Port Curtis (Gladstone).
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ungefähr 21/, Sımn von Bustard Head entfernt und ragt bei Hochwasser 0,6 m (2)
aus dem Wasser. Nähert man sich dann dem Hafen, so bringe man den Berg
Larcom mit der Gateombe-Huk am Südende der Facing-Insel in der Peilung
rw. 286° (mw. W3/,N) in Linie und laufe auf dieser Linie weiter, bis die beiden
Richtbaken beim Boyne-Flusse in der Peilung rw. 263° (mw. WSW5/,W) in Linie
kommen.‘
Des Nachts vom Norden kommende Schiffe dürfen, um die Klippen vor
der Facing-Insel zu meiden, . das Leuchtfeuer auf Bustard Head nicht östlicher
als rw. 132° (mw. SOzO) bringen oder nicht in weniger als 18 m (10 Fad.) gehen,
ehe das Leuchtfeuer auf der Gatcombe-Huk rw. 238° (mw. SW1/,W) peilt. Weiterhin
bringe man das Feuer auf Bustard Head in keine östlichere Peilung als rw. 121°
(mw. OSO), bevor die Richtfeuer beim Boyne-Flusse in rw. 263° (mw, WSW5/W)-
Peilung in Linie kommen.
Kommt man nachts vom Süden, so meidet man Outer Rock vor Bustard
Head, wenn man die weißen Hilfsfeuer auf dieser Huk so lange in Sicht behält,
bis der rote Sektor des Hauptfeuers, in dem die Klippe liegt, passiert ist.
Nachher bringe man das Leuchtfeuer auf dieser Huk in keine östlichere Peilung
als rw. 121° (mw. OSO), bevor die Richtfeuer beim Boyne-Flusse in Linie kommen,
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1913, Heft VIII, Tit, XII,
Nr. 3510 bis 3580. Bei Breaksea Spit werden die folgenden Angaben über das
Leuchtfeuer von Sandy Cape von großem Nutzen zur Bestimmung des Schiffs-
ortes sein.
Augeshöhe
3.0 m (10)
E6 „ (15)
6.1, (20)
9.1, (309
12.2 (40%
15.2. (50%
Das Feuer ist sichtbar
in der Kimm auf
Entfernung in Sm
261m
27%
28
291
300
93
Wenn das Leuchtfeuer in rw. 177° (mw SzO)-Peilung in der
Kimm verschwindet, so beträgt die Entfernung des Schiffes
vom Nordende von Breaksea Spit in Sm
1/8
51/4
9
01,
14
>
Es ist möglich, daß durch Strahlenbrechung oder Hebung der Kimm die
Sichtweite des Feuers noch größer ist, es ist aber natürlich erst recht nicht
ausgeschlossen, daß es durch Wolken oder Dunst schon auf geringere Ent-
fernungen unsichtbar ist.
Signalstellen befinden sich beim Leuchtturm auf Sandy Cape, Lady
Elliot-Inselchen, Bustard Head, Cape Capricorn und auf der Gateombe-Huk.' Sie
haben telegraphische Verbindung mit Ausnahme der auf dem Lady Elliot-Inselchen.
(Siehe auch‘ Cooktown, »Ann, d, Hydr.« 1912 S. 559.)
Lotsenwesen. Lotsen sind vorhanden, Für vom Süden kommende Schiffe
empfiehlt es sich, schon bei Bustard Head Lotsensignale zu zeigen, da sich der
Lotse manchmal dort aufhält. Bustard Head ist auch mit der Lotsenstation auf
dem Südwestende der Gatcombe-Huk. in Port Curtis telegraphisch verbunden,
und der Lotse kommt Schiffen entgegen, die von Bustard Head aus gemeldet
werden. Es besteht Lotsenzwang. Die Lotsentaxe beträgt 4d p R-T. bis zu
der Observation-Huk 1!/, Sm nordnordwestlich von der Gatcombe Huk, weiter
hinauf 5d p R-T. Als Mindestgebühr wird im ersteren Falle 1 £, im letzteren
1 £ 10 sh verlangt. Dampfer in Ballast bezahlen 2!/, d p R-T. (Siehe auch
Cooktown.)
Sturmsignale werden auf Bustard Head gezeigt. Über die Signale selbst
siehe Cooktown,
Gezeiten. Die Hafenzeit für Port Curtis ist 9 30min; die Hochwasserhöhe
beträgt bei Springtide 3.0 bis 3.7 m. Die Gezeitenströme laufen noch während
einer ganzen Stunde. nach Hoch- und Niedrigwasser, in beiden Einfahrten und
über die East-Bänke mit 2 bis 3 Sm Geschwindigkeit in der Stunde, querab vom