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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

v. Kobbe: Zur Theorie‘ der Secemeile, 
51 
) 
so wird die anfangs definierte Seemeile: 
Sm = R:@. 
Unter Zugrundelegung der Erd-Ellipsoide nach Clarke (1880) und nach 
Bessel (1841) ist diese Seemeile nachstehend berechnet: . 
Berechnung der Seemeile. 
log M:6 = 
log &? = 
log (1) = 
log 13 M: 180 = 
log et = 
log 2) = 
log 709 M : 5670 = 
log &®* = 
log (3) = 
(1) = 
{)— 0) = 
—(3) = 
red — 
loga == 
— red = 
log R = 
bogo = 
log R:o = 
Sm — R:o = 
Nach. Clarke (1880). 
8.85 963 3 
7.832730 
6.692363 
8.49 645 
5.66 546 
4.16 191 
8.73 48 
3.49 82 
2.2330 
0.00 049 245 
— 145 
0.00.049 100 
" "0.00.049 098 
6.80 470 148 
_ — 49088 
6.80 421 050 
_. 3.53 627 388 
3.26 793 662 
1853m 261 
Nach Bessel (1841). 
8.85 9633 
7.824410 
6.68 4043 
8.49 645 . 
5.64 882 
4.14 527 
8.7348 
3.47 32 
2.2080 
0.00 048 311 
— 140 
0.00 048 171 
— 2 
0.00 048 169 
6.80 464 346 
— 48169 
6.80416 177 
3.53 627 388 
3.26 788 789 
1853m. 053 
Der Schwarzschildsche Libellensextant. 
In dieser Zeitschrift (Jahrgang 1912 S. 30 u. 486 und 1913 S. 255) sind zwei 
neue Formen von Libellenquadranten beschrieben worden, die in der Luftfahrt 
Verwendung gefunden haben, und deren Gebrauch, wenigstens versuchsweise, an 
Bord von Seeschiffen empfohlen wird. Beide Instrumente stellen in bezug auf 
leichte Handhabung und Bequemlichkeit der Ablesung Verbesserungen früherer 
Typen dar, Doch leiden beide daran, daß die Beobachtung mit ihnen noch 
Schwierigkeiten bietet, die sich vermeiden lassen. Bei diesen Instrumenten muß 
man nämlich den Stern gleichzeitig mit der Libellenmitte und mit der Mitte des 
Gesichtsfeldes zur Koinzidenz bringen, Da nun bei der kleinsten Bewegung 
Libellenblase und Gestirn nach verschiedenen Richtungen aus dem Gesichts- 
felde hinauswandern, so ist das gleichzeitige Zusammenbringen von Stern und 
Blasenmitte mit der Mitte des Fadenkreuzes, namentlich auf schwankendem Boden 
und mit ermüdeten Händen, oft ein so großes Kunststück, daß ich der Vermutung 
des Herrn Lindt (a. a. O. S. 33), man werde mit dem Instrument eine Genauig- 
keit von 2’ bis 3’ herausbringen, für etwas optimistisch ansehen möchte, 
Ein andres Libelleninstrument, das diese Schwierigkeit vermeidet und daher 
meiner Ansicht nach mehr Aussicht hat, auf See eingebürgert zu werden, ist von 
Prof. Schwarzschild in Potsdam konstruiert worden und wird von Spindler & 
Hoyer in Göttingen gebaut. Auch bei ihm wird in das Fernrohr eines Sextanten 
das Bild einer Libellenblase hineingespiegelt, mit deren Mitte das zu beobachtende 
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