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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Port Curtis (Gladstone). 
155 
ungefähr 21/, Sımn von Bustard Head entfernt und ragt bei Hochwasser 0,6 m (2) 
aus dem Wasser. Nähert man sich dann dem Hafen, so bringe man den Berg 
Larcom mit der Gateombe-Huk am Südende der Facing-Insel in der Peilung 
rw. 286° (mw. W3/,N) in Linie und laufe auf dieser Linie weiter, bis die beiden 
Richtbaken beim Boyne-Flusse in der Peilung rw. 263° (mw. WSW5/,W) in Linie 
kommen.‘ 
Des Nachts vom Norden kommende Schiffe dürfen, um die Klippen vor 
der Facing-Insel zu meiden, . das Leuchtfeuer auf Bustard Head nicht östlicher 
als rw. 132° (mw. SOzO) bringen oder nicht in weniger als 18 m (10 Fad.) gehen, 
ehe das Leuchtfeuer auf der Gatcombe-Huk rw. 238° (mw. SW1/,W) peilt. Weiterhin 
bringe man das Feuer auf Bustard Head in keine östlichere Peilung als rw. 121° 
(mw. OSO), bevor die Richtfeuer beim Boyne-Flusse in rw. 263° (mw, WSW5/W)- 
Peilung in Linie kommen. 
Kommt man nachts vom Süden, so meidet man Outer Rock vor Bustard 
Head, wenn man die weißen Hilfsfeuer auf dieser Huk so lange in Sicht behält, 
bis der rote Sektor des Hauptfeuers, in dem die Klippe liegt, passiert ist. 
Nachher bringe man das Leuchtfeuer auf dieser Huk in keine östlichere Peilung 
als rw. 121° (mw. OSO), bevor die Richtfeuer beim Boyne-Flusse in Linie kommen, 
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1913, Heft VIII, Tit, XII, 
Nr. 3510 bis 3580. Bei Breaksea Spit werden die folgenden Angaben über das 
Leuchtfeuer von Sandy Cape von großem Nutzen zur Bestimmung des Schiffs- 
ortes sein. 
Augeshöhe 
3.0 m (10) 
E6 „ (15) 
6.1, (20) 
9.1, (309 
12.2 (40% 
15.2. (50% 
Das Feuer ist sichtbar 
in der Kimm auf 
Entfernung in Sm 
261m 
27% 
28 
291 
300 
93 
Wenn das Leuchtfeuer in rw. 177° (mw SzO)-Peilung in der 
Kimm verschwindet, so beträgt die Entfernung des Schiffes 
vom Nordende von Breaksea Spit in Sm 
1/8 
51/4 
9 
01, 
14 
> 
Es ist möglich, daß durch Strahlenbrechung oder Hebung der Kimm die 
Sichtweite des Feuers noch größer ist, es ist aber natürlich erst recht nicht 
ausgeschlossen, daß es durch Wolken oder Dunst schon auf geringere Ent- 
fernungen unsichtbar ist. 
Signalstellen befinden sich beim Leuchtturm auf Sandy Cape, Lady 
Elliot-Inselchen, Bustard Head, Cape Capricorn und auf der Gateombe-Huk.' Sie 
haben telegraphische Verbindung mit Ausnahme der auf dem Lady Elliot-Inselchen. 
(Siehe auch‘ Cooktown, »Ann, d, Hydr.« 1912 S. 559.) 
Lotsenwesen. Lotsen sind vorhanden, Für vom Süden kommende Schiffe 
empfiehlt es sich, schon bei Bustard Head Lotsensignale zu zeigen, da sich der 
Lotse manchmal dort aufhält. Bustard Head ist auch mit der Lotsenstation auf 
dem Südwestende der Gatcombe-Huk. in Port Curtis telegraphisch verbunden, 
und der Lotse kommt Schiffen entgegen, die von Bustard Head aus gemeldet 
werden. Es besteht Lotsenzwang. Die Lotsentaxe beträgt 4d p R-T. bis zu 
der Observation-Huk 1!/, Sm nordnordwestlich von der Gatcombe Huk, weiter 
hinauf 5d p R-T. Als Mindestgebühr wird im ersteren Falle 1 £, im letzteren 
1 £ 10 sh verlangt. Dampfer in Ballast bezahlen 2!/, d p R-T. (Siehe auch 
Cooktown.) 
Sturmsignale werden auf Bustard Head gezeigt. Über die Signale selbst 
siehe Cooktown, 
Gezeiten. Die Hafenzeit für Port Curtis ist 9 30min; die Hochwasserhöhe 
beträgt bei Springtide 3.0 bis 3.7 m. Die Gezeitenströme laufen noch während 
einer ganzen Stunde. nach Hoch- und Niedrigwasser, in beiden Einfahrten und 
über die East-Bänke mit 2 bis 3 Sm Geschwindigkeit in der Stunde, querab vom
	        
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