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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

154 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1913. 
fernt liegen und bei 3/, Flut überflutet sind, wenn der Berg Stanley oder Peak 
Hill mit der East-Huk in der Peilung rw. 185° (mw. S1/,O) in Linie ist. (Siehe 
Ansicht A auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 1900.) Man geht nordöstlich von diesen 
Klippen und von dem East-Huk-Riff entlang, wenn Connor-Bluff auf der Curtis- 
Insel in der Peilung rw. 315° (mw. NW3/,W) frei liegt von der North-Huk der 
Faeing-Insel. (Siehe Ansicht B auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 1900.) Von der Nord- 
ostseite der East-Bank bleibt man klar, wenn man den Berg Larcom nördlich 
frei hält von der East-Huk der Facing-Insel, und !/, Sm außerhalb der Bank 
steht man, wenn man die auffällige Gruppe von Kasuarinabäumen, nordnord- 
westlich von der East-Huk auf der Facing-Insel, in der Peilung rw. 301° (mw. 
WNW) mitten zwischen den Hügeln View und Ship sieht. (Siehe Ansicht D auf 
der Brit. Adm-Krt. Nr. 1900.) 
Vom Süden kommende Schiffe müssen bei Sandy Cape mit großer Vor- 
sicht navigieren, um die Untiefen in der Nähe des Kaps zu meiden. Die Sandy 
Cape-Untiefe, die 103/, Sm nordöstlich vom Sandy Cape-Leuchtturm 2.7 m unter 
Wasser liegt und bei schlechtem Wetter durch Brandung zu erkennen ist, kann 
man an beiden Seiten passieren. Man sollte jedoch (außer bei zwingenden 
Gründen) östlich von der Untiefe nordwärts steuern, indem man Bare Hill 5 Sm 
südlich vom Kap in der Peilung rw. 209° (mw. SzW7/;W) mit dem Busch auf 
Bush Patch achteraus in Linie hält, (Siehe Ansicht D auf der Brit. Adm-Krt. 
Nr. 345.) Muß man westlich von dieser Untiefe nach Norden steuern, so halte 
man den Bare-Hügel in der Peilung rw. 198° (mw. S7’/,W) westlich von dem 
Bush Patch frei (siehe Ansicht G auf der Brit, Adm-Krt., Nr. 345); man darf 
aber die angeführten Richtmarken erst in die genannte Peilung bringen, wenn 
man etwa 4 Sm nördlich vom Sandy Cape steht, da die Richtlinie weiter südlich 
zu nahe an der Außenkante von Breaksea Spit entlang führt. Bei Nacht laufe 
man nicht auf weniger als 64 m Wasser, ehe man 24° 35’ S-Br. passiert hat. 
Eine gefährliche Untiefe ist Breaksea Spit, die sich am Nordende des 
Sandy-Kaps 17 Sm weit in. nordnordwestlicher Richtung erstreckt, Auf dieser 
Untiefe brandet es gewöhnlich schwer und starke Stromkabbelung findet man 
zeitweise nahe beim Ende und bei Ebbe östlich von der Untiefe, Diese muß 
immer mit der größten Vorsicht angesteuert werden, namentlich aber von Segel- 
schiffen bei leichtem Winde, da die Gezeitenströme stark über sie hinwegsetzen. 
Die Kante der Bank ist nicht gut bestimmt, und die Lotungen sind unregel- 
mäßig. Auch laufen nach dem Bericht eines englischen Kapitäns in der Nähe 
von Sandy Cape Strömungen, deren Richtungen ganz unbestimmt sind, mit bis 
zu 5 Sm Geschwindigkeit in der Stunde. Die Wassertiefen sind so unsicher, daß 
eine Bestimmung des Schiffsortes nach Kurs und Distanz oder nach Lotungen 
sehr unsicher ist. Nicht allein die Tiefen, sondern stellenweise auch die Grund- 
beschaffenheit scheinen sich seit der letzten Vermessung beträchtlich geändert zu 
haben. An Stellen, wo die britischen Admiralitätskarten auf 366 m (200 Fad.) 
keinen: Grund angeben, wurde nur 46 bis 110 m (25 bis 60 Fad.) Tiefe gelotet. 
Es ist daher die größte Vorsicht bei der Bestimmung des Schiffsortes geboten 
und muß namentlich bei stillem oder diesigem Wetter, wenn keine Brandung 
zu sehen ist, scharfer Ausguck gehalten werden, Umfährt man Breaksea Spit 
am Tage, so lasse man die Sandhügel auf Sandy Cape erst in der Kimm ver- 
schwinden, ehe man den Kurs westwärts nimmt (siehe Ansicht E auf der Brit. 
Adm-Krt. Nr. 345), bei Nacht halte man nicht eher westwärts, als bis das 
Leuchtfeuer auf Sandy Cape anfängt in der Kimm zu verschwinden. (Siehe 
auch Leuchtfeuer weiter hinten.) Ist man frei vom Nordende von Breaksea Spit, 
so steuere man 5 bis 6 Sm südlich vom Lady Elliot-Inselchen entlang und setze 
dann den Kurs auf Bustard Head. 
In der Curtis-Durchfahrt setzt der Flutstrom etwa nach Südsüdwesten, 
der Ebbstrom nach Nordnordosten, vor Bustard Head setzt der Flutstrom nach 
Nordwesten, der Ebbstrom nach Südosten und nördlich von Bustard Head setzt 
der Flutstrom nach Westen, der Ebbstrom nach Osten. 
Bustard Head passiere man in angemessenem Abstand, um die Klippen 
nördlich davon zu meiden; Outer Rock, die nördlichste, liegt rw. 13° (mw. N!/,O)
	        
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