accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1913. 
gestellten Elementen. Im Jahre 1858 hat Capt. A. R. Clarke zum zweiten Male 
eine neue Berechnung angestellt, deren Ergebnisse in »An Account of the Obser- 
vations and Calculations of the Principal Triangulation ete. 1858« p. 771 ver- 
öffentlicht wurden.) 
a =— 20926348 Feet — 6378364 m, Q = 32.815200 Feet == 10002093 m, 
b=— 20855233 «<« = 6356688 m, « = 1/294.26. 
Die auf Grund dieses Konstanten berechneten Tafeln ($ 27) werden im 
Hydrographie Department der britischen Admiralität offiziell bei Entwurf der 
Karten benutzt, 
6. Clarkes Sphäroid von 1866. 
Die in der Geodäsie vielfach angewandten Elemente, welche Capt. A.R. Clarke 
1866 aufstellte, dienen in den Vereinigten Staaten seit 1881 den Berechnungen 
des Coast and Geodetie Survey zur Grundlage, In das Metermaß übertragen 
hängen die Einzelwerte von dem jeweilig angewandten Reduktionsverhältnis der 
engl. Fuß zum Meter ab. J. B. Hilgard berechnete 1881 (wahrscheinlich mit 
1 engl. Fuß == 3.28086933 m; die Konstanten a und b, sowie Q werden nur in 
Metern von ihm angegeben): 
a — 20926062 Feet = 6378206 m Q = 32.814887 Feet =— 100001888 m, 
b = 20855121 « = 6356584m « = 1/294.98. 
Nimmt man dagegen den neuen Umrechnungsfaktor, 1 engl. Fuß =— 
0.3048056 m, zur Grundlage, so folgt: 
a = 20926062 Feet — 6378276 m, Q =— 32.814887 Feet = 10.001996 m, 
b = 20855121 « = 68356654m, € = 1/294,98. 
19. Die beiden Clarkeschen Sphäroide unterscheiden sich so wenig von- 
einander, daß z. B. die Werte der Meridianminute in niederen Breiten nur in 
der zweiten, erst in höheren Breiten auch in der ersten Dezimale des englischen 
Fußes abweichen. Für den Kartenentwurf ist es daher auch bei sehr großem 
Maßstab gleichgültig, welches derselben man zugrunde legen will, Aber tabellarisch 
machen sich die Differenzen eben in den Dezimalen des Meters oder Fußes durch- 
weg geltend und wollen daher begründet sein. 
Ein Teil dieser kleinen Unterschiede rührt, wie eben gezeigt, von dem ver- 
schiedenen Reduktionsverhältnis zwischen Meter und englischem Fuß 
her, das daher, soweit die Minutenmeile in Betracht kommt, noch kurz berührt 
werden mag. Namentlich in Nordamerika hat man sich vielfach bemüht, die 
ursprünglich in englischem Fuß berechneten Werte in metrische umzuwandeln. 
In Arnold Guyots Meteorological Tables, Washington 1853, ist der 
Kater’sche Reduktionsfaktor von 1818 benutzt. 
1 englischer Fuß — 0.30479449 m; 1 m = 3.2808992 englische Fuß. 
Dies Verhältnis ist auch in der Ausgabe von 1859 und 1887 dieser Tables, 
ebenso in den Tabellen über geographische Maße von Ernst Debes im Geogra- 
phischen Jahrbuch, Gotha I, 1866, beibehalten. 
Im Coast and Geodetie Survey zu Washington ist dagegen vor 1890 das 
von Clarke 1866 bestimmte Verhältnis benutzt: 
1 englischer Fuß = 0.304397265 m, 1 m = 3.28086933 englische Fuß. 
Neuerdings?) wendet man dagegen den »legal value« an, wonach 1m = 
39.3700 inches ist, oder 
1 englischer Fuß = 0.3048006 m, 1m = 3.2808333 Feet, 
und nach diesem sind die neuesten für uns in Betracht kommenden Tafeln ($ 27) 
ausgerechnet. Ich habe mich in obigem Beispiel und werde mich in folgendem, 
soweit erforderlich, dieses letzten Reduktionsfaktors bedienen. 
Nehmen wir den historischen Faden wieder auf und berücksichtigen wir 
die praktische Seite der Seemeilenfrage, so wird es zweckmäßiger sein, die Über- 
sicht etwas anders zu gruppieren, als oben bei den theoretischen Erörterungen 
108 
‘) Die Umrechnung in Meter erfolgte nach dem Verhältnis: 1 engl. Fuß = 0.3048006 m. 
” Tables for a Polveonie Proijeetion of Mans. IIT Ed. Washineton 1910 D. 4.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.