accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Port Curtis (Gladstone). 
157 
Kommt man bei Nacht, so bringe man die beiden Feuer auf den Richt- 
baken bei dem Boyne-Flusse in der Peilung rw. 263° (mw. WSW5/,W) in Linie 
und laufe auf dieser Richtlinie ein, bis die beiden Richtfeuer am westlichen Ab- 
hange' der Gatcombe-Huk in rw. 314° (mw. NW%/,W)-Peilung in Linie kommen. 
Auf dieser Peilung fahre man nordwestwärts, bis das Hauptfeuer auf der Gat- 
combe-Huk in Sicht kommt. Jetzt ändere man den Kurs nach rw. 299° (mw. 
WNW!/,W), passiere etwa 2 Kblg südwestlich von dem Leuchtboot vor der. Gat- 
combe-Huk, und behalte den angeführten Kurs noch bei, bis das Hauptfeuer auf 
der Gatecombe-Huk in rw. 78° (mw. NOz0O3/,O)-Peilung verschwindet. Dann steuere 
man rw. 318°. (mw. NW1/„W), bis das kleine- Feuer an der Westseite. des Lotsen- 
hauses auf dem Südwestende der Gatcombe-Huk in rw. 118° (mw. 0S0!/,O)-Peilung 
in Sicht kommt. Nun kann man einen halben Strich westlicher halten, bis das 
Leuchtfeuer auf der Auckland-Huk in Sicht ist; man ist klar von der South 
Trees-Huk und der Bank Östlich davon, solange man. diese beiden Feuer in 
Sicht hat. 
Ehe man an der South Trees-Huk vorbei ist, wird das Leuchtfeuer auf 
der Auckland-Huk in der Peilung rw. 287° (mw. W3/,N) in Sicht kommen; man 
halte es ein wenig an B-B.-Bug und steuere so, daß man !/, Kblg südlich vom 
Leuchtboot bei der Rich-Klippe entlang kommt. Nachher steuere man nach dem 
Ankerplatze oder nach der Ladebrücke. 
Einkreuzen., Vom Osten her durch das südliche Fahrwasser einkreuzende 
Schiffe müssen, um die Jenny Lind-Bank zu meiden, den Bustard Head-Leucht- 
turm in rw. 112° (mw. 0SO%,0O)-Peilung gut frei halten von der Richards-Huk, 
Liegen sie nach den Seal-Klippen hinüber, so dürfen sie. den Berg Stanley oder 
Peak Hill nicht. östlich von der Bake auf den Seal-Klippen bringen, (Siehe An- 
sicht E auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 1900.) Von der Ostseite der West-Bänke und den 
Untiefen vor Coliseum Inlet bleibt man klar, wenn man den Berg Larcom gut !/, Strich 
nördlich .vom Round Hill frei hält, Peilt Red Cliff rw. 222° (mw. SWZzS), so 
steuere man rw. 312° (mw..NWzW) und halte Rich Hill, einen kleinen Hügel mit 
cundem Gipfel westlich von Ship Hill, nördlich frei von der South Trees-Huk; 
man bleibt hierbei östlich von den West-Bänken bis die Settlement-Huk %/, Sm 
nordöstlich von der Gateombe-Huk durch die Gateombe-Huk verdeckt, wird; 
jetzt steuere man rw. 329° (mw. NW!/N) auf View Hill, auf den südöstlichen 
Ausläufer der Curtis-Insel zu. . . 
Jm die East-Bänke zu meiden, halte man innerhalb der Einfahrt Ship Hill 
auf der Curtis-Insel in der Peilung rw. ‘309° (NWzW1/,W) frei von der Gatcombe- 
Huk, bis man ungefähr querab von Red Cliff ist. Auch führt die Richtlinie: 
Berg Serubby mit der Südwesthuk der Curtis-Insel und der South Trees-Huk in 
Linie, !/, Sm westlich von allen Untiefen vorbei. (Siehe Ansicht F auf der Brit. 
Adm-Krt. Nr. 1900.) Kreuzt man nach dem Hafen hinein, so darf man zwischen 
der Gateombe-Huk und der nächsten Felsenhuk nordwestlich davon nicht. näher 
als auf 4 Kblg Abstand an die Küste heranlaufen, da sich von ihr ein gefähr- 
liches, steil unter Wasser abfallendes Korallenriff !/, Sm weit erstreckt; die Kante 
des Riffes ist durch eine kleine rote Tonne gekennzeichnet. 
Ankerplatz im Hafen. Große Schiffe können .vor der Stadt Gladstone 
zwischen der Barney- und Auckland-Huk auf 9.1 bis 11m Wassertiefe ankern. 
Guten Ankerplatz auf 7,3 bis 14.6 m Wassertiefe findet man auch vor der Ein- 
fahrt zum South Trees Inlet in der Peilung: Gatcombe-Huk in Linie mit der 
South Trees-Huk, oder eben verdeckt durch diese. Man liegt hier außerhalb des 
Bereiches . der stärksten Gezeitenströme, Endlich kann man auch vor der Ob- 
servation-Huk an der Westseite der Facing-Insel auf 9.1. bis 11 m Wassertiefe 
ankern, von wo aus die rote Bake auf dem Manning-Riff rw. 8° (mw. N) peilt. 
Dieser Ankerplatz wird gewöhnlich von ausgehenden Schiffen gewählt. 
Hafenanlagen. Bei der Auckland-Huk befindet sich eine 229 m, nach 
anderen Quellen 457 m lange. Ladebrücke, an deren: T-Kopf bei Springniedrig- 
wasser 6.1 m Wassertiefe längsseit ist. Bahngleise befinden sich auf der Brücke. 
Private Landungsanlagen und eine staatliche Ladebrücke befinden sich im Auck- 
land-Kriek, der unmittelbar westlich von der gleichnamigen Huk mündet. Die 
Anlagen haben 2.7 bis 3.7 m Wasser längsseit bei Niedrigwasser und werden von
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.