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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Der Fitzroy-Fluß mit Port Alma, Broadmount Harbour und Rockhampton, 107 
Ansteuerung. Von Norden kommende Schiffe sollten immer Östlich von 
den Keppel-Inseln entlang laufen. Laufen sie zwischen der Barren-Insel und dem 
Great-Keppel-Eiland durch, so dürfen sie nicht zu nahe an diese letztere Insel 
heranlaufen, damit sie die Sykes-Klippe meiden, die fast !/, Sm vom Ostende des 
Great Keppel-Eilandes entfernt liegt. Zu meiden ist auch die Hannah-Klippe, 
die 11; Sm vom Südostende derselben Insel 2,7 m (9’) unter Wasser liegt. 
Hernach findet man auf dem direkten Kurse reines Fahrwasser bis in die Nähe 
der Einfahrt zum Fitzroy-Flusse. 
Vom Südosten kommend müssen tiefgehende Schiffe in der Curtis-Durch- 
fahrt die flachen Stellen der Rock Cod-Untiefe meiden, die 11.Sm südsüdwestlich 
vom Mast Head-Inselchen, dem südwestlichsten Inselchen der Capricorn-Gruppe, 
liegt. Alle Schiffe müssen in angemessenem Abstand vom Polmaise- und vom 
Irving-Riff bleiben, da. der Ebbstrom aus der Keppel-Bucht recht auf diese Riffe 
setzt. Das bei Hochwasser überflutete Polmaise-Riff liegt ungefähr 2 Sm süd- 
westlich vom Mast Head-Inselchen. Es ist in westlicher Richtung 21), Sm lang 
und 1 Sm breit, Klippen erstrecken sich von seinem Westende !/„ Sm nach 
Westen. Das Irving-Riff ist eine für sich allein liegende Untiefe mit 4.1 m 
(21/, Fad.) Wassertiefe, 5 Sm westlich vom Mast Head-Inselchen. Um von diesen 
Untiefen frei zu bleiben, darf man nicht so nahe heranlaufen, daß man den 
Strand des Mast Head Inselchens sieht. 
Kap Capricorn können Dampfer und Segler mit günstigem Winde in 
1 Sm Abstand passieren, sie müssen aber vorher das 3'/, Sm südöstlich vom 
Kap gelegene Rocky-Inselchen meiden. Kommt dann der Berg Cockscomb in 
rw. 295° (mw. WNW1/,W)-Peilung nördlich frei von der Peak-Insel, so laufe man 
auf dieser Peilung westnordwestwärts, Man wird dabei nördlich von der Cottier- 
Bank und all den andern Untiefen vor dem Nordende der Curtis-Insel entlang 
laufen. Peilt dann der Berg Broad mit der äußeren Keppel-Klippe in Linie 
rw. 260° (mw, WSW3/,W), so ist man noch etwa !/, Sm von der schwarzen Tonne 
entfernt, die an der Nordkante der Cottier-Bank auf 9.1 m (5 Fad.) Wasser liegt, 
und kann jetzt unter Berücksichtigung der Gezeitenströme rw. 272° (mw. W1/,5) 
steuern. Man bleibt hierbei %/, Sm nördlich von der äußeren Keppel-Klippe und 
3/, Sm nördlich von der Leuchttonne am Nordwestende der Timandra-Bank; 
diese erstreckt sich von den Keppel-Klippen 21/, Sm nach Westen und ist mit 
dem Festlande der Curtis-Insel verbunden. 
Bei Nacht bringe man, um die 3!/, Sm südöstlich vom Kap Capricorn 
gelegenen Rocky-Inselchen zu meiden, das Hauptfeuer auf Kap Capricorn nicht 
südlich frei von dem Leuchtfeuer auf dem östlichen Abhange des Kaps, da die 
beiden Feuer in Linie gehalten, sehr nahe an die Verdunklungsgrenze des 
niedrigen Feuers führen. Befindet man sich seewärts von dem dunkeln Sektor 
dieses Feuers, so wird man querab von den Rocky-Inselchen wenigstens 23.8 m 
(13 Fad.) Wasser haben. Hat man die Rocky-Inselchen passiert, so steuere man 
nach einem Punkte, der 11, Sm nördlich von Kap Capricorn liegt. Von hier 
aus steuere man rw. 288° (mw. W’/N) bis man querab von der Cottier-Bank 
ist und das weiße Feuer auf der Lotsenstation in der Peilung rw, 247° (mw. 
SWzW!/,W) in Sicht kommt. Man achte jedoch darauf, daß das kleine Leucht- 
feuer auf dem nördlichen Abhange des Kaps Capricorn ein klein wenig südlich 
frei peilt von dem Hauptfeuer auf diesem Kap. Hernach laufe man mit dem 
Kurse rw. 278° (mw. W) durch den weißen Sektor des Leuchtfeuers auf der 
Lotsenstation und weiterhin durch den roten Sektor des Leuchtfeuers auf 
Little Sea Hill, 
Laufen von Südosten kommende Schiffe außerhalb der Bunker- und 
Capricorn-Inseln nordwestwärts, so müssen sie bei der Ansteuerung des North- 
Riff-Leuchtturmes den in der Nähe der Capricorn-Inselgruppe häufig stark nach 
Westen setzenden Strom berücksichtigen. Auch müssen tiefgehende Schiffe, wenn 
sie auf westlichem Kurse südlich vom North-Riff entlanglaufen, die Stelle meiden, 
wo etwa 11/, Sm rw. 221° (mw. SWzS) vom Leuchtturm auf dem North-Riff im 
Jahre 1909 ein 7.0 m (22' 11”) tiefgehender Dampfer gestoßen hat. . Die Durch- 
fahrten zwischen den übrigen Riffen sind breit und rein. Es liegt für Schiffe
	        
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