Kleinere: Mitteilungen.
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. VI. E. Jorgensen: Phytoplankton, besonders Peridineen und” Diato-
maceen.: Vorlesungen und Übungen mit lebendem und konserviertem Material:
Eingehende Behandlung der Systematik und. Biologie der Peridineen.
VIL Dr. C, F, Kolderup: 1. Die Ablagerungen des Meeres. 2, Die
glacialen und postglacialen Ablagerungen Norwegens, mit besonderer Berück-
sichtigung der Molluskenfauna,
Außer den wöchentlichen faunistischen Exkursionen werden auch gelegentlich
hydrographische, planktontologische und geologische Exkursionen veranstaltet.
Die Exkursionen sind gebührenfrei. Sie werden mit dem neuen Forschungsschiff
»Armauer Hansen« stattfinden. Es wird dadurch Gelegenheit geboten, die ver-
schiedenen Fanggeräte und Apparate für moderne Meeresuntersuchung in Wirk-
samkeit zu sehen,
Die Vorlesungen werden in deutscher Sprache gehalten und sind so ein-
geteilt, daß sie von allen Teilnehmern gehört werden können. Die Teilnehmer
an den Kursen für Zoologie und Planktontologie haben Mikroskop,
Lupe und Präparierbesteck mitzubringen,
Die Teilnehmer bezahlen eine Gebühr von 150 Kronen norw.!), gleich-
gültig, ob sie an einem oder an allen Fächern teilnehmen wollen. Anmel-
dungen müssen bis zum 15. Juli an die Adresse: »Bergens Museums Hav-
forskningskursus, Bergen, Norwegen«, gerichtet werden, Gleichzeitig wird eine
Mitteilung erbeten, ob man an allen Fächern des Kursus teilzunehmen wünscht,
oder nur an einigen speziellen. Nähere Mitteilungen über den Kursus, Woh-
nungsverhältnisse usw., sind vom Sekretär, Kustos Grieg, Bergens Museum,
Bergen, Norwegen, erhältlich. ;
6. Orkan auf den Palau-Inseln am 26. November 1912. Bericht von
Kapt. A, Knoth, D. »Wiegand«,
„Am 26. November 1912 lagen wir mit dem D. »Wiegand« der Deutschen
Südseephosphat- Aktiengesellschaft im Hafen von Malakal (Palau) und hatten
morgens leichte, zwischen NO und NNW hin und her springende Winde. Die
Bewölkung bestand aus Cirrus und Cirrostratus, Gegen Mittag kamen Böen aus
nördlicher Richtung. Dann beobachteten wir:
Zeit
Baro-
meter-
stand
Wind
Zich- au
tünz Stärke
Baro-'ı Wind
meter- — ——
stand Rich- | späype
tung
1912
Bemerkungen
Zeit
Bemerkungen
mm
1972
754.8 N
753.01 NW
752.01 NW
751.81 NW 8
751.3] NW 9 I
750.2 WNW| 9
749.5 »:WNW| 9—10
748,5; W 10
17:0) W 10
746.1 WzS 10—11/ '
745,2 WzS |110—11 9
744,3 WSW| 11 9—7
7428 WSWI11—12 8—7
‚ 741.8| SW | 12 dl I 8—7
Von 2% an sind keine Beobachtungen mehr gemacht worden, weil wir uns
bis auf den Eingeborenen-Wachtsmann zur Ruhe legten. .
Vor dem Orkan hatten wir seit 14 Tagen verhältnismäßig niedrigen Baro-
meterstand (755 bis 757 mm) gehabt, dabei hatte das Barometer aber seinen
täglichen Gang behalten. I
In Angaur hat Herr Direktor Schönian an demselben Tage um 11% 20min V
als niedrigsten Stand eines Quecksilber-Marinebarometers 753.4 mm abgelesen,?)“
7%. Nov.
X N
öh
’h
'h 30m
3b
3h 30m
ah Om
Jh 10m
Ih 20m
Jh 30m
Jh 40m
9h 50m
Oh 10m
10h 20m
26. Nov.
10h 30m N
LO 40m
0b 50m |
11b 0m
1b 15m |
11h 30m q
‚Ih 45m
i2h Om |
27. Nov.
Ob 30m V
1b Om
1b :30m
Dh Om |
Blitzen in N-SW
1 Krone = 1.12 4.
?) Nach einer telegraphischen Meldung aus Manila ist am 27. November ein schwerer Orkan
über die Inseln Samar, Leyte und den nördlichen Teil von Panay hinweggezogen. (Anm. der D. S.)