Maryborough,
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Die Hafenzeit für die Woody-Insel ist 9b 14min; die Hochwasserhöhe
beträgt bei Springtide 3.0 m (10’), bei Nipptide 2.1 m (7). Der Tidenhub bei
Nipptide ist 1.5 m (4 11”), bei außergewöhnlicher Springtide 3.8 m (12 6”).
Die Hafenzeit für Hook-Huk an der Nordseite der Südeinfahrt zur
Great Sandy-Straße ist 8b 30min; die Hochwasserhöhe beträgt bei Springtide
1.8 m (6). Die Gezeitenströme laufen an der Einfahrt mit 3 bis 4 Sm Geschwindig-
keit in der Stunde, und der Ebbstrom setzt stark über die äußeren Bänke,
Querab von Round Bush etwa 8 Sm südlich von der Mündung des Mary-
Flusses, treffen, und trennen sich die Tiden, die einerseits von der Hervey-Bucht
im Norden, anderseits von der Wide-Bucht im Süden in die Great Sandy-Straße
eindringen. Die Hochwasserhöhe beträgt hier etwa 3.3 m (11°).
Die Gezeitenströme laufen im südlichen Teil der Great Sandy-Straße
im Fahrwasser mit 2 Sm Geschwindigkeit in der Stunde, querab vom Figtree-
Kriek mit 3 Sm Geschwindigkeit.
Die Hafenzeit für die Mündung des Mary-Flusses ist 9b 45min; die Hoch-
wasserhöhe bei Springtide beträgt 2.7 bis 3.9 m (9’ bis 12%/,), bei Nipptide
2.1 bis 3.1m (7 bis 10). Im Juli und August sind die Gezeiten bei Nacht
D.6 bis 0.9 m (2’ bis 3’) höher als am Tage. Die Gezeitenströme laufen bis
etwa !/„ Stunde nach Hoch- und Niedrigwasser, Es läuft 4%/, Stunden Flutstrom
und 71!/, Stunden Ebbstrom. Die Geschwindigkeit der Gezeitenströme beträgt
zwischen den Huken an der Einfahrt 4 bis 5 Sm in der Stunde, weiter fluß-
aufwärts jedoch gewöhnlich nur 1!/, bis 2 Sm. Die Hafenzeit für die Stadt
Maryborough ist etwa um Mittag. .
Gezeitenpegel sind in der Great Sandy-Straße querah vom Figtree-
Kriek, am Südende der Stewart-Insel, bei der Moonboom-Insel und %, Sm nörd-
lich von South White Cliffs angebracht, im Mary-Flusse an verschiedenen Stellen,
Barre. Die Südeinfahrt zur Great Sandy-Straße wird durch eine Barre
gesperrt, die für die Schiffahrt sehr gefährlich ist. Sie liegt etwa 2!/„ Sm von
der Küste entfernt und kann, wenn keine Brandung auf ihr steht, an der grünen
Färbung des Wassers erkannt werden, Bei steifen südöstlichen und östlichen
Winden brandet es sehr stark auf der Barre, und macht sie unsicher. Das tritt
hauptsächlich im Sommer ein, namentlich bei den fast immer südöstlichen und
östlichen Winden der Monate Februar, März und April.
Passieren der Barre. Ob die Barre passierbar ist oder nicht, können
von Süden kommende Schiffe schon an der Küste südlich von der Moroton-Insel
an der dort stehenden Dünung beurteilen. Ist die Dünung schwer, so ist die
Barre nicht zu passieren und Schiffe sollten dann in Lee von der Double Island-
Huk ankern und eine günstige Gelegenheit über die Barre zu laufen abwarten,
oder um Breaksea Spit herumlaufen und die Great Sandy-Straße vom Norden
her ansteuern. Ist die Dünung nicht groß, so kann man die Barre passieren,
auch wenn es’auf ihr brandet, Im Juni 1911 führte nur noch eine Fahrrinne
über die Barre nach der Great Sandy-Straße, Beim Einsteuern halte man die
beiden viereckigen Baken auf der Hook-Huk in Linie, bis die beiden dreieckigen
Baken auf der Inskip-Huk in Linie kommen. Man wird auf diesem Kurse nicht
unter 4,6 m (15’) Wasser loten, Über die Barre zu laufen sollte man nur bei
gutem Wetter und bei annähernd Hochwasser unternehmen, zu welcher Zeit die
Brandung auf der Barre bedeutend geringer ist. Ortsunkundige können nur
mit Lotsenhilfe über die Barre laufen, auch für Ortskundige ist große Vorsicht
geboten, da Änderungen auch in dem jetzigen Fahrwasser wahrscheinlich sind,
Ausgehend laufe man nicht über die Barre, wenn irgendwelche Brandung auf
ihr steht.
Barresignale. An der Rahe des Signalmastes bei der Lotsenstation wird
ein rotes Licht gezeigt, wenn. die auf der Barre stehende See ein Passieren der-
selben gefährlich macht. Werden zwei rote Lichter gezeigt, so darf man’ unter
keinen Umständen über die Barre laufen.
Einsteuerung nach der Great Sandy-Straße. Nordeinfahrt. Die Nord-
einfahrt ist, wie schon vordem erwähnt worden ist, fast ganz von Bänken und
Untiefen ausgefüllt, die der Schiffahrt‘ sehr hinderlich sind, Sehr gefährlich sind
Ann. d. Hydr. usw. 1913, Heft IV.