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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1913. 
und bildet eine ausgezeichnete Landmarke, da er selten von Wolken eingehüllt 
ist. Die Küste zwischen der Abbot-Huk und Kap Edgecumbe ist niedrig und 
mit Untiefen besäumt. Etwa 16 Sm nördlich von Kap Edgecumbe liegt die 2/, Sm 
lange und 110 m hohe Holbourne-Insel. 2'/, Sm südlich von dieser ragt die 
Nares-Klippe 7.9 m aus dem Wasser empor. 
Sind vom Südosten kommende Schiffe auf der Höhe der Percy-Inselgruppe 
angelangt (21° 40’ S-Br. 150° 20’ O-Lg), so finden sie in diesen Inseln gute Land- 
marken, von denen die dreieckig geformte South-Insel die zweitgrößte ist. Sie 
zeigt an ihrer Ostseite zwischen der Onslow- und der Chase-Huk hohe felsige 
Küstenabhänge, die an einer Stelle 122 m Höhe erreichen; an ihrer Nordseite 
steigt die niedrige Küste allmählich zu felsigen Hügeln an. Am höchsten ist die 
Insel etwa 8/, Sm nördlich von der. Onslow-Huk, wo sie 193 m Höhe erreicht. 
1/, Sm westlich von Smith Bluff am Nordwestende der Insel liegt das 15 m hohe, 
mit einzelnen Kiefern bestandene Hixson-Inselchen. Die South East-Inselchen 
liegen Östlich von der South-Insel; das größte davon ist 67 m hoch. Die größte 
Insel der Percy-Gruppe ist die Middle-Insel, Diese wird von Hügeln durch- 
zogen, die alle mit Büschelgras bestanden sind; viele von ihnen tragen auch 
Gummibäume und Sträucher. Der höchste Hügel steigt nahe bei ihrem Südost- 
ende zu 249 m Höhe an, der nördlichste, Clump Hill, erreicht 219 m Höhe. 
Westlich von der Middle-Insel liegen die beiden Pine-Inselchen, die bei Niedrig- 
wasser miteinander verbunden sind. Das südwestliche ist das größere; es ist 
68 m hoch und trägt auf seinem Südwestende einen 12.2 m hohen weißen runden 
eisernen Leuchtturm mit roter Kuppe. Östlich von der Middle -Insel liegt die 
bewaldete Nord East-Insel mit einem scharf begrenzten 137 m hohen Hügel auf 
ihrer Mitte; ein bemerkenswerter 91 m hoher keilförmiger Hügel liegt auf ihrem 
nördlichen Ende, das bei Hochwasser von der eigentlichen Insel getrennt ist. 
Nördlich von der Middle-Insel, 5!/, Sm davon entfernt, liegt die Pine Peak-Insel, 
erkennbar an dem steilen, mit Kiefern bestandenen, kegelförmigen 228 m hohen 
Gipfel an ihrem Nordostende. Die Hotspur-Insel liegt etwas mehr als 1 Sm 
nördlich von der Pine Peak-Insel und besteht eigentlich aus zwei durch ein 
Riff miteinander verbundenen Inselchen. Das größere, östliche, ist 161 m, das 
kleinere 91 m hoch; auf dem spitzen Gipfel steht ein kahler Baum. Die Vernon- 
Klippen liegen 13/, Sm ostnordöstlich von der Hotspur-Insel; die höchste von 
ihnen ragt 7.6 m aus dem Wasser empor. 
Auf dem weiteren Wege nach Nordwesten liegen mehrere Inseln der 
Cumberland-Gruppe, die als Landmarken gut zu verwerten sind. Die Snare 
Peak-Insel, die südlichste der Cumberland-Gruppe, liegt etwa 36 Sm nordwestlich 
vom Nordende der Middle-Insel und ist 91 m hoch. 5 Sm nordnordwestlich von ihr 
liegt die bewaldete 149 m hohe Penrith-Insel und 5'/, Sm westlich von dieser 
die ebenfalls bewaldete hügelige 126 m hohe Derwent-Insel. Three Rocks heißen 
drei unter Wasser steil abfallende Klippen, die 3 Sm nordwestlich von der 
Derwent-Insel 43 m aus dem Wasser emporragen. 91/, Sm nordöstlich von der 
Penrith-Insel steigt die von einem Korallenriff umgebene Tern-Insel zu 31 m 
Höhe an; auf ihrem höchsten Punkte stehen einige Pandanus-Bäume und !/, Sm 
nördlich von ihr ragt eine Klippe 12 m aus dem Wasser empor. Südlich von 
der Tern-Insel liegen die gleichfalls von einem Korallenriff umgebenen 12 und 
28 m hohen Inseln Bushy und Redbill; auf der höchsten Stelle der letzteren 
stehen nur einige Sträucher, Die Scawfell-Insel liegt etwa 18 Sm westnordwest- 
lich von der Penrith-Insel. Sie ist 3 Sm lang, bewaldet und nahe bei ihrem 
Nordende 398 m hoch. 4 Sm nördlich von ihrer Nordspitze, der Duddon-Huk, 
liegt die 134 m hohe bewaldete Calder-Insel. Nordwestlich von der Scawfell- 
Insel liegen die Inseln Wigton und Cockermouth, die zu 127 und 198 m Höhe 
ansteigen. Zwischen ihnen liegen die Silloth-Klippen, deren höchste 40 m aus 
dem Wasser emporragt. 
Als nächste Landmarke für nordwestwärts steuernde Schiffe dürfte dann 
die Whitsunday-Insel, die größte der Cumberland-Gruppe, in Betracht kommen. 
Sie ist in Nordrichtung 101/, Sm lang und nahe bei ihrem Südende 9 Sm breit, 
verjüngt sich aber sehr schnell nach Norden zu und ist an ihrem nördlichen 
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