigen Zeitraum und eine Epoche, die
in der Mitte der Beobachtungsreihe lag, bestimmt. Aus diesen so gewonnenen Zahlen
hatte ich dann wieder durch einfache Addition den Gang des Luftdruckes für das
Jahr, das mit der gewählten Epoche beginnt, berechnet. Es ergab sich eine sehr