Port Curtis (Gladstone).
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Kommt man bei Nacht, so bringe man die beiden Feuer auf den Richt-
baken bei dem Boyne-Flusse in der Peilung rw. 263° (mw. WSW5/,W) in Linie
und laufe auf dieser Richtlinie ein, bis die beiden Richtfeuer am westlichen Ab-
hange' der Gatcombe-Huk in rw. 314° (mw. NW%/,W)-Peilung in Linie kommen.
Auf dieser Peilung fahre man nordwestwärts, bis das Hauptfeuer auf der Gat-
combe-Huk in Sicht kommt. Jetzt ändere man den Kurs nach rw. 299° (mw.
WNW!/,W), passiere etwa 2 Kblg südwestlich von dem Leuchtboot vor der. Gat-
combe-Huk, und behalte den angeführten Kurs noch bei, bis das Hauptfeuer auf
der Gatecombe-Huk in rw. 78° (mw. NOz0O3/,O)-Peilung verschwindet. Dann steuere
man rw. 318°. (mw. NW1/„W), bis das kleine- Feuer an der Westseite. des Lotsen-
hauses auf dem Südwestende der Gatcombe-Huk in rw. 118° (mw. 0S0!/,O)-Peilung
in Sicht kommt. Nun kann man einen halben Strich westlicher halten, bis das
Leuchtfeuer auf der Auckland-Huk in Sicht ist; man ist klar von der South
Trees-Huk und der Bank Östlich davon, solange man. diese beiden Feuer in
Sicht hat.
Ehe man an der South Trees-Huk vorbei ist, wird das Leuchtfeuer auf
der Auckland-Huk in der Peilung rw. 287° (mw. W3/,N) in Sicht kommen; man
halte es ein wenig an B-B.-Bug und steuere so, daß man !/, Kblg südlich vom
Leuchtboot bei der Rich-Klippe entlang kommt. Nachher steuere man nach dem
Ankerplatze oder nach der Ladebrücke.
Einkreuzen., Vom Osten her durch das südliche Fahrwasser einkreuzende
Schiffe müssen, um die Jenny Lind-Bank zu meiden, den Bustard Head-Leucht-
turm in rw. 112° (mw. 0SO%,0O)-Peilung gut frei halten von der Richards-Huk,
Liegen sie nach den Seal-Klippen hinüber, so dürfen sie. den Berg Stanley oder
Peak Hill nicht. östlich von der Bake auf den Seal-Klippen bringen, (Siehe An-
sicht E auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 1900.) Von der Ostseite der West-Bänke und den
Untiefen vor Coliseum Inlet bleibt man klar, wenn man den Berg Larcom gut !/, Strich
nördlich .vom Round Hill frei hält, Peilt Red Cliff rw. 222° (mw. SWZzS), so
steuere man rw. 312° (mw..NWzW) und halte Rich Hill, einen kleinen Hügel mit
cundem Gipfel westlich von Ship Hill, nördlich frei von der South Trees-Huk;
man bleibt hierbei östlich von den West-Bänken bis die Settlement-Huk %/, Sm
nordöstlich von der Gateombe-Huk durch die Gateombe-Huk verdeckt, wird;
jetzt steuere man rw. 329° (mw. NW!/N) auf View Hill, auf den südöstlichen
Ausläufer der Curtis-Insel zu. . .
Jm die East-Bänke zu meiden, halte man innerhalb der Einfahrt Ship Hill
auf der Curtis-Insel in der Peilung rw. ‘309° (NWzW1/,W) frei von der Gatcombe-
Huk, bis man ungefähr querab von Red Cliff ist. Auch führt die Richtlinie:
Berg Serubby mit der Südwesthuk der Curtis-Insel und der South Trees-Huk in
Linie, !/, Sm westlich von allen Untiefen vorbei. (Siehe Ansicht F auf der Brit.
Adm-Krt. Nr. 1900.) Kreuzt man nach dem Hafen hinein, so darf man zwischen
der Gateombe-Huk und der nächsten Felsenhuk nordwestlich davon nicht. näher
als auf 4 Kblg Abstand an die Küste heranlaufen, da sich von ihr ein gefähr-
liches, steil unter Wasser abfallendes Korallenriff !/, Sm weit erstreckt; die Kante
des Riffes ist durch eine kleine rote Tonne gekennzeichnet.
Ankerplatz im Hafen. Große Schiffe können .vor der Stadt Gladstone
zwischen der Barney- und Auckland-Huk auf 9.1 bis 11m Wassertiefe ankern.
Guten Ankerplatz auf 7,3 bis 14.6 m Wassertiefe findet man auch vor der Ein-
fahrt zum South Trees Inlet in der Peilung: Gatcombe-Huk in Linie mit der
South Trees-Huk, oder eben verdeckt durch diese. Man liegt hier außerhalb des
Bereiches . der stärksten Gezeitenströme, Endlich kann man auch vor der Ob-
servation-Huk an der Westseite der Facing-Insel auf 9.1. bis 11 m Wassertiefe
ankern, von wo aus die rote Bake auf dem Manning-Riff rw. 8° (mw. N) peilt.
Dieser Ankerplatz wird gewöhnlich von ausgehenden Schiffen gewählt.
Hafenanlagen. Bei der Auckland-Huk befindet sich eine 229 m, nach
anderen Quellen 457 m lange. Ladebrücke, an deren: T-Kopf bei Springniedrig-
wasser 6.1 m Wassertiefe längsseit ist. Bahngleise befinden sich auf der Brücke.
Private Landungsanlagen und eine staatliche Ladebrücke befinden sich im Auck-
land-Kriek, der unmittelbar westlich von der gleichnamigen Huk mündet. Die
Anlagen haben 2.7 bis 3.7 m Wasser längsseit bei Niedrigwasser und werden von