Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1912,
Ein meteorologisches Observatorium, das von einem Deutschen
namens Herrmann geleitet wird, befindet sich auf der Anhöhe zwischen dem
Fort und dem besten Landungsplatz.
Die Aufnahme seitens des Gouverneurs und der Beamten war sehr zuvor-
kommend .«
Neuere Veröffentlichungen.
A. Besprechungen und ausführliche Inhaltsangaben.
R. Hennig: „Gut und schlecht Wetter“. Aus Natur und Geisteswelt, 349. Band.
Der von dem Verfasser selbst in der Einleitung ausgesprochene Zweck des vorliegenden
Büchleins ist „die Erziehung zur Wetterkartee, Der Weg, der dabei eingeschlagen wird, ist der,
daß unter Voraussetzung des allgemeinen Verständnisses der Wetterkarte und der einfacheren meteoro-
ıogischen Gesetze an Hand einer Reihe von charakteristischen Karten der Zusammenhang zwischen
diesen und allen den Witterungserscheinungen gezeigt wird, die wir als gutes oder schlechtes Wetter
bezeichnen. Es wird dadurch sicherlich das allzemeine Interesse und das Verständnis für die Wetter-
Karte, sowie für die sich auf sie stützende Wettervorhersage gefördert werden,
Nach einer kurzen Einleitung über das Lesen der Wetterkarte, einige meteorologische Gesetze
und über die klimatischen Verhältnisse Deutschlands führt der Verfasser den Leser durch das
klimatologisch eingeteilte Jahr und bespricht die in den einzelnen Jahreszeiten möglichen Wetter-
iypen, wobei hauptsächlich nur die ihnen zugrunde liegende Luftdruckverteilung und die dadurch
bedingten Wind- und Temperaturverhältnisse, die aus der Karte ohne weiteres berauszulesen sind,
betont werden, um so das Prinzip einer möglichst einfachen Anschauung zu wahren.
Aus den einzelnen Abschnitten seien nur erwähnt: Frühlingsstürme, Aprilwetter, Kälterück-
fälle, Sommerhitze, Landregen, Herbststürme, Starke Schneefälle, Nebel, Sturmfluten, Was über
Gewitter gesagt wird, wird der Meteorologe nicht alles ohne Widerspruch hinnehmen können,
Besser wäre es gewesen, Überschriften wie »Schönes trockenes Frühjahr«, »Verregnete Sommer«,
u. a. zu vermeiden und durch »Schöner trockener Frühjahrstag« usw. zu ersetzen, denn die Erklärung
lang anhaltender Witterungsepochen, die den Charakter einer ganzen Jahreszeit zu bestimmen imstande
sind, ist gar nicht die Absicht des Verfassers. Es sollen vielmehr nur charakteristische Tage aus
solchen Wetterperioden vorgeführt werden, was auch durch gute Beispiele stets geschieht.
Die in den Text eingefügten Karten ermöglichen eine gute Anschauung, Außerdem sind
die einzelnen Abschnitte noch durch interessante geschichtliche Angaben über besonders auffallende
Witterungsverhältnisse bereichert. Kr.
B. Neueste Erscheinungen im Bereich der Seefahrt- und der Meereskunde
sowie auf verwandten Gebieten.
a. Werke.
Witterungskunde.
Schmucker, M.: Wie wird das Wetter? Neueste Wettertheorie auf Grund 20jähr, Forschg.
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Reisen und Expeditionen.
Benignus, S.: Zn Chile, Patagonien und auf Feuerland. Ergebn, mehrjähr. Reisen u, Studien.
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Instrumenten. und Apparatenkunde,
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Selbstverlag. 21.00 „46
Astronomie, terrestrische und astronomische Navigation.
Schmidt, R.: Erläuterungen zu den Sternkarten. Zugleich eine Anleitung zum Lesen der Stern-
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Reimers, D.: Mittlere Entfernungen auf Dampferwegen für Reisen von Europa nach der
Westküste Süd-, Central- und Nord- Amerikas durch die Magellan- Straße bis Puget
Sound u. Vancouver. Berechnet und zusammengestellt. (1 Bl. auf Leinwand) 43 ><S9 cm.
Hamburg 1911. R, A. W. Merer, Gebr. in 22,53 > 24,5 em in Leinwand-Decke 2,50