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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1913, 
Tabelle zur Berechnung der Hoch- und Niedrigwasserzeit aus den drei nächstliegenden Stundenwerten 
des Wasserstandes. 
x l 
b 9) 
a N 
‚19'098 
6 
7 
Q 
9 
‘0 | 
|. u 
15 
16 17 ' 18. 19 
20 
em | m m | m Im |m | 
0 | 0/—30—30—30 —30 
1 +30) 0 —10—15'—18 
2 |L30H4-10 0— 7:—10 
3 14-30-1534 7 0— 2 
4 430184104 4) 
53 130 L20413+ 7:4 3 
| Y 
6 {30-21 4154110 + 7 0— 24 
7 {4301422116 412 + 8, +2 0—2— 
8 |--30[-23 418 13 4101 +4+4+2 0— 
9 30-424 +19 15 +12 L7+4-+2 
10 14-301 125 +20 A16, +13 +7+5+34 7) 
11 {430,425 421’ 417 +14, A114 8+ 7-54? 
12 H-30[+25 121 18 1514-12-10 4+ 84 64 
18 [H30]-26 422.419 4-16] 413]-H12 4 94 74 
14 |4-30 426 AD 141112 4104 8++ 
13 LL30 L26-L23.120 417 LI L13-L11 4 9-L 
m ı'm,m'mı!mımımiml!m/m,m m | m | m m 
—30l_30 —30.—30 io] 0 —30 —30 —30'—80]—30|—80 —30—30 —30' 
—20}—21 —22 —23 —24'._25—25 —25 —26 —26|—26|—26 —27 —27/ 27 
—1?2 —15'—16—18 —191_90—21'—21'—9292 _22| 2323| —24/—24'—241 
— —10—12—13—7 — {—I7'—18—19.—19—20—20. —21 zn 
PP 810 Y 14 —15—16—1° 1718 —19—19—19 
A 11-121 1 2-15 16 —16—17l—17 
m 
—30 
—27 
—25 
—22 
—20' 
—18 
3—10—12 — 121 18 —13—14/—15'—16 —16 
/— 8— 9.10 112 —13 —13 —14 —14 
—5— 6— 7— *— 91011 —1 —12|—13 
-3—4—5— —8- 8— 9—10 —11|—11 
-1—3—4 - 6 7— 8$—8— 9110 
0— 1'— 2 
1 0—1— 
L24+ 1 0— 
„441241 
At 33 
hie A Be 
7544 
3654 
34 7 64 
83767. 
7 
- 1 
16 [4304-26-28 +20 184-161 4-13 4-12 H104- 
ir [--30[-L27 +24 421 —Haf-16 14 13 11: 
18 |-E36[-L27 24.121 119117115 41811 +7 
19 30LL27, 124-122 191.7 L16-H14-412— 
20 |-L30lL27 L25 1224120. 41614 -E13 + 
Zum Beispiel war am Wilhelmshavener selbstschreibenden Pegel am 
16. Januar 1913 
um 5b N H, == 3.44 m 
« 6b N H, =— 353 m 
* MN HH. — 3.34 m 
also a = + 9ecm, b= +19 em, aus der Tabelle also das Korrektionsglied 
gleich — 11m, also fand Hochwasser um 6t N — 11m = 5l 49m statt. 
Am 5. Januar 1913 war 
um 4h V H, = 1.09 m 
« 5b V Ho =— 0.94 m 
6h V H; = 1.48 m, 
also mit entgegengesetzten Zeichen, da bei Niedrigwasser, a = + 15 cm, 
b = + 54cm. Das Korrektionsglied ergibt sich nach der Formel zu — 17m, 
also fand Niedrigwasser um 4% 43m V statt. Die Tabelle ist hier nur bis zu dem 
Höchstwert von 20 für a und b ausgedehnt worden. Zieht man es nicht vor, 
eine ausgedehntere Tabelle, etwa bis 60, zu berechnen, so kann man sich so 
helfen, daß man mit den halben, drittel oder viertel Werten von a und b in die 
Tabelle eingeht, man erhält dann natürlich dasselbe Resultat. Sollten Bruchteile 
der a oder b entstehen, so schaltet man ein. Beim obigen Beispiel würde man 
also zweckmäßig die Viertelwerte der a und b zum Eingang in die Tabelle 
nehmen, also 3%, und 13'/,, mit dem Ergebnis 17 durch Einschaltung. 
Die Guyousche Methode ist besonders empfehlenswert für Beobachtungen 
von Hoch- und Niedrigwasserzeiten an Lattenpegeln. Der Beobachter konnte 
bisher visuell nur mit großer Unsicherheit und erheblichem Zeitaufwand, da er 
den Wasserstand am Pegel mindestens eine halbe Stunde fortlaufend kontrollieren 
mußte, den Eintritt von Hoch- bzw. Niedrigwasser durch Schätzung bestimmen. 
Die drei bei dieser Methode zu den in Frage kommenden Stunden abzulesenden 
Wasserstände geben eine wesentlich größere Sicherheit und sind in wenigen 
Minuten gemacht. Man könnte einwenden, daß der Beobachter ja doch beim 
Pegel abwarten muß, bis die extremen Höhenwerte eingetreten sind, aber auch
	        
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