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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

152 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1913, 
bestimmung unmittelbar am Chronometerspind vornehmen, wenn dorthin eine 
Leitung abgezweigt wird. 
Die unausgesetzte Wiederholung der Signale in Zwischenräumen von je 
einer Minute gestattet, in ganz kurzer Zeit drei und mehr Beobachtungen hinter- 
einander anzustellen. Dadurch kann man sich in einer Weise gegen Beobach- 
tungsfehler schützen, wie es bei keiner anderen der sonst gebräuchlichen Methoden 
möglich ist. 
Port Curtis (Gladstone). 
(Amtlich.) 
Quellen: Englisches Shb. »Australia Directory, Vol. II«, 1907; Hydrographic Bulletin Nr. 1047, 1909, 
Washington; »Dues and Charges on Shipping throughout the World«, 1912. Brit. Adm-Krt. Nr, 2763, 
Coral Sea and Great Barrier Reefs, Sheet I; Nr. 345, Sandy Cape to Keppel Isles; Nr. 1068. Moreton 
Bav to Sandy Cape; Nr. 1900, Port Curtis. 
Port Curtis ist einer der sichersten und geräumigsten Häfen von Queens- 
Jand. Er liegt zwischen den Inseln Faeing und Curtis im Nordosten und dem 
Festlande im Südwesten. Eine große Anzahl Schiffe findet sichere, gegen alle 
Winde geschützte Ankerplätze in diesem Hafen, Die geringste Wassertiefe im 
Fahrwasser beträgt 7.3 m bei Niedrigwasser, Die Stadt Gladstone, die bedeutendste 
Niederlassung im Bereich des Hafens, liegt auf der Auckland-Huk etwa 71/, Sm 
innerhalb der Gatcombe-Huk, der nördlichen Einfahrtshuk zu Port Curtis, Die 
geographische Lage des Leuchtfeuers auf der Gatecombe-Huk ist 23° 53’ S-Br. 
und 151° 23’ O-Lg. Die Mißweisung für das Jahr 1913 beträgt etwa 8.2 O, die 
jährliche Änderung ist gering. 
Landmarken. Für von Norden kommende Schiffe kommen zunächst Kap 
Capricorn und die Rocky-Inselchen, 3'/, Sm südöstlich davon, als Landmarken 
in Betracht. Diese sind schon mit dem Fitzroy-Flusse beschrieben, vgl. »Ann. d. 
Hydr. usw.« 1913, S. 104. Die Küste südlich vom Kap Capricorn bis zu der nicht 
ganz 13 Sm vom Kap entfernten Black-Huk besteht aus Felsenhuken und Sand- 
strand. Die Black-Huk selbst ist 58 m hoch und trägt an ihrem Außenende eine 
auffällige Baumgruppe. Weiter nach Süden zu, bis zum Connor Bliuff, ist die 
Küste steil und mit Klippen besäumt, von Connor Bluff bis zur Tide-Huk, dem 
Ostende der Curtis-Insel, ist sie niedrig und sandig. Südwestlich von dieser 
Huk steigt der auffällige View Hill auf dem südöstlichen Ausläufer der Curtis- 
Insel zu 126 m Höhe an; ein Höhenrücken erstreckt sich von ihm aus nach 
Südosten. Etwa 31/„ Sm westlich vom View Hill erhebt sich Ship Hill, der west- 
lichste hohe Hügel auf der Curtis-Insel, zu 183 m Höhe. Noch weiter nach 
Westen zu sieht man den 628 m hohen Berg Larcom (siehe Ansicht H auf der 
Brit. Adm-Krt, Nr. 345), den bemerkenswertesten Berg der kahlen, felsigen Ge- 
birgskette, die sich hinter der Rodd-Bucht bei der Einfahrt nach Port Curtis 
50 Sm weit in nordwestlicher Richtung erstreckt. Der Berg Larcom bildet so- 
wohl für die vom Norden, als auch für vom Süden her Port Curtis ansteuernde 
Schiffe eine ausgezeichnete Landmarke. Nordnordwestlich von ihm liegen die 
Berge South Saddle und Serubby; der letztere erreicht 268 m Höhe. 
An der Nordostseite des Hafens erstreckt sich die 1 bis 2 Sm breite 
Faecing-Insel 8 Sm weit in nordnordwestlicher Richtung. Gateombe-Huk, ein 
steiler auffälliger Küstenabhang, ist die südlichste Huk der Insel. Der Gipfel 
dieser Huk liegt 75 m über dem Meere und bildet die höchste Erhebung der 
Insel. An deren Ostseite nordnordwestlich von der East-Huk steht eine auf- 
fällige Gruppe von Kasuarinabäumen, 
Für vom Südosten kommende, außerhalb der Great Sandy-Insel entlang 
laufende Schiffe, kommt zunächst diese Insel selbst als Landmarke in Betracht. 
Sie ist in nördlicher Richtung 68 Sm lang und nahe bei ihrer Mitte 13 Sm breit. 
Eine Kette kahler Sandhügel durchzieht sie ihrer ganzen Länge nach und er- 
reicht an manchen Stellen 213 bis 244 m Höhe. Die Ostküste der Insel ist von
	        
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