Mackay.
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Auch der vorher bezeichnete Ankerplatz nordwestlich von Flat Top in
5,5 m oder bei geringem Tiefgang in nöch weniger Wasser ist gut; und endlich
kann man auch !/, Sm südlich von Flat Top ankern. Der Ankergrund ist bei
Round Top besser als bei Flat Top, hinter Flat Top ist aber weniger Seegang.
Wartet man bei gutem Wetter auf einen Lotsen, so kann man südlich von Flat
Top ankern in den Peilungen: Slade-Inselchen in Linie mit dem südwestlichen
Ansläufer der Insel Flat Top und Mitte der Insel Round Top in rw. 97.5°
mw. O0).
| Verbotener Ankerplatz. Zwischen Mackay und Flat Top liegt ein unter-
seeisches Telegraphenkabel. Seine Lage ist gekennzeichnet durch zwei weiße
dreieckige Baken mit senkrechten roten Streifen in der Mitte, die am Abhange
des Hügels am Südwestende der Insel Flat Top stehen. Schiffe dürfen nicht
südlich von der Bakenlinie ankern.
Gezeiten. Die Hafenzeit für die Insel Flat Top ist 11h 15min die Hoch-
wasserhöhe bei Springtide beträgt 4.9 bis 5.5 m (16’ bis 18’), bei Nipptide 3.4 bis
4.0 m (11’ bis 13’). Auf der Barre beträgt die Hochwasserhöhe bei Springtide
3.7 bis 4.9 m (12’ bis 16’), bei Mackay 3.0 bis 3.7 m (10’ bis 12’). Die Gezeiten-
ströme laufen im Fluß mit 3 bis 4 Sm Geschwindigkeit in der Stunde; sie
werden jedoch durch die vorherrschenden Winde stark beeinflußt.
Gezeitensignale. An der Flaggenstange auf der East-Huk werden Ge-
zeitensignale gegeben und, wenn notwendig, von der Signalstation beim Leucht-
turm auf der Insel Flat Top weitergegeben. Über die Signale selbst siehe
Cooktown, Bei Flut wird am Tage im Topp des Mastes eine rote Flagge, bei
Nacht ein weißes Licht gezeigt.
Barre. Vor der Mündung des Pioneer-Flusses befindet sich eine Barre,
die bei Springniedrigwasser beinahe trocken liegt. Barresignale. Ist es ge-
fährlich, die Barre zu passieren, so wird am Tage an der Mitte eines Armes der
Rahe des Signalmastes bei der East Huk und beim Leuchtturm auf der Flat
Top-Insel ein rautenförmiges Signal gezeigt; bei Nacht werden drei weiße Lichter
in Dreiecksform, mit der Spitze nach unten, gezeigt.
N Einsteuerung, Die Einfahrt zum Pioneer-Flusse wurde im Jahre 1906 durch
Überschwemmungen geschaffen und liegt etwa !/„ Sm westlich von der Insel
Flat Top. Das Fahrwasser im Flusse ist durchschnittlich !/„ bis %/, Kblg breit.
Die Wassertiefen schwanken bei Niedrigwasser zwischen 0.3 und 1.5 m (1’ bis 5’)
von der Barre bis zu ungefähr %/, Sm von der Stadt Mackay. Hier liegt das
Flußbett meist trocken, Weiterhin nimmt dann die Wassertiefe allmählich wieder
zu .bis beinahe querab von der Stadt, wo das Flußbett bei Niedrigwasser wieder
trocken liegt. Schiffe, die nach Mackay hinauffahren, müssen häufig trocken
liegen, was aber weiter nicht gefährlich ist, da der Grund meistens aus weichem
Sand besteht. Leitdiämme sind an beiden Seiten des Fahrwassers aufgeworfen;
sie sind bei halber Tide überflutet und durch Baken, in etwa 91 m Abstand von-
einander, bezeichnet, Außerdem liegen im Fahrwasser noch eine Anzahl Tonnen.
Wenn das Riff vor dem Südwestende der Insel Flat Top gut überflutet ist,
können Schiffe mit 2.1 m (7’) Tiefgang in den Fluß hineinlaufen, Beim Ein-
laufen bringe man die weißen Richtbaken, oder bei Nacht deren rotes und weißes
Feuer in rw. 274,5° (mw. W'/,S)-Peilung und steuere so über die Barre. Nachher
folge man den Richtlinien der anderen Richtbaken und lasse die roten Baken
und Tonnen an St-B., die schwarzen an B-B. Sollten die Ufer des Flusses über-
Älutet sein, so muß man die Gezeitenströme, die mit großer Geschwindigkeit quer
zum Fahrwasser setzen, in Rechnung ziehen. Gewöhnlich ist jedoch, solange die
Gezeitenströme setzen, die Richtung der Ufer zu erkennen, so daß bei genügender
Aufmerksamkeit und stetigem Loten das Navigieren im Flusse keine Schwierigkeit
bereitet. Für Ortsunkundige ist es jedoch nicht empfehlenswert den Fluß ohne
Lotsen zu befahren, da bei starkem Oberwasser die Sandbänke ihre Form und
Lage ändern, Die Tonnen und Baken werden dementsprechend geändert. i
Hafenanlagen. In Mackay sind 8 Ladebrücken. Zwei von ihnen sind
staatlich und die eine davon ist 31 m, die andere 47 m lang. Die erstere liegt
(rocken und ist für den Verkehr unbrauchbar, ein 10 t-Kran steht auf ihr. Bei
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