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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

156 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1913. 
Leuchtboot vor der .Gatcombe-Huk sogar manchmal 4 Sm in der Stunde. Die 
Gezeiten sind stark von den vorherrschenden Winden abhängig. 
Einstenerung. Die Einfahrt zum Hafen wird teilweise versperrt durch die 
Untiefen und Klippen, die sich vom westlichen Ende der Rodd-Bucht nach Norden 
erstrecken, und durch die East-Bänke, die sich in kurzem Abstand von der Gat- 
combe-Huk 51/, Sm weit in ostsüdöstlicher Richtung ausdehnen. Zwei Fahr- 
wasser führen zwischen diesen Untiefen nach dem Hafen. Das nördliche 
Fahrwasser (North Channel) zwischen dem Südostende der Facing-Insel und 
den East-Bänken ist jedoch nur noch für kleine Küstenfahrzeuge unter orts- 
kundiger Führung am Tage befahrbar. Es ist !/, bis !/, Sm breit und im all- 
gemeinen 5,5 bis 11 m tief; am westlichen Ende des Fahrwassers jedoch ist 
zwischen der Gateombe-Huk und dem davor liegenden Leuchtboot bei Spring- 
niedrigwasser nur 1.8 m (6’) Wassertiefe oder auch noch weniger. Befeuert oder 
betonnt ist das Fahrwasser nicht. Die Gezeitenströme setzen mit 2 bis 3 Sm 
Geschwindigkeit in der Stunde und laufen am Westende der Durchfahrt quer 
zur Fahrtrichtung. 
Für größere Schiffe kommt allein die südliche Durchfahrt (South 
Channel) in Betracht. Sie ist an ihrer östlichen Einfahrt zwischen den Seal- 
Klippen und dem südöstlichen Ausläufer der East-Bänke 11/, Sm breit und 7.3 
bis 11 m tief, hat dort aber einige Stellen mit nur 6.8 m Wassertiefe. Weiterhin 
ist die Durchfahrt 1 bis 2 Sm breit und 7.3 bis 20 m tief. Es befinden sich 
jedoch auch südlich von dem durch Richtmarken gekennzeichneten Fahrwasser 
Tiefen mit weniger als 7.3 m Wasser, und eine 5,5 m Stelle liegt rw. 298° (mw. 
WNW!/,W), 21/2, Sm von der Bake auf der Seal-Klippe entfernt. 
Hat man von Norden oder Süden kommend am Tage die beiden Richt- 
baken bei dem Boyne-Flusse in rw, 263° (mw. WSW/,W)-Peilung in Linie, so 
laufe man auf dieser Peilung ein und lasse die schwarze Tonne mit einem Topp- 
zeichen vor dem Nordostende der Jenny Lind-Bank nordöstlich von den Seal- 
Klippen an B-B. und die beiden roten Tonnen, die die Kante der East-Bänke 
kennzeichnen an St-B. Kommt hernach der Berg Serubby in der Deckpeilung 
rw. 303° (mw. NWzW?/,W) in Linie mit der Südwesthuk der Curtis-Insel und mit 
der niedrigen South Trees-Huk, die mit Gebüsch und verkrüppelten Bäumen be- 
standen ist, so laufe man auf dieser Richtlinie bis in den Hafen hinein west- 
nordwestwärts, Man bleibt auf dieser Richtlinie 2 Kblg südlich von dem Leucht- 
boot vor der Gatecombe-Huk und 4 Kblg südlich von der Huk selbst. (Siehe 
Ansicht F auf der Brit. Adm-Krt. Nr, 1900.) Peilt der Leuchtturm auf der Gat- 
combe-Huk rw. 53° (mw. NO), so steuere man rw. 313° (mw. NW7/,W) bis der 
Berg Larcom nördlich frei kommt von der South Trees-Huk und das Schiff 
querab ist von der schwarzen Bake an der Nordostkante der Bank, die sich von 
der Huk *', Sm nach Osten erstreckt; dann ändere man den Kurs nach rw. 289° 
(mw. WzN) und passiere die South Trees-Huk in etwa 3 Kblg Abstand. 
Nach Passieren der South Trees-Huk halte man den äußeren Gipfel auf 
der Auckland-Huk frei von der Barney-Huk, um die Strecke mit 5.5m (3 Fad.) Wasser- 
tiefe und die Kante des seichten Wassers zu meiden, das sich von der Küste an 
der Südseite des Fahrwassers 1/, Sm nach Norden erstreckt. Die rote Tonne am 
Ostende der Middle-Bank an der Nordseite des Fahrwassers und das Leuchtboot 
bei der Rich-Klippe, die !/, Sm südlich von der Middle-Bank 2.7 m (9’) unter 
Wasser liegt, bleiben hierbei an St-B. Südlich vom östlichen Teile der Middle- 
Bank bis hinauf zur Rich-Klippe bleibt man auch, wenn man die Südhuk des 
Mud-Inselchens, das etwa 2 Sm nordwestlich von der Auckland-Huk liegt, in etwas 
nördlicherer Peilung als rw. 291° (mw. WNW’/,W) mit dem Berge South Saddle 
des Larcom-Höhenrückens in Linie hält, Nähert man sich jedoch der Barney- 
Huk, so muß man, um von Rich-Rock klar zu kommen, das Inselchen nördlich 
frei von dem Berge halten, bis die gefährliche Stelle passiert ist. Nach Passieren 
der Rich-Klippe steuere man nach dem Ankerplatze vor der Stadt Gladstone 
oder nach der Ladebrücke bei der Auckland-Huk, 
Den Teil der Middle-Bank westlich von der Rich-Klippe meidet man, wenn 
man das Nordende des hohen Landes nördlich vom Berge Larcom frei hält von 
der Südwesthuk der Curtis-Insel.
	        
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