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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Kleinere Mitteilungen. 
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der Absicht bestärkten, die Belawan-Barre ihrem Schicksal zu überlassen und 
die einsame Aroe-Bai zu einem Ozeanhafen ersten Ranges zu erheben. 
Bevor jedoch dazu geschritten wurde, versicherte man sich noch des 
Urteils von sachverständigen, mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Fach- 
männern. Das infolgedessen in Veranlassung des Generalgouverneurs im Juni 1910 
erstattete und bisher noch nicht veröffentlichte Gutachten von Prof. Dr. Kraus 
und G. J. de Jongh über den Regierungsplan und die Verbesserung des Hafens 
von Belawan brachte schließlich die verwickelte Frage zur endgültigen Lösung. 
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station. Belasan 
insel Belawan 
= Bestehende, === neue Eisenbahn. 
MM Entwurf eines Ozeanhalens. 
In Berücksichtigung des Bedürfnisses zur Anlage mindestens eines Hafens für 
tiefgehende Schiffe an der Ostküste von. Sumatra sprach sich das Gutachten 
dahin aus, daß aus allgemeinen wirtschaftlichen Gründen die Wahl unbedingt auf 
Belawan fallen müsse, dessen Hafen in der Mitte des entwickelsten Teils der 
Ostküste bereits den unverkennbaren Vorteil eines bedeutenden Verkehrs hat, 
der auf den beiden anderen in Aussicht genommenen Plätzen erst geschaffen 
werden müsse. Wenn auch diese sich für die Hafenanlage ausgezeichnet eignen, 
so spreche dennoch: die anderswo ‚oft gemachte Erfahrung, daß technische 
Einrichtungen allein einen Hafen nicht entwickeln und den Verkehr 
von bestehenden Handelszentren an sich ziehen können, gegen die Auf- 
gabe von Belawan, Nur im äußersten Falle und aus Gründen, die außerhalb 
des allgemeinen Verkehrs liegen, könne ein derartiges Vorgehen zulässig er- 
scheinen, 
Nach dem Gutachten ist das nicht befriedigende Ergebnis der schwachen 
Versuche zur Vertiefung der Barre von Belawan kein Beweis dafür, daß kräftigere 
Hilfsmittel nicht die gewünschte Verbesserung bringen könnten. Bei einer vor- 
Jäufigen Vertiefung der Barre bis 6.830 m bei Niedrigwasser (8.5 m bei Hoch- 
wasser) sind zur Bildung einer 200 m ‘breiten Fahrrinne . durch die Barre
	        
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