Devonport.
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westlich von der Richtlinie einsteuern, da die westliche Kante der Fahrrinne ganz
dicht bei Aitkinhead Spit entlang läuft. Nachts einzusteuern, sollten nur Orts-
kundige unternehmen, Man gehe nachts nicht aus dem weißen Sektor des Mersey
Bluff-Leuchtfeuers, ehe man die roten Richtfeuer in Sicht hat. Muß man ein-
laufen, so halte man die Richtfeuer in Eins, bis Police-Huk dwars ist, dann
steuere man in der Mitte des Fahrwassers entlang und ankere dwars vom Bahnhofe
auf 4.3 m Wasser,
Hafenanlagen. Ein Leitdamm von 880 m Länge befindet sich an der
Ostseite der Einfahrt in den Mersey. 72 m seines äußeren Endes, und bei Hoch-
wasser noch zwei andere Stellen davon, sind überflutet, Die Landungsanlagen
sind zusammen 488 m lang, 122 m sind an der Ostseite, 366 m an der Westseite
des Mersey oberhalb des. Bahnhofes, die Eisenbahn läuft daran entlang, darauf
stehen Schuppen. Längsseit sind 4.3 bis 5.5 m Wasser. Das größte Schiff, das
den Hafen besucht hat, war 3684 R-T. groß mit einem Tiefgange von 6.71 m.
Schiffe brauchen ihr eigenes Ladegeschirr. Ein 5 t-Kran steht auf der Landungs-
brücke. Im Hafen liegen Verholtonnen,
Dockanlagen.: Eine 60 m lange Patenthelling, die Schiffe bis 3,66 m ‚Tief-
gang nehmen kann, befindet sich am Ort, Um den Boden zu malen oder zu
reparieren, kann man Schiffe auf hartem, grobem Kies trocken setzen. Holz
jeglicher Art ist von den Sägemühlen zu haben. Auch sind mehrere Schiffbauer
am Ort. Kleinere Eisenarbeiten werden von der Schmelzhütte ausgeführt.
Hafenunkosten. Leuchtfeuergebühren wie im übrigen Tasmanien (vgl,
Launceston S. 104). Brückengelder einkommend 3 sh, ausgehend 1 sh für die R-T.;
Ein- und Ausklarieren 2 £ 2 sh; Arbeitslohn 1 sh für die Stunde; Makler-
gebühren 5 %,. Hafenabgaben 2 d für die R-T.
Die Stadt. Ost- und West-Devonport ist ein blühender Hafenplatz an beiden
Seiten der Mersey-Mündung. Im Jahre 1907 belief sich die Einwohnerzahl auf
etwa 6000.
Handelsverkehr, Im Jahre 1901 besuchten den Hafen von Devonport
248 Dampfschiffe mit 1470838 R-T. Gesamttonnengehalt.
Ausgeführt werden hauptsächlich landwirtschaftliche Erzeugnisse, Im Jahre
1901 wurden allein 35000 t Kartoffeln verschifft, Korn, hauptsächlich Hafer,
wird in großen Mengen ausgeführt,
De Wert der Ausfuhr betrug im Jahre 1901 386253 £, der der Einfuhr
88091 £.
Dampferlinien. Nach Melbourne besteht wöchentlicher Verkehr; auch wird
mit Sidney und den Häfen Tasmaniens regelmäßige Dampfschiffsverbindung auf-
recht gehalten. Devonport hat Eisenbahn- und Telegraphenverbindung.
Schiffsausrüstung. Ungefähr 500 t Bunkerkohlen sind immer vorrätig und
können an jeder Ladebrücke genommen werden. Der Preis ist etwa 22 sh für
die Tonne. Wasserleitungen sind auf beiden Ladebrücken, Proviant ist zu
mäßigen Preisen erhältlich.
Zeitball. Siehe Lifv. 1914, Heft VIII.
Burnie.
(Amtlich)
Quellen: Fragebogen Nr. 5725 des Kapt. B. Tadsen, D. »Varzin«s, vom Februar 1912, Engl. Shb.
>Australia Directory« Vol. I, 1907 mit Nachträgen vom Jahre 1910;. Brit. Adm-Krt. Nr. 1079, »Tas-
mania«: Nr. 3717. Plans in Tasmania, Emu Bay.
Burnie liegt an der Nordseite Tasmaniens, in der nordwestlichen Ecke der
Emu-Bucht und hat hinter dem in die offene Bucht hinausgebauten Hafendamm
einen Liegeplatz für ein größeres Schiff, das hinten aber nicht tiefer als 5.2 m
(17) gehen darf. Die geographische Lage des Leuchtturmes auf dem Nord-
Hafendamm ist 41° 03’ S-Br. und 145° 57’ O-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1914
beträgt etwa 8.8° O0. Ihre jährliche Änderung ist unbedeutend.