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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Port Denison (Bowen). 
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doch bis zu 3%, Sm Breite eingeengt. Die Wassertiefe in ihr schwankt zwischen 
5.5 und 9.1 m (3 bis 5 Fad.); in dem durch die Tagmarken gekennzeichneten 
Fahrwasser findet man 6,7 m (22’), in dem durch die Richtfeuer festgelegten 
Fahrwasser 6.1 m (20’) Wassertiefe bei Springniedrigwasser, Eine 5,5 m (18’)- 
Stelle befindet sich 4'/, Kblg südlich von der roten-Bake am Außenende des 
Steertes, der sich von der Westhuk der Stone-Insel erstreckt. 
Hat man Gloucester Head in etwa 1 Sm Abstand umfahren, so steuere man 
unter Berücksichtigung der Gezeitenströme rw. 221° (mw. SWzS)-Kurs, bis der 
südliche Ausläufer der Stone-Insel mit dem Berge Gordon in Linie peilt, Dann 
steuere man rw. 252° (mw. SWzW*/,W) auf den Berg Bramston zu, bis die 
North Head-Insel westlich von der Stone-Insel freikommt und Town Hill rw. 322° 
(mw. NW) peilt. Auf dieser Peilung steuere man auf die Stadt zu. Die roten 
Tonnen, die vor der Korallenuntiefe südlich von der Stone-Insel und bei der 
5.5 m (18’)-Stelle liegen, und die rote Bake am Außenende des Steertes vor der 
Westhuk der Stone-Insel lasse man an St-B. und ankere den Umständen ent- 
sprechend, Man kann auch, nachdem man Gloucester Head umfahren hat, 
rw. 226° (mw. SW'4S) steuern, bis Mackenzie Peak südlich vom Middle Hill 
freikommt. Man laufe dann auf dieser Peilung auf die Südeinfahrt zu, wobei 
man südlich von der roten Tonne passieren wird, die vor der Korallenuntiefe 
südlich von der Stone-Insel liegt. Hernach verfahre man, wie vordem an- 
gegeben ist. Kommt man bei Nacht, so steuere man nach Passieren von Gloucester 
Head rw. 238° (mw. SW*'/,W), bis die beiden Richtfeuer an der Südostseite des 
Berges Bramston in. der Peilung rw. 243° (mw. SWzW) in Linie kommen. Dann 
laufe man auf dieser Richtlinie weiter, bis die Richtfeuer westlich von der Stadt 
Bowen in rw. 315° (mw. NW 5/, W)-Peilung in Linie kommen. Auf dieser Richt- 
linie laufe man dann nach dem Hafen hinein. Auf dem letzten Kurse ist 
große Vorsicht zu beobachten, damit man nicht nördlich von der Richtlinie 
kommt, da diese nahe an der Südkante der 5.5 m (18’)-Stelle entlang führt. Das 
rote Leuchtfeuer auf der Insel North Head wird zuerst in rw. 29° (mw. NNO)- 
Peilung in Sicht kommen. 
Auslaufen. Will man bei Nacht durch die Nordeinfahrt auslaufen, so 
steuere man mit rw. 131° (mw. SOzO)-Kurs durch den roten Sektor des Leucht- 
feuers von North Head und laufe, sobald man dessen weißes Feuer in Sicht be- 
kommt, in der Mitte der Durchfahrt nordostwärts. 
Ankerplatz im Hafen. Der geeignetste Ankerplatz scheint etwa !/„ Sm süd- 
westlich von der Dalrymple-Huk auf 4.3 oder 4.6 m (14’ oder 15’) Wasser zu sein, 
Hafenanlagen. Eine hölzerne Ladebrücke von 853 m Länge, die ihrer 
ganzen Länge nach mit Gleisen belegt ist, läuft von der Stadt Bowen aus see- 
wärts. Liegeplätze für Schiffe sind an beiden Seiten der Brücke ausgebaggert 
worden.‘ Es beträgt die Wassertiefe an der Nordostseite der Brücke 5,2 m (17’), 
an der Südwestseite 6.4 m (21’) bei Springniedrigwasser. Schiffe mit 7.3 m (24) 
Tiefgang sollen dort schon gelegen haben, Eine Fahrrinne von 61 m Breite und 
4.9 m (16°) Tiefe bei Springniedrigwasser ist in der Richtung der Ladebrücke 
ausgebaggert worden und führt in ein Schwingbassin von 213 m Breite und 
4.9 m (16’) Tiefe. Eine Verholtonne liegt 183 m nordwestlich vom Kopfe der 
Brücke. Ein fahrbarer Kran von 2 Tonnen Hebekraft ist vorhanden. Löschen 
und Laden geschieht an der Ladebrücke in oder aus Eisenbahnwagen. 
Kleine Reparaturen können ausgeführt werden. 
Hafenunkosten. Ein- und Ausklarieren kostet je 2£ 2sh; Stauerlohn 
wird vereinbart; Arbeitslohn beträgt 1sh 6d p Stunde sowohl am Tage wie 
bei Nacht, 
Die Stadt Bowen ist im Jahre 1861 an der Nordseite des Hafens etwa 1 Sm 
westlich von der Dalrymple-Huk errichtet worden. Ausgezeichnetes Ackerland 
befindet sich in der Umgebung der Stadt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2000. 
Die Ausfuhr besteht aus Wolle, Talg, Häuten, Gold, Pferden, Frucht, ge- 
I[rorenem Fleisch usw.
	        
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